Tenside & Phosphate -1989 –

Tenside & Phosphate -1989-
Wie waren unsere Gewässer vor 25 Jahren noch belastet, und was hat sich seither geändert?
Ein Bericht aus der „fischwaid“ vom Dezember 1989 zeigt wie es damals noch um die Flüsse, Bäche, sowie die Meere bestellt war.
Mit dem Verschwinden der verkohlten Trümmer der Städte, mit dem Wiederaufbau und dem Erstarken des deutschen Wirtschaftswunders, wuchs auch in einem zuvor nicht erlebten Maß der Wunsch nach Reinlichkeit und Sauberkeit. In einer umfassenden Wisch- und Weg-Kampagne sollten Gilb und Grauschleier aus Stoffen und Wohnräumen vertrieben werden – Herr und Frau Saubermann als Vorbilder einer Generation.
In jenen Jahren wuchs die Produktion und der Verbrauch von Reinigungsmitteln verschiedenster Art kontinuierlich an und pendelte sich erst Anfang der 80er Jahre auf einem hohen Niveau ein. Die einsetzende Verbreitung von Wasch- und Geschirrspülmaschinen, sowie die Herstellung pflegeleichter, nicht zu bügelnder Textilien führten zu Erleichterung und einer Intensivierung der Säuberungsarbeiten, so dass ein noch häufigeres Waschen, verbunden mit wachsenden Hygieneansprüchen, die Folge war.
Und die Hersteller von Waschpulvern überboten sich in ihren Versprechungen bezüglich Reinigung, strahlendem Weiß und porentiefer Reinheit. Sie warnten vor dem wäscheprüfenden Blick des sauberen Nachbars, vor den Todsünden der Fleckenreste und bemühten sich, das schlechte Gewissen einer Hausfrau aufgrund ihrer von Textilien verkratzten Kinder zu mobilisieren, um das eigene (Heil-)Mittel zur Beruhigung anzubieten. Die Entwicklung der „Vollwaschmittel“ führte zu einem Mehrverbrauch an Waschchemikalien, weil sich nun mit einem einzigen Produkt für z.B. alle Wasserhärten ein „befriedigendes“ Waschergebnis erzielen lässt.
Unsere Kleidungsstücke erstrahlen dank perfektionierter Waschchemie nun in blendendem Weiß, in kräftigen Farben und der Dreck und Schmutzfilm, durch die Chemie ins Abwasser gezwungen, verlässt vernichtet durch den Abfluss unser Gesichtsfeld.
Drucksache 11/4315 des Deutschen Bundestages, 11. Wahlperiode: „Wasch- und Reinigungsmittel gelangen nach ordnungsgemäßem Gebrauch in großer Menge in unsere Gewässer. Die Einleitung dieser Stoffe in die Gewässer der Bundesrepublik Deutschland erfolgt mehr oder weniger gleichmäßig in Abhängigkeit von der Bevölkerungsdichte“.
Diese lapidare Feststellung bedeutete z.B. für das Jahr 1977 einen Gesamtverbrauch von Wasch- und Reinigungsmitteln im Wert von 2,4 Milliarden DM. In jenem Jahr wurden unter anderem über 440.000 t Waschmittel, über 120.000 t 60-Grad-Waschmittel, 62.000 t Spezialwaschmittel, 335.000 t Weichspülmittel, 185.000 t Geschirrspülmittel, 77.000 t Haushaltsreiniger, 42.000 t Schermittel verkauft.
Damit stieg die gesamte Produktion an Wasch- und Reinigungsmitteln von 0,3 Millionen t im Jahre 1952 auf 1,3 Millionen t im Jahre 1977. In den folgenden Jahren erklomm sie weitere Höhen und wurde erst in den letzten Jahren in ihrem Aufwärtstrend gestoppt – die Mengen pendeln sich zwischen 1,5 bis 2 Millionen t ein.
Die Grundidee der Wäschereinigung ist längst passé. Die bloße Schmutzbeseitigung ist längst nicht mehr das Ziel. Der Dreck ist weg – doch wir beginnen uns nun im Bereich chemo-optischer Tricks zu bewegen, um eine vorgegaukelte „echte Reinheit“ zu erwaschen – natürlich auf Kosten der Umwelt.
Über 20.000 Rezepturen liegen dem Umweltbundesamt für die verschiedenen Haushaltswaschmittel vor. Da verwandeln Tenside, Seifen, Phosphate, Sasil, Zitrate, Bleichmittel, Korrosionsinhibitoren, Weißtöner, Enzyme und andere Verbindungen unsere Waschmaschinentrommeln in chemische Wunder-Reaktoren.
Die in den Waschmitteln beigefügten Enzyme „bekämpfen“ die organischen Flecken, wie zum Beispiel Saft, Blut, Ei und Soßen. Sie entfernen die unlöslichen Eiweißverschmutzungen und bewerkstelligen auf diesem Wege ihre Überführung in wasserlösliche Verbindungen. Doch zeigen Enzyme ihre phantastische Wirkung leider nicht nur in der Waschmaschine, sondern auch im Abwasser, wo sie Fische und andere Wasserorganismen schädigen.
