Pegelstand, Wassertemperatur & Sauerstoffgehalt -Main 10.04.2022-

Am heutigen Sonntag beträgt die Wassertemperatur im Main hier bei Hainburg +8,8°C, bei 206 cm Pegelstand (Tendenz fallend) und 12,2 mg/l Sauerstoffgehalt.

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Alles wird teurer, natürlich auch Fertigboilies… :-(

Wie wohl jedem bekannt sein dürfte wird alles zunehmend teurer, was natürlich auch nicht an der (gewerblichen) Boilie-Produktion vorbeigeht. Dies gilt nicht nur für die Rohstoffe zur Herstellung der allseits beliebten Köder, sondern auch an den erhöhten Preisen von Gas, Öl, Strom, Transportkosten usw., welche die Hersteller natürlich an den Kunden weitergeben müssen.
Als Hakenköder darf ein Boilie schon mal etwas mehr kosten, aber zum Füttern sind die meisten zu teuer.
Warum also zumindest die Futterboilies nicht selbst (kostengünstig, aber für die Fische attraktiv!) selbst herstellen?
Der „Profi“ wird meist auf gekaufte Markenboilies zurückgreifen, was sicherlich an (stark befischten) STEHENDEN Gewässern überaus Sinn macht. Wer sein Glück auf Karpfen allerdings im Main, oder sonstigen großen Flüssen probieren möchte, der benötigt bei längeren Futteraktionen natürlich größere Mengen der Kugeln und hier könnte es für so manchen „Carp Hunter“ unangenehm teuer werden…
Deshalb werden wir hier bald einige günstige Boilie-Rezepte vorstellen, die nicht nur als „Futterboilie“ der Geldbörse nützlich sind, sondern auch als Hakenköder von den Karpfen gerne genommen werden.

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Pegelstand & Wassertemperatur Main bei Hainburg

Am 08.04.2022 hatte der Main hier bei uns in Hainburg 128 cm Pegelstand und + 9,2°C Wassertemperatur.
Heute, am 09.04.2022 beträgt der Wasserstand 165 cm & und die Wassertemperatur fiel auf +8,9°C.
Also keine wesentliche Temperaturschwankung, allerdings sorgt der erhöhte Pegelstand für schnellere Strömung (klar, oder?) 🙂

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„Süße Boilie-Konservierung“

„Probier´s doch einfach mal !“

Es gibt ja verschiedene Methoden, frisch-hergestellte Boilies aus eigener Produktion zu konservieren. Man kann flüssigen oder festen Konservierer aus dem Angelladen, Salz oder Zucker vor dem Kochen der Mischung zufügen, nach dem Kochen in Salz einlegen oder die Kugeln einfrieren.
Hier mal ein anderer Tipp zur Konservierung, den wir gerne bei (hauptsächlich) fruchtigen Boiliesorten anwenden.
Mengenangabe als Beispiel:
Zwei Liter Wasser in einem großen Topf sprudelnd aufkochen, 2 1/2 Kilo Zucker dazugeben und ständig rühren.
Sobald sich der Zucker vollständig aufgelöst hat, das Zuckerwasser in einen Eimer schütten, in dem auch die fertigen Boilies aufbewahrt werden sollen. Die frisch-gekochten Boilies müssen aber erst ca. 24 Stunden an der Luft trocknen, und werden dann in den Zucker-Sud gegeben, der die Kugeln vollständig bedecken MUSS. Natürlich kann man auch noch von dem Flavour, den auch die Boilies beinhalten, noch in geringer Menge zugeben.
An einem kühlen Ort (Keller oder Garage) aufbewahrt, können die Kugeln mindestens (!) 6 Monate ohne Schaden zu nehmen konserviert aufbewahrt werden.

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Tipp zum (eigenen)Dip :-)

„Probier´s doch einfach mal“!

