Angelerlaubnis Main -Zunft Seligenstadt vs. Zunft Steinheim-

Gestern (12.04.2018) wurden von mir zwei Angler am „Geländer an der Schleuse Krotzenburg“ kontrolliert (natürlich dienstlich, privat darf ich das nicht!). Die zwei freundlichen Pertijünger kamen aus der Nähe von Dieburg und hatten sich Tageskarten für den Main von der Fischerzunft Steinheim gekauft, die auch hier in Hainburg gültig sind. Soweit alles klar, doch jetzt kam´s. Als ich die beiden auf das seit diesem Jahr bestehende Angelverbot an der Schleuse (oberhalb und unterhalb 180 m), und die Verwendung von Kunstköder & Köderfisch (01.02.-30.04.) ansprach, ging der „Durcheinander“ los, als ich die gültigen Jahresfischereischeine und die gültigen Tageskarten der Fischerzunft Steinheim in der Hand hatte. Leider stand da nix von o.g. Angelverboten, wie auf dem Angelerlaubnisschein der Fischerzunft Seligenstadt. Folglich DÜRFTEN dann ja die zwei (und andere Besitzer der Angelerlaubnisscheine der Fischerzunft Steinheim) in diesem Bereich angeln… Es steht zwar auf der Karte, dass im Schleusenbereich das Angeln verboten ist, dies ist aber ein „dehnbarer Begriff“ und deshalb wurde auch auf der „Seligenstädter Karte“ genau definiert, wo, mit was und wann geangelt werden darf. Die beiden zeigten durchaus Verständnis und ich empfahl ihnen einen Angelplatz, der auch für den einen -erkrankten Angler- einfach und mühelos erreichbar war. Heute wurde von mir Henrik Beyke von der Fischerzunft Seligenstadt angerufen und ihm die Sachlage erläutert. Herr Beyke wird sich mit der Fischerzunft Steinheim in Verbindung setzen und die Sache klären. Hierfür schon mal Danke!

Dies nur zur Info, um Missverständnisse beiderseits (Angler und Behörden) zu vermeiden 😉

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– Sofortmaßnahmen bei plötzlichem Fischsterben/Gewässerverschmutzung –

Eigentlich weiß jeder, was beim Auftreten eines plötzlichen Fischsterbens, oder einer Gewässerverschmutzung zu tun ist. Hier aber nochmals zur Erinnerung 🙂

Wenn eine außergewöhnliche Gewässerverschmutzung oder ein plötzliches Fischsterben im Fluss, an Bächen, Teichen, oder an  unseren zahlreichen Seen erkannt wird:

  • Sofortige Meldung an die Polizei durch Notruf 110, oder an die zuständige Stadtverwaltung.
  • VORSICHTIGE Entnahme von Wasserproben. Hier sollte unbedingt mindestens ein Zeuge anwesend sein! Die Proben müssen an Stellen entnommen werden, an denen  verdächtige Verfärbungen des Wassers, o.ä. im/auf dem Wasser erkennbar sind, oder sich bereits tote, oder „taumelnde Fische“ an der Wasseroberfläche befinden. Sollte die „Einlaufstelle“ der Gewässer-Kontamination erkennbar sein, müssen ca. 100 m ober- und 100 m unterhalb derer Wasserproben „VORSICHTIG“ entnommen werden. Hierfür sollten zwei verschiedene, gut verschließbare Behälter (SAUBERE Plastikflaschen o.ä.) verwendet werden. Die Behälter müssen so gekennzeichnet sein, dass erkannt werden kann, in welchem sich die Probe unterhalb/oberhalb der Einlaufstelle befindet. Die Proben werden dann an die informierten Behörden (Polizei/Ordnungsamt/Feuerwehr) persönlich übergeben.
  • Bereits verendete Fische sollte nach Möglichkeit nicht ohne geeigneten Körperschutz (Handschuhe, Mundschutz usw.) dem Gewässer entnommen werden. Hierfür ist die örtliche Feuerwehr sehr gut ausgerüstet, und wird diese Aufgabe auf Anforderung durch die Polizei etc. übernehmen.
  • Die vor  Ort zuständige Behörde wird dann ggf. die Fische bezüglich der Vorgaben des „Merkblattes für die Einsendung von Fischen“ -Hessisches Landeslabor, Gießen- dorthin überbringen.

