„Barramundi-Filets“ mit Baquette

Ein schnelles und einfaches Zubereiten von Barramundi-Filets war das Ziel und dieses wurde dann auch erfolgreich abgeschlossen !
Aber mal von vorne: Am Anfang steht erstmal die Bestellung vom Fisch oder von fertigen Filets an. Diese sollte ca. 24-Stunden vor Abholung oder Lieferung per Telefon oder direkt beim Barramundi-Dealer in Hainburg-Klein Krotzenburg stattfinden. Zur vereinbarten Zeit den absolut frischen, gekühlten Fisch abholen und nach Hause bringen (man kann den Barramundi auch noch ein bisschen durch die Gegend fahren, aber das ist nicht zwingend notwendig…). Daheim – oder wo auch immer – angekommen, den Fisch aus der Verpackung nehmen, da er ja kurz vorher in der Fischzucht in Folie luftdicht eingeschweißt wurde. Jetzt kommt die erste angenehme Überraschung: Der Fisch, bzw. das Filet riecht fast, eigentlich gar nicht, nach Fisch!
Drei mittelgroße Knoblauchzehen in kleine Würfelchen schneiden und mit zwei EL Butter in einer kleinen Pfanne „glasig“ erhitzen, aber UFFBASSE dass die Würfelchen nicht verbrennen (wenn dies doch passieren sollte, geben wir das Ganze unter ständigem Umrühren in die Biotonne 🙂 ).
In eine Pfanne passender Größe drei Esslöffel Olivenöl geben, diese auf die Kochplatte stellen und das Öl kräftig erhitzen (wenn es zu sehr „erhitzt“ wurde, also brennt, schnell die 112 anrufen und keinesfalls versuchen mit Wasser zu löschen !!!!!). Gehen wir von einer erfolgreichen Erhitzung des Olivenöls einmal aus, den zuvor mit Küchenpapier abgetupften Fisch mit etwas Zitronenpfeffer würzen, auf der Hautseite zuerst in die Pfanne geben und mit einem Bratenwender ca. 2 Minuten mit „mittlerer Stärke andrücken“, sollte auch dies geglückt sein, den Fisch in der Pfanne wenden und die andere Seite bis zur gewünschten Bräune braten. Hier kommt wieder eine angenehme Überraschung: Die Küche riecht nicht nach gebratenem Fisch!
Nach Abschluss dieses Vorganges den Fisch auf einen bereitgestellten Teller heben (oder werfen, je nachdem wie heiß der Pfannenstiel ist -Spaß-!), erst dann etwas Salz darüber streuen und mit der Knoblauch-Butter-Sauce übergießen.
Zu diesem einfachen Rezept gibt´s dann frisches Baquette.
Mahlzeit ! <„))))))><

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„Sag mir wo die Rapfen sind…“

Unser Main ist eigentlich immer sehr gut mit Rapfen, auch Schied genannt, bestückt und regelmäßige Fänge waren hauptsächlich unterhalb der Schleuse selbstverständlich. Schnell geführter Köder an der Oberfläche „klatschen“ lassen, oft machte es sehr schnell „RUMMS“, der Köder verschwand im großen Maul eines Rapfens und dann ging die Post (mit größeren Exemplaren) ab.
Aber, wie sollte es 2020 anders sein, in diesem Jahr ist vieles anders, verwirrend, oder sogar beängstigend. Dies trifft auch auf die Rapfenfänge zu! „Verwirrend“ weil sich fast kein Rapfen am Oberflächenköder fangen lässt und „beängstigend“ für manche Rapfen–Spezies, die Angst haben, es wären keine Rapfen mehr im Fluss 🙂
DOCH, liebe Rapfen-Jünger, die Fische sind noch da, allerdings haben diese ihr Jagdverhalten geändert seit es -natürlich auch hier- Grundeln im Überfluss gibt, die sich ja gerne am Grund eines Gewässers aufhalten. Das haben auch unsere Rapfen gemerkt und aus dem Oberflächenräuber wurde ein Teilzeit-Grund(el)jäger! Mir sind einige Fänge bekannt, wo sich Zanderangler mit ihrem Grundelköder in Bodennähe des Flusses doch sehr über den Fang von teils großen Rapfen wunderten.
Fazit: Einfach mal den Kunstköder tief führen oder eine tote Grundel am Haken über den Gewässerboden „ziehen“. Dann stehen, hier bei uns jedenfalls, die Chancen für den Rapfen gut (zumindest nicht schlechter als an der direkten Oberfläche). <„)))))><

