„Ausländerfischereischein“ (Hessen)

Immer öfter wird bei unserer Behörde, oder auch beim ortsansässigen Angelgerätehändler gefragt, ob es einen „Touristen-Angelschein“, oder „Besucher-Angelschein“ gäbe. Hier noch einmal die Antwort: Ja, gibt es.

Hierbei handelt es sich um den bislang üblichen blauen Fischereischein für das Land Hessen in abgeänderter Form. Was sagt uns das Gesetz dazu?

Im § 28 HFischG steht – Ohne Nachweis einer bestandenen Fischerprüfung nach § 26 kann auf Antrag-  (unter Punkt 3):

Personen, die im Inland keinen Wohnsitz haben oder dem diplomatischen Corps angehören und ihre Sachkunde, insbesondere durch die Vorlage eines ausländischen Fischereischeins oder Fischereierlaubnisscheins, nachweisen, ein Ausländerfischereischein erteilt werden.

Der Schein kostet 12,50 Euro, ist 3 Monate gültig und kann jeweils um 3 Monate verlängert werden. Natürlich brauch der Antragsteller auch ein aktuelles Foto von sich 🙂

Das ganze HFischG findet man auch hier auf unserer Seite.

mainkarpfen.de

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„Wasserfahrzeuge“ im verbotenen Bereich der Schleuse…

Auf der Erlaubniskarte (Mainkarte) der Fischerzunft für unseren Gewässerabschnitt steht u.a.: „… das Ausbringen von Ködern mit Wasserfahrzeugen ist verboten…“. Dies gilt im Besonderen für den Bereich OBERHALB der Schleuse Krotzenburg!

Für alle, die es nicht wissen (wollen): Die rot-weißen runden, großen „Schwimmer“ auf der Wasseroberfläche oberhalb der Schleuse, sind Bojen, und diese bedeuten Verbot des Befahrens durch Wasserfahrzeuge in diesem Bereich. Dieses Verbot gilt auch für die Zufahrt, also das Einsetzen von Booten vom Ufer aus!

Gestern wurde gemeldet, dass ein (Karpfen-) Angler vom Schlauchboot aus in dem verbotenen Bereich gefüttert hat. Interessant ist dabei noch, er hat in einer Entfernung von seinem Bootchen aus gefüttert, die man auch locker mit einer Boilie-Schleuder oder einem Wurfrohr erreicht (und wurde von dem Zeugen auch noch dabei fotografiert). Das gilt natürlich nicht nur für Karpfenangler, sondern auch für Wallerfischer, die ihre eigenen Bojen, in Form von leeren Kunststoffflaschen, Luftballons usw.,  setzen!

Leute, der Bereich oberhalb der Schleuse wurde aus gutem Grund gesperrt und wer meint, er müsse trotzdem dort mit seinem (Schlauch-) Boot das Anfutter, seine Montagen oder Marker (auch NACHTS)  ausbringen, der hat  ganz schnell viel behördlichen Ärger und dann sehr lange keinen Jahresfischereischein mehr!

Lasst es einfach <°))))<

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„Karpfenplätze“ am Main… (…sag mir wo die Karpfen sind, wo sind sie geblieben…?)

Schon oft wurde zu mir gesagt: „Du angelst doch schon jahrzehntelang am Main, kannst Du mir nicht einen Platz nennen, an dem ich (große) Karpfen fange ?“ Nein, kann ich leider nicht, sonst würde ich dort sitzen… 😉 Noch vor wenigen Jahren war der langsam-fließende Bereich oberhalb der Schleuse Krotzenburg (wie bei den meisten anderen Schleusen am Main oder Neckar auch), prädestiniert für regelmäßige Karpfenfänge. Da lief es dort noch toll, aber mittlerweile werden hier nur noch vereinzelte Karpfen gefangen, und die auch dann meist nur, wenn man sie tage- und nächtelang „aussitzt“. Irgendwann kommt schon ein beschuppter „Wandergeselle“ am Futterplatz vorbei… Die Karpfen im Main schwimmen nämlich einige hundert Meter stromauf und stromab, und dies fast rund um die Uhr <°))))< Gerade jetzt im Sommer bestehen die größten Chancen auf Karpfen entweder unterhalb der Schleusen in schnellerer Strömung (obwohl der Karpfen eigentlich ruhiges Wasser eher mag und bezüglich Sauerstoff im Wasser nicht sooo Anspruchsvoll wie manch anderer Fisch ist), dies scheint aber trotzdem am höheren Sauerstoffgehalt im „Unterwasser“ zu liegen. Auch in den Fahrrinnen der Schiffe lassen sich noch schöne Karpfen fangen, die Angelei in den Fahrrinnen verlangt aber einiges an Erfahrung und  Materialbeschaffenheit, sowie gut überlegtem Futter-/Köder – Einsatz. Die Hafenausfahrt des Kohlekraftwerkes Großkrotzenburg (ehem. eon) bis zum Hafen Hanau ist eine Strecke, an der sich ein Ansitz auf Karpfen – in der Fahrrinne der Schiffe – auf jeden Fall eher lohnt (wenn man einen Angelplatz erwischt…). Auch die Strecke zwischen der Natostraße Hainburg bis zur Einmündung der Gerspenz (Schwalbennest) verspricht Erfolg (die Angelplätze dort sind aber zu 80% sehr schwer zu erreichen).  Das Karpfenfischen in großen Flüssen, wie hier dem Main,  ist auf jeden Fall „nicht so einfach“ wie an einem See, also stehendem Gewässer, und wer sich dazu entschließt, sollte nicht enttäuscht sein, wenn er tatsächlich nach vielen Ansitzen ohne Karpfen nach Hause geht. ABER: Probiert mal was anderes aus als Boilies, diese kennen sogar die Karpfen im Main „schon“ <^))))< Den einen oder anderen (außergewöhnlichen) Ködertipp findet man auf unserer Internetseite (nicht wundern, da sind Sachen dabei, bei denen man nie glauben würde, dass gesunde Fische sowas fressen 🙂 !)