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Was hat Albert Einstein mit unserer Kategorie „Probier´s doch einfach mal“! zu tun?

Ganz einfach, denn er sagte:

Es ist die reinste Form des Wahnsinns, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert“ 

Albert Einstein (1879-1955)

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Begriff „SPORTfischer“

Immer wieder kommen Diskussionen über den Begriff „Sportfischer“ auf. Ist Angeln ein „Sport“ wie Fußball, Tennis, usw.? Nein! Hier mal eine kleine Erläuterung, die evtl. so mancher Petri-Jünger auch als Antwort benutzen kann, falls dieser auf den Begriff „Sportfischer“ angesprochen wird:

„Allein der Begriff „Sportfischer“ ist für einige (viele) ANDERE Tier- und Naturschützer bereits ein Ansatzpunkt, eine mögliche Interessenkollision mit den Grundsätzen des Tier- und Naturschutzes darzustellen. Allerdings stellt die Bezeichnung „Sportfischer“ einen Traditionsnamen dar, der früher zur Unterscheidung von  erwerbsmäßiger und nicht-erwerbsmäßiger Fischerei diente. Mit dieser Bezeichnung soll klargestellt werden, dass das Bestreben eines Sportfischers nicht auf die Erzielung von wirtschaftlichem Gewinn, sondern ausschließlich auf ein faires natur- und tierschutzgerechtes Verhalten gegenüber der Kreatur „Fisch“ gerichtet ist, das heißt, dass der Fisch schonend behandelt wird und ihm unnötige Schmerzen und Leiden erspart werden“.

Hierzu gehört natürlich auch die Verpflichtung des Sportfischers zur Waid- und Fischgerechtigkeit! 

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Erkältung bei Fischen ?

Die Erkältungswelle wütet aktuell in Deutschland, und so mancher liegt deshalb mit laufender Nase, Husten und Fieber flach. Wir Angler stellen uns (berechtigter Weise) die Frage, können Fische auch eine Erkältung -wie nicht nur beim Menschen, sondern auch bei manchen Tierarten möglich-, bekommen?

Also die frühere Annahme, dass selbst kleinere Temperaturschwankungen Erkältungen bei Fischen hervorrufen können, die evtl. Hauttrübungen, Hautzerstörungen oder Hautablösungen hervorrufen könnten, hat sich als „irrig“ erwiesen.

Jedoch sind plötzliche STARKE Abkühlung (z.B. beim Besetzen in andere Gewässer)   sicher schädlich für die Fische.

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„Frühlingsvirämie der Karpfen“ (Bauchwassersucht) ist meldepflichtig!

Noch beherrscht der Frost das Land, aber bald werden die Gewässer wieder wärmer und dann sollten wir Angler -nicht nur in Vereinsgewässern- unser Augenmerk besonders auf die Karpfen legen. Es ist durchaus möglich, dass die sog. „Frühjahrsviräme“ auch unsere Karpfen erwischt hat. Deshalb hier mal eine kurze Info über diese Karpfenkrankheit, die meldepflichtig ist.

Die sog. Frühlingsvirämie bei Karpfen ist eine hoch-ansteckende Erkrankung des Karpfens.. Diese tritt vor allem bei steigenden Wassertemperaturen im Frühjahr auf und Karpfen aller Altersgruppen können hiervon betroffen sein. Die Frühlings- oder auch Frühjahrsvirämie der Karpfen, ist die AKUTE Form der infektiösen Bauchwassersucht (IBW), die chronische Form ist bakteriell bedingt.

DIE ERKRANKUNG IST IN DEUTSCHLAND MELDEPFLICHTIG !

Nach der Infektion der Fische kommt es zur Virusverbreitung über das Blut und dadurch zum Befall der inneren Organe. Die Ausscheidung des Virus erfolgt über den Kot und überlebende Fische bleiben lebenslange Virusträger.

