Plastikmüll und Angeln…

Wie ich schon im JULI 2012 unter „Leere Einweg Maden- und Wurm-Behälter…“ hier geschrieben hatte, könnten/sollten auch wir Angler in Sachen Plastikverpackungen einiges tun!
WARUM bringt z.B. nicht jeder seine eigene Mehrweg-Madendose mit zum Händler, lässt sich die gewünschte Menge dort einfüllen? Warum bieten die (Angelsport) – Einzelhändler nicht an, dass jeder Boiliekäufer sich seine eigene Mischung zusammenstellen kann? Geschmacksrichtung, Durchmesser, Menge usw. einfach aus einem „Spender“ in eigene Behälter mischen, abwiegen (lassen) und somit wieder Plastik-Tüten einsparen (klar, es gibt verschiedene Preise und natürlich auch Qualitäten, da müsste man sich halt auch was überlegen…, nicht einfach, ich weiß) . Boilies z.B. gibt es in der kleinsten Verpackungseinheit nur im 1-kg Beutel. Ich bin nun wirklich kein Öko-Freak, aber wenn es doch Möglichkeiten gibt, Plastikverpackungen zu vermeiden – und die gibt es !!! – , warum keinen Gebrauch davon machen? Klar, es ist für die Händler und Käufer mehr Aufwand, aber GROSSES fängt im KLEINEN an!
Einfach mal darüber nachdenken, oder ? 😉

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Fische und deren Bedeutung im Mittelalter -Fischschutz-

Kaiser Maximilian I. (1459-1519) war nicht nur Kaiser und Ritter, sondern auch begeisterter Angler. ER erkannte schon damals welche große Rolle Fische als eiweißreiches Nahrungsmittel für die Menschen darstellte. Die Hege der Fischgewässer lag ihm sehr am Herzen.
Mönche legten damals überall wo es möglich war Fischteiche an, um nicht nur sich selbst während der Fastenzeit mit Frischfisch zu versorgen, sondern auch die Bevölkerung hatte einen Nutzen von den Erträgen (wenn sie es sich leisten konnte, andernfalls fingen die Leute ihre Fische in Flüssen – soweit möglich und erlaubt – selbst).
Der Spiegelkarpfen z.B. ist ein Produkt der damaligen Zeit. Kaiser Maximilian I. ließ die teilweise noch Fischleeren Alpenseen mit sog. „Schwarzreutern“ (die Urform des Saiblings) besetzen und erließ umfassende Vorschriften u.a. zum Schutze der Gewässer.
So sollten die Fische nicht in ihrem Laufe gehindert werden, Wasserfälle und Mühlenwehre so gestaltet sein, dass die Fische ungehindert zum Laichen aufsteigen können.
Leider ist Kaiser Maximilian I. schon 500 Jahre tot und kann die heutigen Planer, Ingenieure, teilweise selbsternannten Umweltschützer, Unterstützer der Wasserkraftanlagen usw. nicht mehr beraten. Schade!

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„Gespeckter Gummi“

„Probier´s doch einfach mal !“
Gummiköder können, wenn´s mal was anderes sein soll, mit Speck geruchlich „aufgepeppt“ werden und sie nehmen durch den Speck auch noch an Glanz zu!
Dies geht ganz einfach, denn die Köder – egal ob Gummifisch oder Twister – werden mit geräuchertem Speck kurz vor dem Einbringen ins Gewässer „eingerieben“. Auch zieht der Speck eine Duftspur im Wasser, die nicht zu unterschätzen ist !
Leider muss dies vor jedem Auswurf wiederholt werden, da der Geruch im Wasser rasch verloren geht (allerdings: je kälter das Wasser, desto länger hält sich dieser „Speck-Flavour“).
Aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, wenn´s mal nicht so läuft.
Geräucherten Speck gibt es beim Discounter oder auch für einen schmalen Taler beim Metzger.
Natürlich kann man auch nur die stark geräucherte Schwarte von Dörrfleisch benutzen.
Kommt drauf an, wie oft man den Köder „gespeckt“ durch´s Wasser ziehen will.

