Pegelstand, Wassertemperatur, usw. -Main Krotzenburg- 28.09.2018

Pegelstand Main, Krotzenburg am 28.09.2018, 14:30 Uhr

Bei einer Lufttemperatur von 17,5 °C hat das Mainwasser nur 0,3 °C weniger (17,2 °C), und bei mäßiger Strömung steht der Pegel hier auf 93 cm. Mit einem Sauerstoffgehalt von 9 mg O²/l, einem pH-Wert von 7,9 und geringer Trübung ist das Angeln auf Friedfische angenehm. Zander bevorzugen, so wie gestern Abend, dann doch eher die Dämmerung und Dunkelheit um ihren Appetit zu stillen. Den Barschen scheint dies allerdings egal zu sein, die gestreiften Stachelträger hämmern auch bei Tageslicht auf kleine Spinner oder kleine, in Ufernähe geführte, Wobbler.

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„Hessischer Friedfischköder :-)“ -„Probier´s doch einfach mal!“-

„Handkäse“ ist eine hessische Spezialität und auch ein guter Friedfischköder! „Handkäse“, auch „Harzer Roller“ genannt, wird in einem Topf verflüssigt und zu einem Päckchen Käse werden drei Löffel Honig untergerührt (am besten Käse ohne Kümmel kaufen). Zuvor werden Toastbrot-Scheiben im Toaster „ziemlich dunkel“ gebacken (also nicht schwarz!), abkühlen lassen und in Würfel der gewünschten Größe geschnitten. Sobald der Käse dann flüssig ist, werden die Toastbrotwürfel darin „gebadet, bis sie komplett mit dem Käse/Honig-Gemisch getränkt sind. Die Brotwürfel dann auf einen Teller legen und am besten eine Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen. Fertig ist ein wirkungsvoller Friedfischköder, der am Haken oder Haar auch weite Würfe übersteht.

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Wetteränderung (!?) Aktuell & Prognosen Main bei Hainburg

Main am 19.09.2018, Hainburg

Aktuell hat der Main einen Pegelstand von 104 cm mit einer Wassertemperatur von 20,8 °C. Die Lufttemperatur beträgt momentan um 18:15 Uhr hier 27,9 °C, bei einem Luftdruck von 1017 hPa. Morgen, am 20.09.2018 soll es ja nochmal fast 30 °C werden, ABER ab Freitag „soll“ sich das Wetter ändern (…?).

Bei 80 % Regenwahrscheinlichkeit am Freitag „könnte“ es abkühlen und bei fast konstantem Luftdruck (1021 hPa werden erwartet), stehen die Chancen für uns Angler -nicht nur-  am Main nicht schlecht.

Es bestehen also noch bessere Chancen auf den „dicken Fang“ für Friedfische und nächste Woche, wenn´s denn tatsächlich kühler wird (und das Wasser durch den Regen trüber?), sollte es  auch mit Raubfischen besser laufen.

PETRI (HEIL), allen die am Wasser sind!

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„Probier´s doch einfach mal!“ – „Magenbrot“ als Karpfenköder –

Warum Köder (Boilies) kochen und nicht mal zwischendurch Teig backen? Ein guter Karpfenköder ist sog. „Magenbrot“, welches man fertig im Supermarkt kaufen kann. Allerdings ist es dann eckig, und für unsere Zwecke wären runde Köder dienlicher.

Also, selbst backen!

Hier mal ein Rezept für die Herstellung:

125 g Honig, 150 g Zucker, 2 EL Wasser, 450 g Mehl, 2 EL Kakao, 1 TL Zimt, 2 TL Lebkuchen-Gewürz, 1/2 TL Salz, 75 g. Orangeat, 1 TL Natron, 150 ml warme Milch, 2 EL Speiseöl.

