Trifft das „Blei-Verbot“ bald auch die Angler?

Ab April 2018 gelten neue Bleigrenzwerte in der EU.

Davon betroffen sind nicht nur die „Bleigieß-Fans“ an Silvester, sondern wahrscheinlich bald auch wir Angler (?). Schon seit Jahren wird in der EU ja darüber diskutiert, ein Bleiverbot für den „angelsportlichen“ Bereich einzuführen. Mit den neuen Grenzwerten wird dies wohl von der EU im kommenden Jahr auch durchgesetzt. Also werden wir -sehr bald- auf alternative Gewichte beim Angeln, wie Steine oder Eisen (Steine gibt es im Wasser sowieso, und Eisen verrostet im Laufe der Zeit) zurückgreifen müssen. Allerdings wäre dies auch ein Schritt zum Gewässerschutz, und auch ein Schutz für uns Angler, da selbst beim Anfassen von Blei schädliche Stoffe durch die Haut in den Körper gelangen. Also warten wir mal ab, was der EU bezüglich unserem Angelblei einfällt.

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„Karpfen-Schreck“ -„Probier´s doch einfach mal!“ (?)

In einem Buch von 1978 haben wir ein Teigrezept für Karpfen, mit dem Namen „Karpfen-Schreck“ gefunden, und möchten dieses der angelnden Nachwelt nicht vorenthalten! Wer tatsächlich auf die Idee kommt, diese im Buch genannte „Spezialmischung“ auszuprobieren, kann dies gerne machen, (WIR werden es nicht tun!).

Also, man nimmt altes Weißbrot, welches in ein Tuch gepackt, in kochendes Wasser getaucht wird, bis es sich vollkommen mit Wasser voll gesogen hat. Soweit können wir das nachvollziehen. Die so hergestellte Weißbrotpampe wird anschließend mehrere Stunden abkühlen lassen und dann richtig durchgeknetet, bis ein zäher Teig entsteht (ok, geht noch). Evtl. muss man noch etwas Mehl hinzugeben, wenn sich das Weißbrot als zu matschig erweist. Jetzt kommt´s! Nun werden „feingewiegte“ Würmer darunter gemischt (Würg…). „Feingewiegt“ bedeutet, man soll ein altes Wiegemesser nehmen und die lebenden Würmer fein zerhacken (es wird immer schlimmer…). Natürlich kann man dazu auch eine  elektrische Kaffeemühle benutzen (und diese danach garantiert wegwerfen…). Nun kommt der Würmerbrei in den Weißbrotteig und soll -am besten mit Gummihandschuhen über die Anglerhände gestülpt- gründlich vermischt werden (und evtl. dabei ein kleines Kotzbeutelchen bereithalten…). Dies im Verhältnis 4:1, also z.B. 4 Liter Weißbrotteig auf 1 Liter gehäckselte Würmer… Diesem Köder muss kein anderer Lockstoff zugefügt werden, (aha…).

Im Original-Text steht: „Wer sich SCHEUT (!), diesen Teigköder an den Haken zu stecken, kann ihn auch hervorragend als Anfütterungsköder benutzen“.

Anmerkung von mainkarpfen.de: Man kann es auch sein lassen, diesen „Teigköder“ zu benutzen, dessen Name statt „Karpfen-Schreck“, auf „Magen-Schreck“ geändert werden sollte… 😉

 

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Hechtangeln mit zusätzlicher Laufpose ! „Probier´s doch einfach mal!“

