Was versteht man unter „HYPOXIE“?

HYPOXIE (Quelle: Wikipedia)

Hypoxie liegt vor, wenn die Konzentration gelösten Sauerstoff in Gewässern so reduziert  ist, dass die aquatischen Lebewesen beeinträchtigt sind. Die Sauerstoffsättigung hängt vom Salzgehalt (Salinität) und der Temperatur ab.

Bei 0% Sättigung bzw. einem Sauerstoffgehalt des Wassers unter 2 mg/l liegt Anoxie vor, die zu anaeroben Lebensbedingungen führt (Anaxisches Milieu, wenn Nitrat vorhanden). Ein hypoxisches Milieu liegt vor, wenn die Sauerstoffsättigung auf 1 bis 30 % des Normalwertes (mindestens 80%) reduziert ist.

Ursachen

Neben natürlichen Effekten ist Hypoxie hauptsächlich Folge von Eutrophierung durch Verschmutzung mit Pflanzennährstoffen wie Ammonium, Nitrat, Nitrit, und Phosphaten. Hauptquellen sind intensive Landwirtschaft und Abwässer. Es kommt zur Algenblüte mit steigender Sauerstoffsättigung am Tag und zunehmend sinkender Sättigung nachts. Abgestorbene Algen werden von Bakterien zersetzt und reduzieren dabei den Sauerstoffgehalt weiter. Zuletzt treten sulfatamende Bakterien auf, deren Stoffwechselprodukte sich in schwarzen Schichten auf dem Gewässerboden absetzen. Der hypoxische Zustand führt, neben dem Tod bodenlebender Wirbelloser wie Würmern und Muscheln, auch zu Fischsterben.

Natürliche Hypoxie tritt an seichten Flussmündungen im Meer auf. dabei schiebt sich weniger dichtes Süßwasser ohne Vermischung auf darunter liegendes Salzwasser, wodurch die Sauerstoff-Konzentration in den unteren Schichten sinkt. Andere Ursachen sind „geschlossene Wasserkörper“ mit wenig Austausch wie im Schwarzen Meer oder in Fjorden. Der östliche Pazifische Ozean wie auch der nördliche Indische Ozean besitzen natürlicherweise geringere Sauerstoffkonzentration und sind demzufolge empfindlich gegen Veränderungen.

Beobachtungen und Lösungen

Die Sauerstoffsättigung kann sehr schnell stark gegen Null sinken, wenn ablandige Winde Oberflächenwasser auf das Meer treiben, zugleich anoxisches Tiefenwasser ansteigt, die Temperatur sinkt und die Salinität zunimmt. Neuere Untersuchungen des Sauerstoffgehalts beziehen Fische und Zooplankton ein, deren Verhalten sich unter reduzierten Bedingungen selbst bei geringer Wasserverschmutzung drastisch ändert. Um Hypoxie durch Eutrophierung zu vermeiden, ist es nötig den Nährstoffeintrag in die Ozeane zu senken. Neben der Reduzierung des Düngerverbrauchs ist die Renaturierung von Flussufern, Marschen und Mangrovensümpfen sinnvoll.

In durch Torfmoose versauerten Hochmooren verhindert die Hypoxie mikrobielle Zersetzung im Boden, so dass Moorleichen der Eiszeit, konserviert sind.

„Dead zones“

Seit Beginn der ozeanografischen Erfassung in den 1970er Jahren haben sich Totzonen (engl. dead zones) in den Meeren und großen Seen an Zahl und Größe in jedem Jahrzehnt verdoppelt. Das von UNEP publizierte „Global Environment Outlook Year Book“ berichtet von 200 Dead zones weltweit, in denen die Sauerstoffsättigung für die Meerbewohner nicht ausreicht.

Einige Gebiete bestehen nur vorübergehend und kleinflächig, andere über lange Perioden im Jahreszyklus und über bis zu 70.00 km2.

Nachdem 2011 erstmals küstennahe Totzonen in der Ostsee registriert wurden, sind auch deutsch Küstengebiete potenziell betroffen.