Alles gut vermischen und den Teig eine Nacht „ruhen“ lassen. Wenn die Masse evtl. noch zu weich ist, einfach noch Mehl hinzugeben und nochmals gründlich durchkneten. Dann kann der Teig in „Würste“ gerollt, oder durch die Boilie-Presse gedrückt werden. Wenn man anschließend die Kugeln auf die gewünschte Größe „gedreht“ hat, kommen diese auf ein Backblech mit Backpapier und werden im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Umluft ca. 20 Minuten gebacken.

Natürlich kann man die fertigen Kugeln auch noch mit einer Zuckerglasur versehen, dies muss/kann jeder für sich entscheiden 🙂

Selbstverständlich kann man den Teig auch ungebacken verwenden, auch hier ist er sehr fängig auf Karpfen, Rotaugen und Brassen!

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„Probier´s doch einfach mal…!“ -Zucker für Köderfische (Grundeln)-

Altbekannt zur Haltbarmachung von toten Köderfischen ist Salz. Allerdings funktioniert Zucker (fast) noch besser! Natürlich kann man tote Köderfische einfrieren, aber irgendwann tauen sie halt mal auf, wenn man sie mit ans Wasser nimmt (wohin sollte man sie auch sonst mitnehmen…?). Grundeln in verschiedenen Größen, dienen ja sehr gut z.B. als Zander- oder Barschköder, und „angeblich“ soll Zucker als Konservierungsmittel die Köderfische noch fängiger machen.

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„Mainfischfrikadellen“ (Rezept von Oma Berta)

Eines vorab: Nein, unsere Mainfische sind nicht mit Schadstoffen außerhalb des unbedenklichen Bereiches belastet!

Spätestens wenn der Herbst naht, kommen manche Angler auf die Idee, ihren Fang auf den Tisch zum Verzehr zu bringen. Natürlich schmeckt ein Filet vom Zander sehr gut, aber auch Frikadellen aus Mainfischen sind ein Genuss!

„Angeln macht Spaß und Fischfrikadellen schmecken gut “ (alte Mainfischer-Weisheit…!). Allerdings macht die Herstellung der Frikadellen etwas Arbeit. Es lohnt sich aber, denn sobald man in die erste selbst-hergestellte Mainfischfrikadelle beißt, merkt man es sofort! Da „Mainfischfrikadelle“ ein langes Wort ist, kürzen wir das einfach mit „MFF“ ab. 🙂

Also hier mal ein Rezept, welches von meiner Großmutter Berta „überliefert“ wurde (und die Frau hatte Ahnung vom Mainfisch-Backen !!!):

Ca. 3 kg Mainfische (Brassen & Rotaugen)

300 g Zwiebeln

200 g Speck (oder Dörrfleisch)

2-3 trockene Brötchen (oder trockenes Weißbrot)

2 „Sträußchen“ Petersilie

3 mittelgroße Eier

Paniermehl

Salz

Pfeffer

1 TL Curry

Speiseöl (oder Bratfett)

Und so machte Oma Berta die Frikadellen:  

Die frischen Fische werden geschuppt und erst danach von ihren Innereien befreit. Von Kopf und Flossen getrennt, werden die Tiere solange in „leichtem Salzwasser“ gekocht, bis sich das Fischfleisch von den Gräten leicht lösen lässt. Während die Fische im Salzwasser baden, kann man das Dörrfleisch, die trockenen Brötchen (oder Weißbrot) und die Petersilie zerkleinern. Nun werden die durchgegarten Fische mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser genommen und das Fleisch wird von den Gräten entfernt. Nach dieser -etwas mühseligen Arbeit- kommen Fischfleisch, Dörrfleisch, die Brötchenwürfel, sowie die zerkleinerte Petersilie in einen handbetriebenen (!) Fleischwolf. Im elektrischen Mixer wird die Masse zu fein, geht aber auch (ist halt nicht das Original…). Ist die Masse nun „durch den Wolf gedreht“ und liegt in einer großen Schüssel, kommen die zerkleinerten Zwiebeln und die Eier hinzu. Pfeffer, Salz, sowie Curry werden unter die Masse gemischt, und nun kommt noch soviel Paniermehl hinzu, damit sich die „MFF“ in die bevorzugte Größe mit den Händen formen lassen. Nach der „Formgebung“ werden die „MFF“ noch in Paniermehl „gewälzt“, welches sich in einem Suppenteller befindet. Jetzt sollte sich das Speiseöl, oder das Bratfett in der Pfanne (Stilecht wäre eine Pfanne aus Gusseisen), soweit erhitzt haben, dass man die panierten Fisch-Klopse darin knusprig „ausbacken“ kann.