Hier mal etwas anderes von uns, nämlich einem Tipp beim Hechtangeln 🙂

Viele Angler benutzen beim Hechtangeln den toten Köderfisch am Haken und fest-montiertem Schwimmer an der Schnur. Was passiert aber, wenn Bruder Esox den Köderfisch schnappt und in ein Seerosen- oder Krautfeld, oder ins Schilf flüchtet? Meist sieht der Angler seinen Hechtschwimmer dann nicht mehr und muss sich an der Schnur an der Wasseroberfläche orientieren, um halbwegs zu erkennen, wo sich sein Hecht mitsamt dem Köderfisch im Maul aktuell befindet. Hier ein kleiner Tipp: Einfach einen Laufschwimmer (auch Gleitpose genannt) ÜBER den Hechtschwimmer setzen und schon ist man immer im Bilde, wo sich der Räuber gerade aufhält, wenn die eigentliche Hechtpose unter Wasser verschwunden ist. Die Laufpose bleibt nämlich oben (wo soll sie auch hin…?).

„Probier´s doch einfach mal!“ 😉

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„Zielfisch“ Barbe im Main ?

Wenn man die Angler hier am Main mal genauer betrachtet, sind die meisten sog. „Zielfisch-Angler“ (oder nennt man das jetzt „Zielfischer“ ? 🙂 ).

Da sind die Karpfenlangzeitansitzer mit allerlei geheimnissvollen Boilies, die Welsjäger, welche es mit toten Köderfischen, die nicht einmal in eine Pfanne passen, auf 2m Waller abgesehen haben,  die Zanderangler, die sich vor Einbruch der Dunkelheit mit ihren Gummiködern rund um die Schleuse versammeln, auch sieht man die Barschbande, die es lediglich auf Ü-45 Barsche abgesehen hat, und dann noch die Fraktion der Glöckchenangler, deren Zielfisch jener ist, der Flossen hat und den man essen kann (meist wandern viele Grundeln in´s heimische Töpfchen…). Wo sind aber die Spezialisten, die auf Barben angeln? Selten, sehr selten, ja eigentlich sieht man gar keinen Barben-Spezi… Hier im Main schwimmen aber Barben, die jeden englischen Angler, der auf seiner Insel speziell auf Barben fischt (und das sind viele), vor Freude ins Koma fallen lassen würden! Barben weit jenseits der 10-Pfund-Marke (nach oben!) sind absolut keine Seltenheit und wer den Main kennt, bzw. weiß, wo sich der Sandboden in diesem Flussabschnitt befindet, der wird garantiert auch eine „Barbus barbus“ fangen. Wie wir, und gewiss auch andere Karpfenangler bestätigen können, fressen „unsere“ Barben auch gerne Boilies, die Hanf enthalten. Auch funktionieren süße Flavour wie Tutti-Frutti o.ä. Wie bereits gesagt, es gibt sie hier, die von Barben bevorzugten strömungsreichen, kiesigen Stellen, man muss „nur“ wissen wo diese zu finden sind, und dann lassen sich die Barben meist in der Dämmerung, bzw. Nacht auch fangen 😉

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Löcher im Twister-Schwanz -„Probier´s doch einfach mal!“

Twister üben auf Raubfische durch ihre wirbelnden Schwanzbewegungen ein hohen Reiz aus. Das wissen wir. Aber durch das Ausstanzen einiger „Löcher“ in den Twister-Schwanz mit einer sog. „Lochzange“, bekommt der Gummiköder noch einen zusätzlichen Bewegungsreiz, der sich zum Fang von Raubfischen sehr positiv auswirkt. Zwei bis vier, ca. 3 mm große Löcher reichen schon, und der Twister bekommt eine andere Bewegung unter Wasser. Das „Löchern“ des Twisterschwanzes kann man auch mit einem Nagel durchführen, wenn dieser zuvor an einer Kerze genügend erhitzt wird. ABER: Den Nagel mit einer Zange festhalten und auf eine geeignete Unterlage für den Twister achten (Holzbrett). Natürlich kann man auch die Durchmesser der Löcher variieren, auch dann verhält sich der Köder etwas anders, als andere – nicht-gelochte – Twister.

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Neue Preise für Fischereischeine in Hessen ab 15.07.2017

Das (Angel)-Jahr neigt sich langsam seinem Ende zu und so mancher wird wohl seinen Fischerei-Erlaubnisschein (man könnte auch einfach Angelschein sagen…), verlängern lassen müssen.