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„Nudelteig im eigenen Saft“

Kategorie : „Probier´s doch einfach mal!“

Warum „Nudelteig im eigenen Saft“?
Ganz einfach, denn hier werden Nudeln, egal welcher Art, einfach zu einem Brei verkocht.
Also nicht „al dente“, sondern „all verkocht“ 🙂
Die Nudeln werden in Salzwasser einfach in wenig Wasser verkochen lassen und müssen dann abkühlen.

NUDELWASSER NICHT ABSCHÜTTEN !!!!

Die lauwarme Nudelpampe dann im Restwasser mit normalem Weizenmehl gründlich verkneten bis ein Teig in gewünschter Konsistenz entstanden ist.
Natürlich kann jeder dann seine eigene Teig-Variation kreieren, also süß, scharf, bunt, ganz wie man will und hofft, dass es den Fischen so zusagt.
Auch für das Kochwasser von selbst gedrehten Boilies (für den der keinen Dämpfer benutzt), eignet sich das Wasser von gekochten Nudel (ohne Nudel-Inhalt!) sehr.
Dies ist aber ein anderes Thema.

Mehr Futtertipps unter „Probier´s doch einfach mal!“, in unserer Internetseite www.mainkarpfen.de.

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Gebratener „Walnuss-Pilz-Barsch“

Oktober – Walnuss-Zeit, Pilz-Zeit & Zeit für Barsche! Bei uns am Main stehen schon seit Jahrzehnten Walnussbäume mit reichlich Nüssen in den Kronen und im Main schwimmen noch länger Barsche (wer hätte das gedacht…) umher. Natürlich wussten die Frauen der Mainangler hier schon zu kombinieren. Kombinieren bedeutet gebratener Main-Barsch mit Walnüssen und Pilzen. Und wer sich mit Pilzen auskannte, oder jemanden kannte, der Pilze sammelte (und auch deren Verzehr überlebte), gab als Beilage noch Waldpilze aus dem heimischen Forst dazu. Kartoffeln baute eigentlich jeder an und diese gab es zu allen Zeiten dann reichlich zu fast allen Mahlzeiten 🙂
Hier mal das alte Rezept, welches eigentlich leicht nachzukochen ist und obendrein auch noch schmeckt!
Barsche schuppen, Ausnehmen, gründlich innen, sowie außen säubern und mit „etwas“ (!) Essig betreufeln, ( heute kann man statt Essig Zitronensaft nehmen, den gab es damals aber hier nicht). In einer großen Pfanne je nach Pfannengröße Schweineschmalz erhitzen, bis der Pfannenboden ca. 1-2 cm mit dem geschmolzenen Schmalz bedeckt ist. Darin dann die Barsche braten, bis sie die berühmte „goldbraune Farbe“ haben. DANN erst salzen! Nach dem entnehmen der Fische aus der Pfanne gehackte Walnüsse und in Stücke geschnittene (frische) Pilze in das „Bratbehältnis“ geben, ca. 1 min. schwenken, dann raus mit dem Nuss-Pilz-Gemisch aus der Pfanne und auf den, bzw. die Teller über die bereits angerichteten Barsche geben. Dazu Salzkartoffeln und -wenn man nichts anderes hat – Bier 😉 .
FERTIG !
Mahlzeit <„)))))><

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Tote Köderfischchen zum Spinnfischen

Aktuell hat der Main bei uns knapp 100 cm Pegelstand mit wenig Strömung, und aus diesem Grund bevorzugen wir statt Kunstköder tote Grundeln an der Spinnangel. Die tote Grundel wird an einem Einzelhaken aufgesteckt, ca. 20-25 m „gefühlvoll“ in den Fluss geworfen und sinkt dann langsam ab. Bei der momentanen ruhigen Strömung wird das Fischchen abtreiben lassen, und nur hie und da wird mit der Rute leicht geruckt. Erst wenn der tote Köder ca. 5m vor dem Ufer angelangt ist, wird mit der Rolle langsam Schnur eingeholt (Vorsicht Steinpackungen!). Die tote Grundel sollte zwar möglichst tief angeboten/geführt werden, aber viele Bisse von Zander oder Barschen erfolgen kurz nach dem Einwurf, beim Absinken des Köders. Funktioniert allerdings bei stärkerer Strömung nicht so gut, deshalb sollte dann lieber ein künstlicher Köder verwendet werden 😉