Der sehr stark aufgetriebene Bauch eines Karpfens KANN als erster Verdacht auf IBW hinweisen. Eine spezifische Therapie ist nicht möglich.

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„Jelly Beans“ als Karpfenköder – „Probier´s doch einfach mal“!

„Jelly Beans“, sind diese weichen Kalorienbömbchen, die -hauptsächlich- in den Vereinigten Staaten gerne gegessen werden (und zusammen mit Hamburgern und Erdnussbutter für dicke Hintern sorgen… 🙂 ). Diese etwa Bohnen-große (daher auch der Name „Beans“) Schellack-überzogenen Gellee-Dinger gibt es in 20 Sorten und Farben. Blaubeere, Brombeere, Saurer Apfel, Banane, Toffee, Kokosnuss, Orange, Erdbeer/Käsekuchen (!) usw. befinden sich zusammen in einer Tüte. Die „Jelly Beans“ werden mit der Boilie-Nadel auf´s Haar gezogen und mit einem Stopper gesichert. Sie halten weite Würfe aus und geben im Wasser sofort ihre – teils eigenartigen – Geruchs- und Geschmacksstoffe ab. Auch dienen sie hervorragend als kleiner Snack für den Angler! Schon nach dem Genuss nur einer einzigen Tüte „Jelly Beans“ (250 g = fast 1.000 kcal), wird dem durchschnittlichen Petrijünger dermaßen übel, das er die kleinen Glukosesirup-Böhnchen gerne den Fischen überlässt… <8))))><

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Der Biber ist übrigens ein Fisch !

Ab Aschermittwoch ist ja wieder für 40 Tage Fastenzeit angesagt (Sonntage ausgenommen!), und wer sich an die „strikten“ Fastenregeln aus dem Jahre 325 (Konzil von Nicäa) hält, der darf kein Fleisch essen, Fisch als Fleischersatz ist aber erlaubt. Viele Klöster legten sich aus diesem Grund Fischteiche an.

Dies führte auch dazu, dass es plötzlich eine neue Fischart gab: den BIBER! Die Mönche erklärten ihn zu einem Wassertier und schon war er eine erlaubte Fastenspeise!  🙂

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Brotkrusten-Reis-Teig -„Probier´s doch einfach mal“!

Brotkrusten-Reis-Teig

Wer gerne mit Teig angelt, der benutzt meist das Innenleben von Weißbrot, oder hellen Brötchen. Allerdings lassen sich auch gute Teige mit Grau- bzw. Mischbrot herstellen, dann bleibt oft die Kruste übrig, aber diese kann man sehr gut zu einem fängigen Friedfisch-Teig verwenden. Da wir ja gerne mit Teig „experimentieren“, hatten wir im letzten Jahr auch einige, vor allem „größere“ Rotaugen und „kleinere“ Karpfen, mit folgendem Teig gefangen:

Die Brotkruste wird abends in einem Wasser-/Milchgemisch eingeweicht und eine (Kaffee-) Tasse Reis weich gekocht. Die Brotkruste wird über Nacht in der Flüssigkeit durchweichen lassen, am Morgen dann gründlich ausgepresst und fein verrieben. Nun kommt der gekochte Reis hinzu und beides wird kräftig zu einer Masse verknetet. Bei ca. 500 g „Reisbrotkruste“ mischt man noch zwei Teelöffel Kurkuma-Pulver hinzu und gibt solange Mehl in den Brei, bis ein fester Teig entsteht. Fertig.

Wie gesagt, Rotaugen und Karpfen stehen drauf (und Grundeln leider auch…).

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180m vor und hinter den Wehrachsen?

Hier nur zur Verdeutlichung der Neuregelung bzgl. des Angelerlaubnisscheines 2018 der Fischerzunft Seligenstadt (180m vor und hinter den Wehrachsen Schleuse Krotzenburg). Die Grafik gilt nur für das Mainufer im Bereich der Gemeinde Hainburg!

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