ABER, UFFBASSE!

Die Preise haben sich auch für die “ Staatlichen Erlaubnisscheine zum Fischfang“ (klingt noch besser!)  erhöht.

So kosten ab dem 15.07.2017:

1-Jahr:                      17,50 Euro

5-Jahre:                   45,00 Euro

10-Jahre:                 86,00 Euro

1-Jahr Jugend:         7,50 Euro

5-Jahre Jugend:    23,00 Euro

Ausländerfischereischein:               12:50 Euro

(Ausländerfischereischeine sind drei aufeinanderfolgende Monate gültig, können jeweils um drei Monate verlängert werden).

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Aalbesatz für Schultheisweiher (Offenbach) ?

Wie aus einem Artikel – Kampf dem Sumpfkrebs- , der Offenbach Post vom 15.09.2017 zu entnehmen ist, soll der sich im Schultheisweiher zahlreich angesiedelte rote Sumpfkrebs mit einem evtl. Besatz von Aalen „bekämpft“ werden.  Der Aal ist ein natürlicher Feind des amerikanischen Sumpfkrebses, aber allerdings nicht , wie der Sumpfkrebs ebenfalls, im Schultheisweiher zu Hause. Auch stellt sich die Frage, ob der Aal nach Inkrafttreten der Verordnung zur Wiederauffüllung des (Aal)-Bestandes (Rat der Europäischen Union, 2007), dort besetzt werden sollte…(?) Aufgrund dieser Verordnung sollen keine Aale mehr in Gewässer besetzt werden, bei denen die Abwanderung zum Laichen nicht sichergestellt ist.

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„Ausländerfischereischein“ (Hessen)

Immer öfter wird bei unserer Behörde, oder auch beim ortsansässigen Angelgerätehändler gefragt, ob es einen „Touristen-Angelschein“, oder „Besucher-Angelschein“ gäbe. Hier noch einmal die Antwort: Ja, gibt es.

Hierbei handelt es sich um den bislang üblichen blauen Fischereischein für das Land Hessen in abgeänderter Form. Was sagt uns das Gesetz dazu?

Im § 28 HFischG steht – Ohne Nachweis einer bestandenen Fischerprüfung nach § 26 kann auf Antrag-  (unter Punkt 3):

Personen, die im Inland keinen Wohnsitz haben oder dem diplomatischen Corps angehören und ihre Sachkunde, insbesondere durch die Vorlage eines ausländischen Fischereischeins oder Fischereierlaubnisscheins, nachweisen, ein Ausländerfischereischein erteilt werden.

Der Schein kostet 12,50 Euro, ist 3 Monate gültig und kann jeweils um 3 Monate verlängert werden. Natürlich brauch der Antragsteller auch ein aktuelles Foto von sich 🙂

Das ganze HFischG findet man auch hier auf unserer Seite.

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„Wasserfahrzeuge“ im verbotenen Bereich der Schleuse…

Auf der Erlaubniskarte (Mainkarte) der Fischerzunft für unseren Gewässerabschnitt steht u.a.: „… das Ausbringen von Ködern mit Wasserfahrzeugen ist verboten…“. Dies gilt im Besonderen für den Bereich OBERHALB der Schleuse Krotzenburg!

Für alle, die es nicht wissen (wollen): Die rot-weißen runden, großen „Schwimmer“ auf der Wasseroberfläche oberhalb der Schleuse, sind Bojen, und diese bedeuten Verbot des Befahrens durch Wasserfahrzeuge in diesem Bereich. Dieses Verbot gilt auch für die Zufahrt, also das Einsetzen von Booten vom Ufer aus!