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Main an der Schleuse Krotzenburg „ÜBERFISCHT“

Sieht man sich die Angelplätze ober- und unterhalb der Schleuse an, glaubt niemand, das hier Angler waren, sondern ein Wanderzirkus einige Wochen gastiert habe. Jeder halbwegs gut erreichbare Platz wird ständig befischt, d.h. sobald die Wallerangler weg sind, bauen die Karpfenangler auf (und umgekehrt).

Vom Abfall, den manche „Angler“ (ich verkneife mir den Ausdruck Schweine…), hier hinterlassen, ganz zu schweigen. Scheinbar meint so mancher Petrijünger im Umkreis von 100 km, hier würden sich die Fische stapeln. Dem ist beileibe nicht so!

Es ist zu überlegen, ob auf und am Schillerplatz (Festplatz), der als Parkplatz von Anglern genutzt wird, nicht ein Parkscheinautomat aufgestellt werden sollte und die Einnahmen davon für Fischbesatz im Main verwendet werden kann.

Vielleicht hat es schon der eine oder andere Angler, der sein Lager für einige Tage und Nächte an der Schleuse Krotzenburg, oder 200 m davor bzw. dahinter aufgeschlagen hat, gemerkt: ES GEHT DORT SO GUT WIE NIX MEHR! Selbst die Mainfische sind nicht unbedingt bekloppt und haben kapiert, wo der Bär den Honig holt, bzw. kennen mittlerweile den Unterschied zwischen Futter und Köder…

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„Fischtreppen“ in der bestehenden Art sinnvoll?

Sind Fischtreppen immer sinnvoll?

Wir haben uns einmal Gedanken über die bestehenden und auch „geplanten“ Fischtreppen, also Aufstiegsmöglichkeiten für sog. Wanderfische, gemacht. 

So manches Wehr an unseren Flüssen, hier am Beispiel Rhein-Main-Donau-Kanal, verfügt über sogenannte „Fischtreppen“, die den Wanderfischen eine Aufstiegsmöglichkeit bieten (sollen). Allerdings orientieren sich die meisten Wanderfische bei ihren Wanderungen in der Regel nach der Hauptströmung. Fischtreppen, deren Einlass meist (wenn nicht sogar immer) im strömungsarmen Bereich der Flüsse liegen, werden daher von den Fischen nicht gefunden und verfehlen somit ihren Zweck. Auch zu große Höhenunterschiede zwischen den einzelnen Becken, könnte den Fischen -wenn diese mehr oder weniger zufällig die Fischtreppe finden – , den Aufstieg erschweren, wenn nicht gar unmöglich machen (nicht jeder Wanderfisch ist ein sportlicher Lachs…).

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Kaugummi als Friedfischköder -„Probier´s doch einfach mal“!-

Ein einfacher, aber wirkungsvoller Friedfischköder ist Kaugummi!

Am besten fängt ein GANZ KURZ „durchgekauter“ Kaugummi mit Pfefferminz-Geschmack. Natürlich kann man jede andere Geschmacksvariante des klebrigen Zeugs um Haken „kneten“  . Es gibt ja einige Sorten mit Fruchtgeschmack, die man zwischendurch auch einmal ausprobieren sollte <°°))))>

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Fleisch der Dreikantmuschel als Karpfenköder -„Probier´s doch einfach mal“!