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„Probier´s doch einfach mal…!“ Booster-Steine

Eine ziemlich einfache Methode über längere Zeit die Fische (Karpfen) am Angelplatz zu halten, ohne massenhaft Futter in ein stehendes Gewässer zu werfen, sind „Booster-Steine“. Hier werden einfache, am besten rundliche (Sand-) Steine in den Booster des Vertrauens für zwei Tage „eingelegt“. Die so präparierten Steine mit einem Stückgewicht von jeweils ca. 90 g können dann per Hand oder mit der Schleuder an der Angelstelle platziert werden und geben -je nach Wassertemperatur und welcher Booster verwendet wurde- , ca. 2-3 Stunden ihren „Duft“ frei. So kann eine Belastung durch Futter in stehenden Gewässern dezimiert werden. Für fließende Gewässer eher nicht geeignet, da der Anlock-Effekt wegen der Strömung nicht so lange anhält. <„)))))><

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Alter der Karpfenangler

Wenn ich mir die englischen Karpfenzeitschriften, z.B. „Carpworld“, „CARPology“, TOTAL CARP“, usw. die ich abonniert habe, durchlese, fällt mir immer wieder auf, dass das Alter der Fänger von Karpfen zu 90 % unter den Fotos oder in den Berichten steht.
Warum macht man das in unseren deutschen Angel-Fachzeitschriften – hier vornehmlich Lektüre über Karpfen – nicht?
Es wäre doch vielleicht für den einen oder anderen Leser mal interessant zu wissen, in welchem (durchschnittlichen) Alter die „Karpfenspezialisten“ hier bei uns im Vergleich zu England sind.
Verjüngt sich die Szene, oder setzt sie hier in Deutschland langsam „Patina“ an?

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„Fehlbisse“?

Viele Gründe, warum wir manchmal viele „Fehlbisse“ verzeichnen, liegen an uns und nicht am Köder, dem Fisch, oder dem Gewässer. Hier mal einige mögliche Ursachen für Fehlbisse:
– Die Rute ist zu kurz – der Anschlag dringt nicht bis zum Fisch durch.
– Die Schnur hängt durch – der Anschlag kommt ebenfalls nicht durch.
– Unsere Reaktionszeit vom Biss zum Anschlag ist zu lang.
– Die Bißanzeige ist nicht optimal (falscher Schwimmer, zu schweres Bodenblei usw.)
– Der Haken ist nicht frei und wird samt Köder ins Fischmaul gezogen ohne zu „greifen“.
– Der Haken ist zu klein
– Der Köder ist zu groß
– Die Schnur ist zu dick
– Der Haken ist nicht scharf genug

Natürlich gibt es noch viele Gründe mehr für einen Fehlbiss, wenn man aber die o.g. Faktoren ausschließen kann, ist der Weg zum Erfolg schon etwas leichter.

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Kartoffelkloß-Pulver mit Weichkäse -„Probier´s doch einfach mal !“

Zwei Tüten „Kartoffelkloß-Pulver“ (muss nicht von „Pfanni“ sein!) einfach mit 2-3 Ecken Weichkäse vermischen und evtl. mit weißem Soßenbinder solange mittels einer Gabel verkneten, bis die gewünschte Konsistenz des Teigs erreicht ist. -Fertig-
Die kleinen Weichkäse – Ecken gibt es beim Discounter in vier verschiedenen Sorten in einer runden Pappschachtel. Alle Sorten in der Schachtel eignen sich für die Herstellung dieses Teig-Köders.

 

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