Am besten schmecken die „“MFF“ war mit Kartoffelsalat und ein kaltes Bier als Getränk dazu ist nicht unbedingt falsch gewählt 😉

Mahlzeit !

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Hitze & (stehende) Gewässer -Frischwassereinbringung?-

Sommer 2018… In mach einer Pressemitteilung ist schon von einem „Jahrtausend-Sommer“ zu lesen. Egal ob „Jahrhundert-“ oder „Jahrtausend-Sommer“, es ist einfach viel zu heiß! Hauptsächlich ältere Menschen sind durch die (schon zu lange anhaltende) Hitze stark gefährdet, Wald- und Flächenbrände sind an der Tagesordnung, Ernten sind in Gefahr, Fahrbahndecken lösen sich auf und nicht zuletzt sind (hauptsächlich) stehende Gewässer und die dortigen Lebewesen von dieser Hitze wegen dem damit geringer werdenden Sauerstoffgehalt in deren Lebensraum Wasser aktuell stark bedroht. Viele Angelvereine, oder auch einzelne Angler stellen sich die Frage, wie können wir zusätzlichen Sauerstoff in unsere Seen bringen? Viele Feuerwehren stellen Mannschaft und Gerät zur Verfügung, und fördern mittels Strahlrohren Wasser aus Hydranten in die Gewässer. DAFÜR VIELEN DANK, aber leider ist dieses Wasser zu kalt.

Hier mal eine kurze Erklärung, warum dies leider der falsche Weg für einen Sauerstoffeintrag ist: Durch die Hitze bilden sich vermehrt Algen in den Gewässern, was eigentlich eine nützliche Reaktion des Gewässers ist, da ja durch Fotosynthese Sauerstoff erzeugt wird. Leider sinkt jedoch durch die Einbringung von kaltem (viel kühlerem) Wasser das Oberflächenwasser zügig ab, dadurch sterben viele Algen, und die dann auftretenden Bakterien benötigen beim Zersetzen der abgestorbenen Algen viel Sauerstoff. Durch das Auftreffen von kaltem Oberflächenwasser auf das wärmere Seewasser werden die verschiedenen Wasserschichten „Durcheinandergewirbelt“ und der Faulschlamm des Gewässers wird aufgewühlt. Die abgestorbenen Algen sinken von der Wasseroberfläche zum Gewässergrund und eine Art Vakuum entsteht, welches dann tatsächlich die Fische regelrecht ersticken lässt.

Die vernünftigste, wenn auch selten machbare Lösung, wäre, aus einem sauerstoffreicherem Nebengewässer ( Fluss) Wasser mittels Pumpen zu entnehmen (wenn erlaubt!) und in geringer Tiefe (ca. 30 cm) unter die Wasseroberfläche des bedrohten Sees zum pumpen. Leider kaum machbar.

Ideal wäre natürlich eine Tiefenwasserbelüftung, die mit Hilfe eine Luftsprudelanlage Tiefenwasser an die Wasseroberfläche befördert.