Karpfen fressen gerne Dreikantmuscheln, jedenfalls dort, wo sie vorkommen (die Dreikantmuscheln 🙂 ). Bei uns hier am Main hat man sehr oft Äste am Haken, an denen sich scheinbar Generationen von Dreikantmuscheln angeheftet haben. Dort, wo die Dreikantmuschel ist, sind (meistens) auch die Karpfen. Diese fressen die Muscheln, wie man oft feststellen kann, sehr oft und gerne -sieht man auf der Abhakmatte, wenn ein gelandeter Karpfen diese als „Toilette“ während des Abhakens verwendet – … Was liegt also näher, als das Innenleben der Dreikantmuschel als Karpfenköder zu benutzen? Die Muscheln kann man beispielsweise an Spundwänden bei Schleusen oder Häfen, an Brückenpfeilern oder an besagten Ästen, die sehr oft statt eines Karpfens am Haken hängen, finden. Dann einfach die Muscheln mit einem scharfen Messer öffnen, das Fleisch herausnehmen und am Haar oder Haken befestigen.

Da die Karpfen erwiesenermaßen gerne Muschel fressen, und diese mit ihren Schlundzähnen knacken, warum sollten sie nicht das reine Muschelfleisch nehmen? Schließlich kennen die Fische ja den Geruch und den Geschmack der Muscheln und müssen nicht erst durch langes anfüttern an diesen Köder gewöhnt werden…!

Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert ! <^^)))))<

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Schweinegrieben als Angelköder – „Probier´s doch einfach mal“! –

Ein etwas anderer und früher öfter benutzter Köder auf Döbel, Barben, Brassen und sogar Rotaugen, sind Schweinegrieben.

Grieben sind evtl. beim Metzger erhältlich der selbst noch Griebenschmalz herstellt, oder einfach bei ebay.

Einfache Handhabung, günstiger Preis und ein – mittlerweile – außergewöhnlicher Köder.

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„Wurmsammler“, ein Beruf mit Zukunft ? :-)

Jeder Angler hat schon mit Würmern geangelt und dies machen auch heute noch einige. Der gute alte Wurm wird zwar heute nicht mehr von soooo vielen Anglern verwendet, aber seine Fische fängt er nach wie vor! Die wenigsten Petrijünger suchen sich heute noch ihre Würmer selbst und jedes Fachgeschäft für Angelgeräte hat viele Sorten Würmer im Sortiment. Diese Würmer stammen aus speziellen Zuchtfarmen und somit ist die Beschaffung ganz leicht. Früher allerdings, so vor ca. 100 Jahren war das Sammeln von Würmern – hauptsächlich Tauwürmer – in England ein Hauptberuf. Vornehmlich um Nottingham, wo es als anerkannte Erwerbstätigkeit galt und die Sammler bei großer Trockenheit, wenn keine Würmer zu finden waren, sogar Arbeitslosengeld erhielten!

Die Wurmsammler trugen Eimer an ihren Gürteln und in einer Hand eine Lampe. An einem Knie hatten sie einen Beutel – meist aus Leder – mit feinem, trockenen Sand, in den sie öfter ihre „Sammelhand“ steckten, um die Würmer mit festerem Griff fassen zu können. In warmen, feuchten Nächten waren die Würmer zu vielen Tausenden aus ihren Erdlöchern gekommen, einige erschienen schon eine Stunde nach Sonnenuntergang. Die Sammler mussten sich sehr ruhig fortbewegen, und wenn einmal ein Eimer oder eine Lampe zu Boden fiel, war es erst einmal vorbei, mit der Würmersucherei…

Die Wurmsammler versorgten aber nicht nur die Nottingham-Angler mit Ködern, sondern die Würmer wurden über ganz England und sogar ins Ausland verschickt. Heute wird dieser Beruf – wenn überhaupt – nur noch von ganz, ganz wenigen ausgeübt.

Wer also einen (sehr) großen Garten hat, könnte sich ja als „hauptberuflicher Wurmsucher“ seine Brötchen verdienen. Wie lange die Ausbildung dauert und ob man als „Wurmsuch-Geselle“ einen Abschuss machen kann, wissen wir nicht… 😉

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Zwiebelstücke im Angelteig

Mal wieder was in unserer Kategorie „Probier´s doch einfach mal!“

Für viele Fische eignet sich die Zugabe von sehr klein gehackten rohen Zwiebeln im angefeuchteten Weißbrot-Teig. Noch besser wird der Teig, wenn er über Nacht in einer ausgehöhlten Zwiebel aufbewahrt wird, und so „richtig durchziehen“ kann.

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