Viele (Karpfen-) Angler „dippen“ ihren Köder. Hauptsächlich Boilies werden in einer Flüssigkeit „getaucht“, die den Köder noch attraktiver für unsere Fische machen soll/kann. Dips bietet der Angelfachmarkt in etlichen Geschmacks- und Farbrichtungen an, aber man kann sich auch einfach selbst einen sehr wirksamen, sowie dem Gewässer, der Jahreszeit und der Wassertemperatur angepassten Dip herstellen!
Einen Dip mit Rüben-Sirup haben wir ja schon vorgestellt, hier aber eine andere Variante, die uns schon den einen und anderen schönen Fisch gebracht hat.
Hierfür benötigen wir Lecithin-Sirup (gibt´s u.a.im Reformhaus) , Gewürze und Gelatine-Pulver (Supermarkt). Der Hakenköder (Boilie) wird am Haken/Haar kurz in Lecithin-Sirup eingetaucht und dann einfach in Gelatine-Pulver, welches zuvor mit einem Trockengewürz der eigenen Wahl gemischt werden kann, „gewälzt“. Je öfter man diesen Vorgang wiederholt, umso dicker wird der Gelatinemantel und folglich länger dauert die Zeit der Auflösung unter Wasser.
Natürlich kann man der Trockenmischung zuvor auch noch Farbstoffe zufügen, dies ist aber meist nicht nötig.
Einfach, aber wirksam!

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„Seealgenmehl-Teig“

“ Probier´s doch einfach mal!“

Ein sehr einfacher, aber auch sehr fängiger Hakenköder für alle Weißfische ist unser Teig mit „Seealgenmehl„!
Hier ein BEISPIEL zur Mengenangabe:
150 g Weizenmehl
1 Teelöffel Salz
5 Teelöffel SEEALGENMEHL
1 Teelöffel Olivenöl
Wasser (lauwarm)
Die trockenen Zutaten vermischen, mit dem Olivenöl sowie Wasser zu einem zähen Teig kneten, und ca. 2 Stunden in einem geschlossenen Behältnis ziehen lassen. Evtl. noch Mehl/Wasser hinzugeben, wenn der Teig nach der „Ruhezeit“ noch zu weich/fest ist. Jetzt ist ein grüner Teig entstanden, den auch „Graser“ in den Sommermonaten nicht unbedingt ablehnen 😉

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Tigernuss-Teig

„Probier´s doch einfach mal“!

Als große Fans von selbst-hergestelltem Angelteig, und ständiger Suche nach Alternativen zu herkömmlichen Ködern, haben wir auch einen Teig aus Tigernüssen hergestellt, ausprobiert und für sehr fängig befunden.
Einfach 150 g Tigernussmehl (auch als Erdmandelmehl, oder Erdmandelflocken im gut sortierten Supermarkt oder Reformhaus erhältlich), mit ca. 80 g Weizenmehl, 2 TL (sehr) weicher Butter, flüssigem Tigernuss-Konzentrat (auch als sog. „Horchata-Konzentrat“ erhältlich), und 2-3 Tropfen Mandelaroma (Backaroma) gründlich mischen und für ca. 24 Stunden in einem geschlossenen Behälter bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Danach nochmals durchkneten und ggf. -wenn der Teig noch zu weich ist- Tigernussmehl hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz, also „Hakenfestigkeit“, erreicht ist.
Wer will, kann den mit Teig beköderten Haken noch vor dem Einwurf ins Wasser in Tigernussflocken „wälzen“, was die Lockwirkung direkt am Haken erhöht.
„Tigernuss-Teig“ ist nicht die billigste Variante von Angelteig, aber eine der wirksamsten!

Im Juli/August 2022 werden wir unsere Tigernuss-Boilies testen!

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Partikelfutter für Fließgewässer -„MAINfutter“

“ Probier´s doch einfach mal“!

