Angeln ohne Angelschein – Hessen –

Wer in Hessen fischen möchte, benötigt einen GÜLTIGEN Fischereischein, denn ohne diesen kann es bis zu 5.000 Euro kosten. Es gibt daneben noch weitere Bußgelder für Angler, die sich nicht an das Fischereigesetz in Hessen halten.
Hier mal ein kleiner Auszug aus dem Tatbestandskatalog:
– Fischfang ausgeübt, ohne einen gültigen Fischereischein zu besitzen: bis 5.000 Euro
– Verbotene Fische, Krebse oder Muscheln gefangen bzw. entnommen: bis 5.000 Euro
– Fische während deren Schonzeit oder vor Erreichen der Mindestmaße gefangen und entnommen: bis 5.000 Euro
– Fischfang mit verbotenen Mitteln ausgeübt: bis 5.000 Euro
– Lebende Wirbeltiere als Köder verwendet: bi 5.000 Euro

In Hessen gilt die Fischereischeinpflicht. Wer dem Fischfang nachgehen will, muss vorher eine Fischereiprüfung ablegen, um den Fischereischein zu erwerben.
Der amtliche Fischerschein wird von der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung des Wohnortes des Antragstellers nach Vorlage der erfolgreich bestanden Fischereiprüfung (Prüfungszeugnis) ausgestellt.
Das Mindestalter für den Angelschein liegt bei 14 Jahren (Jugend-Fischereischein)
Bei Zuwiderhandlung gegen das hessische Fischereigesetz drohen Geldbußen bis zu 5.000 Euro. Ebenso ist es möglich sich der Fischwilderei strafbar zu machen und hierfür drohen Geldstrafen, ebenso ist sogar eine Freiheitsstraße bis zu 2 Jahren möglich!
Angeln OHNE Angelschein ist in Hessen nicht möglich, auch wenn manchmal behauptet wird, in privaten Teichen wäre die erlaubt. Dies ist aber ein gewaltiger IRRTUM und steht in keinem hessischen Gesetz!
Wird auch noch fremdes Fischereirecht verletzt, macht man sich evtl. der Fischwilderei (§ 293 StGB) strafbar. Das bedeutet, es wird ein Strafverfahren eingeleitet und im Führungszeugnis vermerkt.
Wer danach noch eine Fischereiprüfung ablegen wird, hat hierfür sehr schlechte Chancen, da Straftaten gegen den Natur- oder Umweltschutz besondere Beachtung finden und in der Regel zur Versagung des Fischereischeins führen.

Veröffentlicht unter Aktuell | Kommentare deaktiviert für Angeln ohne Angelschein – Hessen –

„Steinbrötchen“

„Probier´s doch einfach mal !“
__________________________________
Bei jedem Discounter gibt es für ein paar Cent fertig gebackene Brötchen in der Plastiktüte. Diese kann man sehr gut für´s Anfüttern „am Stück“ in (hauptsächlich) stehenden Gewässern verwenden. Einfach in die meist eh schon ziemlich zähen Brötchen einen passenden Stein reindrücken, nach Wunsch etwas Flavour Tropfenweise ins Brötchen geben und ab ins Wasser damit. Dies kann per Hand oder Futterkelle geschehen.
Das „Steinbrötchen“ wird – wenn der darin befindliche Stein schwer genug ist (!) – absinken, sich langsam auflösen und somit die Fische gezielt am Platz halten. Natürlich geht das auch mit ganzen „Kasten-Weißbroten“, die man mit Steinen, Hanf, Mais etc. füllen kann. Dann werden die Fische schön satt und wir haben endlich mal ein gefülltes Kasten-Weißbrot ins Wasser fliegen sehen… (mehr aber auch meistens nicht) 🙂

(c) mainkarpfen.de

Veröffentlicht unter "Probier´s doch einfach mal" !, Aktuell | Kommentare deaktiviert für „Steinbrötchen“

„Schweizer-Zuckerkäse-Brotteig“

„Probier´s doch einfach mal „!