Gestern wurde gemeldet, dass ein (Karpfen-) Angler vom Schlauchboot aus in dem verbotenen Bereich gefüttert hat. Interessant ist dabei noch, er hat in einer Entfernung von seinem Bootchen aus gefüttert, die man auch locker mit einer Boilie-Schleuder oder einem Wurfrohr erreicht (und wurde von dem Zeugen auch noch dabei fotografiert). Das gilt natürlich nicht nur für Karpfenangler, sondern auch für Wallerfischer, die ihre eigenen Bojen, in Form von leeren Kunststoffflaschen, Luftballons usw.,  setzen!

Leute, der Bereich oberhalb der Schleuse wurde aus gutem Grund gesperrt und wer meint, er müsse trotzdem dort mit seinem (Schlauch-) Boot das Anfutter, seine Montagen oder Marker (auch NACHTS)  ausbringen, der hat  ganz schnell viel behördlichen Ärger und dann sehr lange keinen Jahresfischereischein mehr!

Lasst es einfach <°))))<

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„Karpfenplätze“ am Main… (…sag mir wo die Karpfen sind, wo sind sie geblieben…?)

Schon oft wurde zu mir gesagt: „Du angelst doch schon jahrzehntelang am Main, kannst Du mir nicht einen Platz nennen, an dem ich (große) Karpfen fange ?“ Nein, kann ich leider nicht, sonst würde ich dort sitzen… 😉 Noch vor wenigen Jahren war der langsam-fließende Bereich oberhalb der Schleuse Krotzenburg (wie bei den meisten anderen Schleusen am Main oder Neckar auch), prädestiniert für regelmäßige Karpfenfänge. Da lief es dort noch toll, aber mittlerweile werden hier nur noch vereinzelte Karpfen gefangen, und die auch dann meist nur, wenn man sie tage- und nächtelang „aussitzt“. Irgendwann kommt schon ein beschuppter „Wandergeselle“ am Futterplatz vorbei… Die Karpfen im Main schwimmen nämlich einige hundert Meter stromauf und stromab, und dies fast rund um die Uhr <°))))< Gerade jetzt im Sommer bestehen die größten Chancen auf Karpfen entweder unterhalb der Schleusen in schnellerer Strömung (obwohl der Karpfen eigentlich ruhiges Wasser eher mag und bezüglich Sauerstoff im Wasser nicht sooo Anspruchsvoll wie manch anderer Fisch ist), dies scheint aber trotzdem am höheren Sauerstoffgehalt im „Unterwasser“ zu liegen. Auch in den Fahrrinnen der Schiffe lassen sich noch schöne Karpfen fangen, die Angelei in den Fahrrinnen verlangt aber einiges an Erfahrung und  Materialbeschaffenheit, sowie gut überlegtem Futter-/Köder – Einsatz. Die Hafenausfahrt des Kohlekraftwerkes Großkrotzenburg (ehem. eon) bis zum Hafen Hanau ist eine Strecke, an der sich ein Ansitz auf Karpfen – in der Fahrrinne der Schiffe – auf jeden Fall eher lohnt (wenn man einen Angelplatz erwischt…). Auch die Strecke zwischen der Natostraße Hainburg bis zur Einmündung der Gerspenz (Schwalbennest) verspricht Erfolg (die Angelplätze dort sind aber zu 80% sehr schwer zu erreichen).  Das Karpfenfischen in großen Flüssen, wie hier dem Main,  ist auf jeden Fall „nicht so einfach“ wie an einem See, also stehendem Gewässer, und wer sich dazu entschließt, sollte nicht enttäuscht sein, wenn er tatsächlich nach vielen Ansitzen ohne Karpfen nach Hause geht. ABER: Probiert mal was anderes aus als Boilies, diese kennen sogar die Karpfen im Main „schon“ <^))))< Den einen oder anderen (außergewöhnlichen) Ködertipp findet man auf unserer Internetseite (nicht wundern, da sind Sachen dabei, bei denen man nie glauben würde, dass gesunde Fische sowas fressen 🙂 !)

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