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Geruchssinn von Fischen

Fische können nur riechen, wenn sie vorwärts schwimmen (die wenigsten schwimmen ja freiwillig rückwärts…), aber dies gilt nicht für Aal und Barsch. Diese Burschen riechen auch, wenn sie sich gar nicht bewegen. Die Schuppenträger besitzen sog. „Riechlamellen“, so z.B. der Hecht, der 9 bis 18 pro Nasengrube hat, der Aal allerdings ca. 90 davon. Der Aal ist sowieso der Rekordhalter in Sachen Geruchssinn. Ein auf einen bestimmten Lockstoff dressierter Aal KÖNNTE (Theorie!) diesen Lockstoff noch wahrnehmen, wenn ein Fingerhut davon mit der 58-fachen Wassermenge des Bodensees verdünnt wäre. Das bedeutet eine Verdünnung von 1 zu 2,857 TRILLIONEN !!!!!!!!!!!!!!!!!
Das schafft keine Hundenase 🙂 <„)))))><

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Angler vs Rettungskräfte…

Vergangene Woche wurden Feuerwehr, DLRG, DRK nachts um 23:45 Uhr durch die Leitstelle mit der Durchsage „Leblose Person im Main“ alarmiert. Zahlreiche Einsatzkräfte mit Booten rückten aus und suchten das Gewässer im Bereich der Schleuse Krotzenburg bis Hanau ab. An der Schleuse kam es dann zu einem Zwischenfall, der SO nicht sein kann/darf!
Die Einsatzkräfte der FREIWILLIGEN Feuerwehren befuhren den Main im oberen- und unteren- Bereich der Schleuse auf der Suche nach der gemeldeten leblosen Person, als sie von irgendwelchen angelnden Deppen beschimpft wurden, weil sie angeblich durch deren ausgelegten Angelschnüre gefahren seien. Kann schon mal vorkommen, wenn Frauen und Männer, die FREIWILLIG in der Nacht nach vermeintlichen Wasserleichen suchen…
„Verschwindet von unseren Angelstellen, ihr A…..löcher, wir angeln schließlich hier“, war noch das vornehmste, was vom Ufer kam und auch Drohungen wurden ausgesprochen…
Freunde der fischenden Zunft: DIESE VON EUCH als A…….LÖCHER BETITELTEN FRAUEN UND MÄNNER WÄREN WOHL BESTIMMT ZU DIESER ZEIT AUCH LIEBER WO ANDERS GEWESEN, ALS IN BOOTEN NACH EINER WASSERLEICHE ZU SUCHEN !!!!!!!
Zum Glück wurde keine leblose Person gefunden, aber das Verhalten der „Angler“ ist wohl unterste Schublade.
Nach diesem (und auch einigen anderen Vorfällen, in anderem Zusammenhang an der Schleuse), ist nicht auszuschließen, dass das Angeln sehr bald dort komplett VERBOTEN wird.
Die Polizei hatte in dieser Nacht anderes zu tun, als sich um die „Angler“ zu kümmern, aber die Kennzeichen der von den Anglern abgestellten Fahrzeugen sind (soweit uns mitgeteilt wurde), von einem Passanten notiert worden.
Übrigens wird demnächst öfter mal zu später (oder frühen) Stunde, ein Boot dorthin kommen, und zwar eines der Wasserschutzpolizei…

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Lachse haben es geschafft :-)