Schweizerkäse ist ein sehr guter Köder für alle Cypriniden, wenn man ihn in Würfel gschnitten, 6-8 Stunden vor dem Gebrauch beim Angeln in KALTE Milch einlegt. Allerdings kann man damit auch einen sehr fängigen Teig herstellen, wenn man den Käse „raspelt“ und mit Brot verknetet. Einfach von zwei Scheiben Mischbrot (kein Weißbrot!) die Rinde entfernen und auf jeweils einer Seite mit etwas Wasser anfeuchten. Dann werden die beiden Scheiben solange mit Zucker bestreut, bis dieser von dem feuchten Brot nicht mehr angenommen wird. Dann legt man die beiden „Zuckerseiten“ aufeinander und knetet -zusammen mit dem Käse- das Brot zu einem am Haken gut haltbaren Teig. Eine Nacht ziehen lassen und fertig ist der „Schweizer-Zuckerkäse-Brotteig“.

(c) mainkarpfen.de

Veröffentlicht unter "Probier´s doch einfach mal" ! | Kommentare deaktiviert für „Schweizer-Zuckerkäse-Brotteig“

Schleusensperrung -Main- 2021

Das (Corona-) Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und jeder sollte (so schwer es gerade heute, nach der neuen Lockdown-Regelung auch fällt), zuversichtlich ins kommende Jahr blicken.
So besteht für die Mainangler unter uns eine gute Möglichkeit vorausschauend Plätze anzufüttern und auch dort für ein paar Tage ohne Schiffsverkehr zu angeln.
Der Main wird nämlich 2021 von der Schleuse Obernau (Main-km 92,9) bis zur Schleuse Lengfurt (Main-km 174,5) vom 12. April, 06:00 Uhr bis 23.April, 18:00 Uhr für die gesamte Schifffahrt gesperrt.

Veröffentlicht unter Aktuell | Kommentare deaktiviert für Schleusensperrung -Main- 2021

Corona-Ausgangssperre im Kreis Offenbach (12.12.2020)

Auch Hainburg gehört zum Kreis Offenbach und ist somit von der o.g. Ausgangssperre zwischen 21:00 und 05:00 Uhr betroffen. Ebenso gilt das Verbot zum Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit.
Dies bedeutet, während der Ausgangssperre darf man seine Wohnung dann nur noch aus „gewichtigen Gründen“ verlassen.
Ausnahmen gibt allerdings auch, z.b. „Zur Versorgung von Tieren…“
Dies bedeutet aber nicht, dass man als Angler mit einer Tüte Boilies (oder sonstigen Ködern) zwischen 21:00 und 05:00 Uhr losmarschieren darf, um die Fische im Main oder an Seen zu füttern (und sich während dieser evtl. präventiven (Futter-) Maßnahme mit Alkohol die Lichter auszuschießen ! ). <8))))><

Veröffentlicht unter Aktuell | Kommentare deaktiviert für Corona-Ausgangssperre im Kreis Offenbach (12.12.2020)