Totzonen sind bisher reversibel. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion verschwand zwischen 1991 und 2001 das Phänomen im Schwarzen Meer größtenteils aufgrund gestiegener Düngerpreise. Fischfang wurde danach wieder die Haupteinkommensquelle des Gebietes.

Die ersten entdeckten hypoxischen Zonen waren:

  • Bucht von New York
  • Chesapeake Bay, Maryland
  • Ostsee
  • Kattegat
  • Nördliche Adria
  • Golf von Mexiko (Mississippidelta)
  • Schwarzes Meer

Weitere:

  • Skandinavische Fjorde
  • Südamerika
  • China (Jangtsekiang)
  • Fosu Lagune Ghana
  • Japan
  • Südöstliches Australien
  • Neuseeland
  • Mersey-Ästuar, England
  • Elefsis-Bucht bei Athen, Ägäisches Meer
  • Paracas-Bucht in Peru
  • Mondego, Portugal
  • Bucht von Montevideo, Uruguay
  • Westindische Küste

Das Journal Science publizierte 2008 das Vorhandensein von 400 Dead Zones auf 245.000 km2.

 

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Blattspinat für „Graser“ – Probier´s doch einfach mal! –

Blattspinat für „Graser“

 – Probier´s doch einfach mal! –

Wer vorhat, im kommenden Sommer mal sein Glück auf sog. „Graskarpfen“ zu probieren, hier ein Köder, der nicht(mehr) oft verwendet wird: Blattspinat!

Einfach gefrorenen Blattspinat (ganze Blätter) aus dem Tiefkühlregal im Supermarkt kaufen, auftauen lassen und ca. 3 Minuten in kochendes Zuckerwasser legen. Danach abkühlen lassen und fertig ist ein genialer Köder für „Graser“!

Der Blattspinat hält verhältnismäßig gut am Haken und hängt wie eine Alge am Hakenboden runter.

Allerdings sollte man zwei- bis dreimal vor dem ersten Angeln anfüttern.

Es ist erstaunlich, wie die „Graser“ darauf reagieren 🙂

 

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„Belagerungszustand“ an der Schleuse Krotzenburg…

„Belagerungszustand“ an der Schleuse Krotzenburg…

Ja, es stimmt schon, an Schleusen, ob nun ober- oder unterhalb derselben, ist gut Fische fangen.

Ob Zander, Wels, Rapfen, oder – im Sommer, wegen des relativ hohen Sauerstoffanteils – auch Karpfen, unterhalb der Schleusen tut sich immer was. Was sich allerdings auch „tut“, ist eine Art Belagerungszustand durch Angler!

Fast jeden Tag, wenn sich die Sonne langsam verabschiedet und die Raubfischangler Feierabend haben, bilden sich schon (beinahe) richtige Rennen um die besten Plätze… Da macht der eine oder andere schon mal früher Schluss bei der Arbeit, um einen der begehrten Plätze „am Geländer“ zu erhaschen.

Von Freitagabend bis Sonntagmorgen piept´s und klingelt es wie auf einem Jahrmarkt, weil die Nachtangler Jagd auf die viel gepriesenen Waller ober- und unterhalb der Schleuse machen. Klar, die Fische sind da, ABER nicht in der Menge und Größe wie man in der Presse lesen konnte/kann. Auch wir freuen uns über einen schönen Fischbestand und haben dies auch auf unserer Internetseite mitgeteilt. Es stimmt aber nicht, dass sich im Abstand von 100 Meter die Ü-50 kg Welse gegenseitig das Futter streitig machen…

Es werden große Fische gefangen, aber nicht überall! Scheinbar meint so mancher, die Welse würden nur auf dessen Köder warten.

Tun sie aber nicht!

Auch die Zanderjäger kommen hier – wenn mal Platz ist – zu ihren Fischen. Allerdings wird leider (fast) JEDER Zander, der an den Köderfisch geht, abgeschlagen und landet im Topf. Auch untermaßige Fische verschwinden in den Mägen hirnloser Angler.