Heute, am 26.06.2020 wurden mir von einem SEHR VERTRAUENSWÜRDIGEN (!) Angler Fotos von Lachsen aus dem Main auf unserer Strecke gezeigt, die er hier u.a. letzte Woche gefangen hat. Die Fische hatten alle eine Größe von über 30 cm. Ergo waren die Besatzmaßnahmen in Rhein & Main wohl bislang erfolgreich und die Fische haben den Aufstieg über die Wehre geschafft. Die Lachse wurden oberhalb von einer Schleuse gefangen.
Dies ist doch mal eine gute Nachricht im Jahr 2020, in welchem alles irgendwie nicht „normal“ ist… <„)))))><

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„Ausnahmezustand“ am Main…

„Sars Covit 19“ ist ja wohl jedem ein Begriff. Viele Menschen sind durch Kurzarbeit, oder komplett geschlossene Arbeitsstätten daheim. Darunter sind auch viele Angler, wie man aktuell auch bei uns am Main feststellen kann… Mittlerweile ist es so, dass ein Angler dem anderen „seinen“ Platz direkt überlässt. Dies bedeutet, kaum hat Angler 1 seinen Stuhl zusammengeklappt, baut Angler 2 schon sein „Tackle“ (früher sagte man Angelzeug 🙂 ) auf.
Scheinbar haben dieses bunte Treiben auch die Fische erkannt, denn es gehen sehr wenige Flossenträger ans Band.
Eigentlich hatte ich letzte Woche schon an zwei Stellen meiner Wahl angefangen auf Karpfen zu füttern, allerdings habe ich die Aktion wieder eingestellt, da (fast) alle für mich geeigneten Plätze scheinbar bis zum Ende der Pandemie „ausgebucht“ sind…
An ein ruhiges Angeln am Main hier ist sowieso nicht zu denken, da auf dem Mainuferweg durch Radfahrer und Spaziergänger zur Zeit ein Betrieb herrscht wie auf der A3 am Frankfurter Kreuz Freitags um 16:00 Uhr. Da wird geschrien (…“mach Platz du Depp“, ist noch das vornehmste was man hört…), da wird geklingelt wie in Hongkong´s Stadtmitte morgens um sieben. Zwischendurch fliegt auch mal ein Hundekotbeutel knapp am Angler vorbei und landet im Gebüsch usw. usw. usw. Die Menschheit spielt momentan verrückt…
Nun bis ich am überlegen, ob ich ein Imbiß-Boot bauen, und vom Main aus heiße Würstchen, Dosenwurst, Handkäse und kalte Getränke direkt an die Angler verkaufen soll. Also Lieferung direkt vom Boot aus auf dem Wasserweg an die Angelstelle, mit der Angelei wird´s die nächsten Wochen scheinbar eh nix am Main…
<8)))))><



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Schleusensperrungen 2020 Main

Wer kennt es nicht als Flussangler: Das evtl. Hochwasser geht zurück, man freut sich auf das (Karpfen-) angeln im Frühjahr und füttert „seine“ Stelle an. Allerdings oftmals mit viel Futter, welches sich durch die rege Schifffahrt „großzügig verteilt…“. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, zu wissen, wann KEINE Schiffe im Kanal fahren. Deshalb hier mal zu evtl. Planungen die (bis jetzt) bekannten Sperrungen einiger Schleusen im Main.

Am MAIN werden folgende Schleusen während der angegebenen Zeiten außer Betrieb genommen:
– die Schleusen Obernau bis Lengfurt in der Zeit von 06:00 Uhr 17.03.2020 bis 18:00 Uhr, 28.03.2020
– die Schleusen Rothenfels bis Harrbach in der Zeit von 06:00 Uhr am 16.03.2020 bis 12:00 Uhr am 30.03.2020
– die Schleusen Himmelstadt bis Viereth in der Zeit von 06:00 Uhr am 16.03.2020 bis 12:00 Uhr am 02.04.2020

Ein durchgehender Schiffsverkehr ist in den angegebenen Sperrzeiten auf der Bundeswasserstraße Main nicht möglich.