„Barramundi-Filets“ mit Baquette

Ein schnelles und einfaches Zubereiten von Barramundi-Filets war das Ziel und dieses wurde dann auch erfolgreich abgeschlossen !
Aber mal von vorne: Am Anfang steht erstmal die Bestellung vom Fisch oder von fertigen Filets an. Diese sollte ca. 24-Stunden vor Abholung oder Lieferung per Telefon oder direkt beim Barramundi-Dealer in Hainburg-Klein Krotzenburg stattfinden. Zur vereinbarten Zeit den absolut frischen, gekühlten Fisch abholen und nach Hause bringen (man kann den Barramundi auch noch ein bisschen durch die Gegend fahren, aber das ist nicht zwingend notwendig…). Daheim – oder wo auch immer – angekommen, den Fisch aus der Verpackung nehmen, da er ja kurz vorher in der Fischzucht in Folie luftdicht eingeschweißt wurde. Jetzt kommt die erste angenehme Überraschung: Der Fisch, bzw. das Filet riecht fast, eigentlich gar nicht, nach Fisch!
Drei mittelgroße Knoblauchzehen in kleine Würfelchen schneiden und mit zwei EL Butter in einer kleinen Pfanne „glasig“ erhitzen, aber UFFBASSE dass die Würfelchen nicht verbrennen (wenn dies doch passieren sollte, geben wir das Ganze unter ständigem Umrühren in die Biotonne 🙂 ).
In eine Pfanne passender Größe drei Esslöffel Olivenöl geben, diese auf die Kochplatte stellen und das Öl kräftig erhitzen (wenn es zu sehr „erhitzt“ wurde, also brennt, schnell die 112 anrufen und keinesfalls versuchen mit Wasser zu löschen !!!!!). Gehen wir von einer erfolgreichen Erhitzung des Olivenöls einmal aus, den zuvor mit Küchenpapier abgetupften Fisch mit etwas Zitronenpfeffer würzen, auf der Hautseite zuerst in die Pfanne geben und mit einem Bratenwender ca. 2 Minuten mit „mittlerer Stärke andrücken“, sollte auch dies geglückt sein, den Fisch in der Pfanne wenden und die andere Seite bis zur gewünschten Bräune braten. Hier kommt wieder eine angenehme Überraschung: Die Küche riecht nicht nach gebratenem Fisch!
Nach Abschluss dieses Vorganges den Fisch auf einen bereitgestellten Teller heben (oder werfen, je nachdem wie heiß der Pfannenstiel ist -Spaß-!), erst dann etwas Salz darüber streuen und mit der Knoblauch-Butter-Sauce übergießen.
Zu diesem einfachen Rezept gibt´s dann frisches Baquette.
Mahlzeit ! <„))))))><

Veröffentlicht unter Aktuell | Kommentare deaktiviert für „Barramundi-Filets“ mit Baquette

„Sag mir wo die Rapfen sind…“

Unser Main ist eigentlich immer sehr gut mit Rapfen, auch Schied genannt, bestückt und regelmäßige Fänge waren hauptsächlich unterhalb der Schleuse selbstverständlich. Schnell geführter Köder an der Oberfläche „klatschen“ lassen, oft machte es sehr schnell „RUMMS“, der Köder verschwand im großen Maul eines Rapfens und dann ging die Post (mit größeren Exemplaren) ab.
Aber, wie sollte es 2020 anders sein, in diesem Jahr ist vieles anders, verwirrend, oder sogar beängstigend. Dies trifft auch auf die Rapfenfänge zu! „Verwirrend“ weil sich fast kein Rapfen am Oberflächenköder fangen lässt und „beängstigend“ für manche Rapfen–Spezies, die Angst haben, es wären keine Rapfen mehr im Fluss 🙂
DOCH, liebe Rapfen-Jünger, die Fische sind noch da, allerdings haben diese ihr Jagdverhalten geändert seit es -natürlich auch hier- Grundeln im Überfluss gibt, die sich ja gerne am Grund eines Gewässers aufhalten. Das haben auch unsere Rapfen gemerkt und aus dem Oberflächenräuber wurde ein Teilzeit-Grund(el)jäger! Mir sind einige Fänge bekannt, wo sich Zanderangler mit ihrem Grundelköder in Bodennähe des Flusses doch sehr über den Fang von teils großen Rapfen wunderten.
Fazit: Einfach mal den Kunstköder tief führen oder eine tote Grundel am Haken über den Gewässerboden „ziehen“. Dann stehen, hier bei uns jedenfalls, die Chancen für den Rapfen gut (zumindest nicht schlechter als an der direkten Oberfläche). <„)))))><

(c) mainkarpfen.de

Veröffentlicht unter Aktuell | Kommentare deaktiviert für „Sag mir wo die Rapfen sind…“