Zum Thema „untermaßig“ und „Köderfisch“ sei anzumerken, dass bislang zwei Anzeigen wegen Entnahme untermaßiger Fische gefertigt wurden, und drei wegen Verwendung des lebenden Köderfisches. Es geht ziemlich schnell, und der Jahresfischereischein ist wegen Verstoß gegen geltendes Recht weg!

Mittlerweile hat die Fischerzunft Stellnetze, sowie Reusen im Bereich der Schleuse gesetzt und so mancher Blinker, oder Twister wird sich darin verhaken. Dies wird unsere Fischerzunft nicht sehr erfreuen, und es ist abzusehen, dass das Fischen im gesamten Bereich des Wehres bald gänzlich untersagt wird.

Also Freunde, übertreibt es nicht!

© mainkarpfen.de

 

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Angelplätze -nicht nur für Senioren !- am Main

Einfach zu erreichende und trotzdem „ergiebige“ Angelplätze -nicht nur für Senioren!- am Main (und anderen öffentlichen Gewässern).

Warum sieht man eigentlich immer weniger ältere Sportfischer an öffentlichen Gewässern bzw. Flüssen?

Da ich ja selbst auf einen Lebensabschnitt zugehe (allerdings noch ein paar Jahre arbeiten „darf“), an dem man „knackig“ wird (was aber nur bedeutet, dass im Besonderen morgens alle Knochen knacken), fällt mir immer mehr auf, dass andere „Best Ager“ (was für ein blöder Ausdruck für den beginnenden Zerfall…), am Fluss angeln.

Also, warum ist das so? Eigentlich ganz einfach: Viele von uns alten Säcken sind mittlerweile zu faul -oder nicht mehr imstande- ihre Angelausrüstung hunderte von Metern weit zu schleppen, um sich dann nassgeschwitzt und mit hochrotem Kopf am Wasser an die für Köderfische gedachte Sauerstoffpumpe anzuschließen, um irgendwie wieder Luft zu bekommen.

Die meisten (Angel-)Videos, die auf den silbernen Scheiben hauptsächlich als Angelzeitschrift-Beilagen existieren,  separat im Handel angeboten werden, oder z.B. auf Youtube zu sehen sind, werden für die tatsächlichen „Best-Ager“, also jüngere Anglerinnen und Angler produziert. Für uns „Silberreiher mit Angelrute“ sieht man kaum was… Angeln können die meisten von uns, und über so ziemlich alle verfügbaren Angelgeräte werden die meisten wohl auch verfügen. Warum also, sollte irgendwer Filme (Ausnahmen gibt es natürlich auch!!!) für angehende –oder bereits praktizierende – Rentner drehen? Die Angelindustrie kann nicht mehr viel an uns verdienen, weil, wie ja schon oben geschrieben, wir so ziemlich jedes nützliche (und natürlich noch mehr unnützliche) „Material“  zum Angeln unser Eigen nennen. Was die meisten von uns allerdings auch haben – vorzugsweise im Rentenalter – ist ZEIT.

Zeit am Wasser zu sitzen, den Fischen nachzustellen, die Natur zu genießen. Dies alles aber nicht nur am Vereinssee, sondern auch am Fluss.

Warum also gibt es keine Infos in Form von Videos für ältere Petrijünger, welche dann evtl. wieder die Lust am Angeln wecken könnten?

Wie komme ich zu leicht erreichbaren Angelplätzen, wo kann und darf ich mein Auto abstellen, usw.? Das sind wohl Fragen, wie sich viele von uns „Knackern“ stellen, und fast nirgendwo eine Antwort finden. Deshalb haben wir uns überlegt, zwischendurch immer mal wieder in einem kurzen Filmchen auf unserem Youtube-Kanal -mainkarpfen.de- Angelplätze vorzustellen, in welchem o.g. Angelmöglichkeiten gegeben sind.  Sollte sich in der Nähe auch noch ein Cafe, als Anreiz für die mitreisende Gattin (auch Drachenfutter genannt), vernünftige Gaststätte, oder Eisdiele befinden, wird das auch erwähnt.