Quelle: Deutscher Wasserstraßen- und Schifffahrtsverein Rhein-Main-Donau e.V. vom 12. Februar 2020

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Plastikmüll und Angeln…

Wie ich schon im JULI 2012 unter „Leere Einweg Maden- und Wurm-Behälter…“ hier geschrieben hatte, könnten/sollten auch wir Angler in Sachen Plastikverpackungen einiges tun!
WARUM bringt z.B. nicht jeder seine eigene Mehrweg-Madendose mit zum Händler, lässt sich die gewünschte Menge dort einfüllen? Warum bieten die (Angelsport) – Einzelhändler nicht an, dass jeder Boiliekäufer sich seine eigene Mischung zusammenstellen kann? Geschmacksrichtung, Durchmesser, Menge usw. einfach aus einem „Spender“ in eigene Behälter mischen, abwiegen (lassen) und somit wieder Plastik-Tüten einsparen (klar, es gibt verschiedene Preise und natürlich auch Qualitäten, da müsste man sich halt auch was überlegen…, nicht einfach, ich weiß) . Boilies z.B. gibt es in der kleinsten Verpackungseinheit nur im 1-kg Beutel. Ich bin nun wirklich kein Öko-Freak, aber wenn es doch Möglichkeiten gibt, Plastikverpackungen zu vermeiden – und die gibt es !!! – , warum keinen Gebrauch davon machen? Klar, es ist für die Händler und Käufer mehr Aufwand, aber GROSSES fängt im KLEINEN an!
Einfach mal darüber nachdenken, oder ? 😉

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Fische und deren Bedeutung im Mittelalter -Fischschutz-

Kaiser Maximilian I. (1459-1519) war nicht nur Kaiser und Ritter, sondern auch begeisterter Angler. ER erkannte schon damals welche große Rolle Fische als eiweißreiches Nahrungsmittel für die Menschen darstellte. Die Hege der Fischgewässer lag ihm sehr am Herzen.
Mönche legten damals überall wo es möglich war Fischteiche an, um nicht nur sich selbst während der Fastenzeit mit Frischfisch zu versorgen, sondern auch die Bevölkerung hatte einen Nutzen von den Erträgen (wenn sie es sich leisten konnte, andernfalls fingen die Leute ihre Fische in Flüssen – soweit möglich und erlaubt – selbst).
Der Spiegelkarpfen z.B. ist ein Produkt der damaligen Zeit. Kaiser Maximilian I. ließ die teilweise noch Fischleeren Alpenseen mit sog. „Schwarzreutern“ (die Urform des Saiblings) besetzen und erließ umfassende Vorschriften u.a. zum Schutze der Gewässer.
So sollten die Fische nicht in ihrem Laufe gehindert werden, Wasserfälle und Mühlenwehre so gestaltet sein, dass die Fische ungehindert zum Laichen aufsteigen können.
Leider ist Kaiser Maximilian I. schon 500 Jahre tot und kann die heutigen Planer, Ingenieure, teilweise selbsternannten Umweltschützer, Unterstützer der Wasserkraftanlagen usw. nicht mehr beraten. Schade!

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„Gespeckter Gummi“

„Probier´s doch einfach mal !“
Gummiköder können, wenn´s mal was anderes sein soll, mit Speck geruchlich „aufgepeppt“ werden und sie nehmen durch den Speck auch noch an Glanz zu!
Dies geht ganz einfach, denn die Köder – egal ob Gummifisch oder Twister – werden mit geräuchertem Speck kurz vor dem Einbringen ins Gewässer „eingerieben“. Auch zieht der Speck eine Duftspur im Wasser, die nicht zu unterschätzen ist !
Leider muss dies vor jedem Auswurf wiederholt werden, da der Geruch im Wasser rasch verloren geht (allerdings: je kälter das Wasser, desto länger hält sich dieser „Speck-Flavour“).
Aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, wenn´s mal nicht so läuft.
Geräucherten Speck gibt es beim Discounter oder auch für einen schmalen Taler beim Metzger.
Natürlich kann man auch nur die stark geräucherte Schwarte von Dörrfleisch benutzen.
Kommt drauf an, wie oft man den Köder „gespeckt“ durch´s Wasser ziehen will.

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