Geruchssinn von Fischen

Fische können nur riechen, wenn sie vorwärts schwimmen (die wenigsten schwimmen ja freiwillig rückwärts…), aber dies gilt nicht für Aal und Barsch. Diese Burschen riechen auch, wenn sie sich gar nicht bewegen. Die Schuppenträger besitzen sog. „Riechlamellen“, so z.B. der Hecht, der 9 bis 18 pro Nasengrube hat, der Aal allerdings ca. 90 davon. Der Aal ist sowieso der Rekordhalter in Sachen Geruchssinn. Ein auf einen bestimmten Lockstoff dressierter Aal KÖNNTE (Theorie!) diesen Lockstoff noch wahrnehmen, wenn ein Fingerhut davon mit der 58-fachen Wassermenge des Bodensees verdünnt wäre. Das bedeutet eine Verdünnung von 1 zu 2,857 TRILLIONEN !!!!!!!!!!!!!!!!!
Das schafft keine Hundenase 🙂 <„)))))><

<

Veröffentlicht unter Aktuell | Kommentare deaktiviert für Geruchssinn von Fischen

Angler vs Rettungskräfte…

Vergangene Woche wurden Feuerwehr, DLRG, DRK nachts um 23:45 Uhr durch die Leitstelle mit der Durchsage „Leblose Person im Main“ alarmiert. Zahlreiche Einsatzkräfte mit Booten rückten aus und suchten das Gewässer im Bereich der Schleuse Krotzenburg bis Hanau ab. An der Schleuse kam es dann zu einem Zwischenfall, der SO nicht sein kann/darf!
Die Einsatzkräfte der FREIWILLIGEN Feuerwehren befuhren den Main im oberen- und unteren- Bereich der Schleuse auf der Suche nach der gemeldeten leblosen Person, als sie von irgendwelchen angelnden Deppen beschimpft wurden, weil sie angeblich durch deren ausgelegten Angelschnüre gefahren seien. Kann schon mal vorkommen, wenn Frauen und Männer, die FREIWILLIG in der Nacht nach vermeintlichen Wasserleichen suchen…
„Verschwindet von unseren Angelstellen, ihr A…..löcher, wir angeln schließlich hier“, war noch das vornehmste, was vom Ufer kam und auch Drohungen wurden ausgesprochen…
Freunde der fischenden Zunft: DIESE VON EUCH als A…….LÖCHER BETITELTEN FRAUEN UND MÄNNER WÄREN WOHL BESTIMMT ZU DIESER ZEIT AUCH LIEBER WO ANDERS GEWESEN, ALS IN BOOTEN NACH EINER WASSERLEICHE ZU SUCHEN !!!!!!!
Zum Glück wurde keine leblose Person gefunden, aber das Verhalten der „Angler“ ist wohl unterste Schublade.
Nach diesem (und auch einigen anderen Vorfällen, in anderem Zusammenhang an der Schleuse), ist nicht auszuschließen, dass das Angeln sehr bald dort komplett VERBOTEN wird.
Die Polizei hatte in dieser Nacht anderes zu tun, als sich um die „Angler“ zu kümmern, aber die Kennzeichen der von den Anglern abgestellten Fahrzeugen sind (soweit uns mitgeteilt wurde), von einem Passanten notiert worden.
Übrigens wird demnächst öfter mal zu später (oder frühen) Stunde, ein Boot dorthin kommen, und zwar eines der Wasserschutzpolizei…

mainkarpfen.de

Veröffentlicht unter Aktuell | Kommentare deaktiviert für Angler vs Rettungskräfte…

Lachse haben es geschafft :-)

Heute, am 26.06.2020 wurden mir von einem SEHR VERTRAUENSWÜRDIGEN (!) Angler Fotos von Lachsen aus dem Main auf unserer Strecke gezeigt, die er hier u.a. letzte Woche gefangen hat. Die Fische hatten alle eine Größe von über 30 cm. Ergo waren die Besatzmaßnahmen in Rhein & Main wohl bislang erfolgreich und die Fische haben den Aufstieg über die Wehre geschafft. Die Lachse wurden oberhalb von einer Schleuse gefangen.
Dies ist doch mal eine gute Nachricht im Jahr 2020, in welchem alles irgendwie nicht „normal“ ist… <„)))))><

mainkarpfen.de

Veröffentlicht unter Aktuell | Kommentare deaktiviert für Lachse haben es geschafft :-)