Dies wäre auch für Seen empfehlenswert, die gleichzeitig als Bade- und Angelgewässer genutzt werden!

mainkarpfen. de (2018)

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Pegelstand, Wassertemperatur, Sauerstoffgehalt usw. -Main 27.07.2018-, 18:30 Uhr

Aktuell beträgt die Wassertemperatur des Mains 26,4 °C , das Wasser ist getrübt und der Pegel Krotzenburg steht bei 100 cm (schwankt um +/- 5 cm). Bei einer trägen Fließgeschwindigkeit beträgt der Sauerstoffgehalt  6,4 mg/l. mit einem pH-Wert von 7,8. Bei einer aktuellen Lufttemperatur von 33,8 °C macht die Jagd auf unsere Schuppenträger eigentlich nur in den Abendstunden Spaß, auch wenn tagsüber so manches großes Rotauge an den Köder geht. Karpfenfänge sind auch zu verzeichnen, und so langsam kommen die „Graser“ mal wieder zum Vorschein. Dank der Trübung des Wassers sind ebenfalls schöne Raubfische (Zander) ans Band zu bringen. Es geht also trotz der Hitze und der Wassertemperatur was. ABER EINE BITTE: Wer schon (verbotenerweise) sein Auto auf irgendwelchen Grünflächen abstellt, das Gras ist trocken und sehr, sehr schnell entsteht ein Grasbrand durch die heißen Katalysatoren der Fahrzeuge.

Auch jegliche Art von Feuer (Grill etc.) ist zur Zeit streng VERBOTEN!!!!!!! 

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Staatlicher Fischereischein für Asylsuchende/Flüchtlinge? -Aktuelle Antwort der Unteren Fischereibehörde-

Wie ich ja schon mitteilte, haben wir uns -behördlicherseits- auf eine neue Situation bei der Erteilung und bei Kontrollen bez. der Fischereiausübung Asylsuchender/Flüchtlinge aus den verschiedensten Länder dieser Welt, einzustellen.

Auf unser Anfrage, bez.  Fischereischein für Asylsuchende/Flüchtlinge in Hessen, bei der Unteren Fischereibehörde des Kreises Offenbach, haben wir eine schnelle und korrekte Antwort erhalten, die wie folgt lautet:

Asylsuchende/Flüchtlinge müssen vor Erteilung des staatlichen Fischereischeines den Vorbereitungslehrgang, und dann die erforderliche Prüfung ablegen. Der Lehrgang, sowie die Prüfung muss in Schrift und Sprache in Deutsch abgelegt werden, Dolmetscher werden keine eingesetzt, und auch das Lehrmaterial wird nur in deutscher Schriftform angeboten.

Alle anfallenden Kosten sind vom Antragsteller selbst zu tragen, d.h. keine staatliche Untersützung.

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„Offenbacher-Küken-Waller“…

Nach bislang unbestätigten Meldungen vom 08. Juli 2018, will die Stadt Offenbach nun den dänischen Flugzeugträger der Nimitz-Klasse „Bornholm II“, mit einer speziell für den Wallerfang ausgebildeten japanischen Harpunier-Mannschaft im Kampf gegen den gefährlichen Entenfresser im Dreieichweiher einsetzen. Aktuell soll der Magistrat in einer kurzfristig anberaumten Sondersitzung mit Dänemark via whatsapp über den Einsatz von „Bornholm II“ in Kontakt stehen. Die Anfahrt des Flugzeugträgers soll über den Main erfolgen und dann muss dieser per Tieflader zum Weiher transportiert werden. Über evtl. Verkehrsbehinderung im Innenstadtbereich bezüglich des Transportes von „Bornholm II“ wird aktuell berichtet werden. Ebenso wird eine Sondermaschine der japanischen Fluggesellschaft „Biwako  o´namazu“ die 251 Harpuniere auf den Airport Frankfurt/Main  bringen, die diese dann unter Begleitung des „SEK Wels“ in sieben -wegen der Sommerferien- momentan nicht benötigten Schulbussen an den Offenbacher Ort des Schreckens (Weiher) verbringen werden. Wie gesagt, ist diese Meldung bislang unbestätigt!

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