Auf Angaben der umliegenden Krankenhäuser oder Altenheime verzichten wir… 😉

Also schau mer mal… <°°))))))><

© www.mainkarpfen.de        

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Gedünsteter Zander in Curry-Sauce

Gedünsteter Zander in Curry-Sauce

Sie benötigen:

Einen ca. 5 Pfund schweren Zander, Zitronenessig, Salz, Zucker, Petersilie, Curry, Sahne, durchwachsener Speck, Zwiebeln, Butter, frischen Salat und Weißbrot.

So wird´s gemacht:

Den Zander schuppen, reinigen, in gewünschte Stücke schneiden und ca. 10 Minuten in Zitronenessig säuern. Daraufhin wird der Fisch in einer geschlossenen Pfanne mit Butter und Salz 5 Minuten gedünstet. Nun die Soße vorbereiten. Dafür wird der gewürfelte Speck zusammen mit Zwiebeln angebraten. Nun gibt man ½ l Wasser zu und bindet die Sauce am besten mit Mehl. Einmal aufkochen lassen und die Temperatur des Ofens senken. Sahne hinzugeben und Currypulver einrühren. Je nach Geschmack ein wenig Zucker, sowie etwas Salz zugeben.

Nach ungefähr 15 Minuten sind die Zanderstücke gar und werden auf einer Platte angereichtet. Dazu Weißbrot und einen frischen Salat.

Mahlzeit!       

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„Impressionen“ (und Angelplätze) am Main

Hier mal ein kleiner Ausflug an unsere Strecke auf beiden Seiten des Mains zwischen Seligenstadt und Großauheim 🙂

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Mein erster Jahresfischereischein 1970…

Mein erster Jahresfischereischein 1970 und bis heute kein Jahr ausgesetzt 🙂

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Ananas-Polenta-Teig „Probier´s doch einfach mal!“

Ananas-Polenta-Teig

„Probier´s doch einfach mal!“

Als sehr fängiger Teig, für Karpfen und natürlich auch andere Weißfische, hat sich unser Ananas-Polenta-Teig bewährt.

Da man damit natürlich auch Anfüttern sollte und jeder seine eigene Menge davon herstellen kann/möchte, geben wir hier zur Herstellung keine Gramm-Angaben an, sondern rechnen in „Teile“.

Also gibt man zwei Teile Ananas-Saft (erhältlich bei jedem Discounter) und einen Teil Polenta-Mehl in einen entsprechend großen Topf. Beides verrühren und bei geringer Hitze den Ananas-Saft fast ganz verkochen. Wenn nun nur noch wenig Saft vorhanden ist, geben wir solange Grieß hinzu, bis ein halbwegs fester Teig entstanden ist (Grieß & Polenta „ziehen“ nach!). Nun wird der noch lauwarme Brei kräftig per Hand durchgeknetet und man lässt ihn im Kühlschrank ca. 24 Stunden abkühlen.

Süßstoffe etc. sind nicht notwendig!

© mainkarpfen.de

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Eierschalen im Anfutter „Probier´s doch einfach mal!“

Eierschalen im Anfutter

„Probier´s doch einfach mal!“

Klein zerstoßende Eierschalen, egal ob von gekochten oder rohen Eiern im Anfutter, haben eine  sehr gute optische Wirkung auf die Fische. Die Eierschalen rieseln zusammen mit dem Futter zum Gewässergrund hinab und während dieser Zeit können/werden sie -dank ihres „Glitzer-Effektes“- von den Fischen wahrgenommen. Da Eierschalen sehr viele Minerale enthalten, die auch für Fische wichtig sind, schaden die zerstoßenen auch auf keinen Fall und man kann davon dem Anfutter so viel zugeben, wie man möchte.

© mainkarpfen.de     

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Weißere Keime „Probier´s doch einfach mal!“

Weißere Keime…

„Probier´s doch einfach mal!“

Übrigens:

Um weißere Keime beim kochen von Hanf zu erhalten, gibt man einfach zwei Teelöffel NATRON ins Quell- bzw. Kochwasser J

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