Aus Hanf, Weizen und Haferflocken stellen wir unser Anfutter für Fließgewässer, bei uns hauptsächlich der Main, her.
Eine Zusammenstellung aus insgesamt ca. 3 kg Hanfkörnern und Weizen wird mit sehr heißem Wasser übergossen und eine Nacht quellen lassen, danach wird dies unter Zugabe von 5 Esslöffel Puderzucker gekocht, bis die Hanfkörner aufplatzen. Davon wird dann ein Teil durch den Mixer gejagt und anschließend mit Haferflocken, sowie vier Esslöffel Zitronensaft (Zitronensaft gibt es billig im Supermarkt in kleinen gelben Plastikfläschchen) vermischt. Der Zitronensaft beschleunigt die Gährung der Körner, bzw. des Breies, der mit den unzerkleinerten Körnern vermischt, dann 3 Tage in einem Eimer MIT DECKEL an einem nicht zu kühlen Ort vor sich hin „müffelt“. Man kann dem Ganzen auch noch geriebenen Parmesan zugeben (dann stinkt´s noch mehr, aber die Fische lieben den Geruch). Mit Paniermehl vermengt, können daraus Futterballen gemacht werden, die wir zuerst formen und dann einfrieren. So lassen sich diese z.B. mit der Wurfschaufel einwandfrei auch auf weitere Distanzen werfen.

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Hülsenfrüchte noch attraktiver machen

„Probier´s doch einfach mal“!

Die angebotene und auch verwendbare Auswahl von Hülsenfrüchten, die sich zum Angeln eignen, ist sehr groß. Entweder als Anfutter oder als Hakenköder. Für alle Sorten gilt aber, dass sie vor dem Füttern erst eingeweicht werden müssen. Bei Karpfen, welche ja bekanntlich keinen Magen, sondern einen sehr langen Darm haben, spielt das nicht so eine große Rolle, aber es gibt ja noch mehr Fischarten und einige davon bekommen von unbehandelten Hülsenfrüchten im günstigsten Fall „nur Magenschmerzen“.
Unser Tipp: Hülsenfrüchte (Erbsen, Mais, Bohnen, Hanf, Linsen, usw.) sollten vor deren Verwendung erst eingeweicht und dann gekocht werden. Dazu kann man auch verschiedene Suppenpulver (Tütensuppen) mitkochen und somit können die Körner noch attraktiver für die Schuppenträger werden. Unser „Spitzenreiter“ bleibt Tomatensuppe aus der Tüte. Wir verwenden pro Kilo Hülsenfrüchte ein Tütchen von dem Zeug, und dies bereits schon beim einweichen. Tomatensuppe aus der Tüte ist für uns irgendwie nicht „genussfähig“ (es soll angeblich Menschen geben, denen das schmeckt…), die Fische mögen aber die rote Brühe 😉

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Unsere Infos zum Mainwasser…

Öfter teilen wir ja u.a. auf Facebook den Wasserstand, den pH-Wert, den Sauerstoffgehalt, die Wassertemperatur usw. des Mains mit. Warum eigentlich so viele Informationen, sind diese unbedingt so wichtig? Wir denken für den interessierten Angler – im Besonderen den Karpfenangler – schon.
Hier mal eine kurze Erklärung:
Der Karpfen ist ja als sog. „Warmwasserfisch“ klassifiziert, was für uns Karpfenangler bedeutet, dass er ab einer Wassertemperatur von über +10 °C in stärkerem Maße mit dem fressen beginnt.
Seine optimale Wachstum- und Gewichtszunahme erreicht er bei ca. 18-23 °C und einem Sauerstoffgehalt von wenigstens 4-5 mg/l.
Eine ungenügende Versorgung mit Sauerstoff hat auch bei dieser Fischart eine gesteigerte Atmungsfähigkeit zur Folge, was sein Wohlbefinden, den Stoffwechsel und die Nahrungsaufnahme durch diesen Mangel stark beeinflusst.
Neben dem Sauerstoffanteil ist der pH-Wert für den Karpfen sehr wichtig. Werte zwischen 6,5-8 sind für ihn am günstigsten, doch kann er auch Werte zwischen 5 oder 9 noch verkraften, wenn auch mit Einschränkungen.

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