Auf der Haut, auf die sie über die Wäsche transportiert werden, können sie bei empfindlichen Menschen Hautreizungen und Allergien verursachen. 1986 wurden ca. 2.000 t Enzyme für Reinigungsmittel produziert und gelangten mit diesen ins Abwasser.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil von Waschmitteln sind die sogenannten Gerüststoffe. Sie enthärten das Wasser und verhindern die kalkigen Niederschläge auf Geweben und Maschinenteilen. Zur Reinigungskraft des Mittels tragen sie bei, indem sie den Schmutz aufbrechen, im chemischen Zusammenwirken mit den Tensiden die Waschwirkung steigern und eine Wiederablagerung des Schmutzes verhindern.
Bis vor wenigen Jahren kamen als wichtigste Gerüststoffe fast ausschließlich Phosphate zum Einsatz. Waren es 1975 noch 276.000 t Waschmittelphosphate, die verbraucht wurden, nahm diese Menge in den folgenden Jahren kontinuierlich ab. 1985 waren es nur noch 145.000 t und schließlich nur noch 40.000 t im Jahre 1988.
Diesem positiven Trend bzw. der mit ihm einhergehenden Entwicklung von Ersatzverbindungen ging eine allgemein registrierte starke Eutrophierung der Gewässer voraus.
Die jährliche Phosphateinleitung in die Oberflächengewässer der BRD lag im Jahre 1975 bei 169.000 t. Diese Menge machte 42 % des Gesamteintrages aus und lag noch erheblich über dem Eintrag durch häusliche (Fäkalien) und industriellen Abwässer (156.000 t). Die Mengen landwirtschaftlichen Wirtschaftens lagen damals noch bei 68.000 t.
Auch die Meere blieben und bleiben von dieser Entwicklung nicht unberührt. Gigantische Schadstoffmengen, u.a. eben auch Phosphate, werden über die Flüsse in die Meere eingeschwemmt. Anfang der 80er Jahre transportierte der Rhein, immer noch Chemikalien-Kloake Nr.1, in jeder Sekunde fast 500 g Phosphate gen Norden. Übers Jahr verteilt schob der Strom eine Halde von 30.000 t dieser Verbindungen in die Meere. Von 1950 bis 1970 verdreifachte sich diese Menge. Im gleichen Zeitraum stieg der Phosphatgehalt in der küstennahen südlichen Nordsee von 0,0093 mg/l auf 0.0155 mg/l. Die Konzentration des Wattenmeeres erklomm sogar 0,043 mg/l.
Ein ähnliches Bild zeichneten Elbe und Weser. Ihr Eintrag verantwortet maßgeblich den Anstieg der Phosphatwerte in der Deutschen Bucht um das Drei- bis Fünffache zwischen den Jahren 1954 und 1977. Um Helgoland kletterten die Konzentrationen von 0,0155 mg/l (1962) auf 0,028 mg/l (1977).
Die Zonen höchster Phosphat-Anreicherungen liegen vor der deutsch-niederländischen Küste, markiert durch die Mündungen der drei großen Ströme Elbe, Weser und Rhein.
Die Nordsee wird jedes Jahr, so wird im Vorbereitungsbericht der Bundesregierung zur Nordseeschutzkonferenz 1987 geschätzt, mit 1,5 Millionen t Stickstoff und 100.000 t Phosphor aus den Anrainerstaaten vollgepumpt.
Phosphat wird in der Landwirtschaft zur Bodendüngung eingesetzt. Er ist ein wichtiger Pflanzennährstoff, der allerdings in der Natur normalerweise in nur geringen Spuren frei im Wasser vorliegt. Er kann von manchen Algenarten daher gespeichert werden, um über ihn in Mangelsituationen verfügen zu können. Bei Überangebot und dem Eintritt einiger anderer Umstände bietet sich eine optimale Situation zur Vermehrung der Algen. So geschehen im letzten Jahr, als sie dem Robbensterben vorauseilende Massenvermehrung der Algen in der Nordsee Aufsehen erregte.
Man gab sich überrascht über eine scheinbar plötzliche Entwicklung, die sich jedoch schon lange angekündigt hatte. Langzeitmessungen vor Helgoland hatten nachgewiesen, dass die gesamte im Sommer verfügbare Biomasse des pflanzlichen Planktons von 1962 bis 1984 um das Dreifache angewachsen war. In den Wintermonaten, wenn kalte Temperaturen die Produktion der Algen gering hält, übersteigt sie die Werte vergangener Zeiten sogar um das Zwölffache.
Seit Jahren beobachten Meeresbiologen eine Verschiebung des Artengefüges. Die mit Schwimmgeißeln ausgestatteten Grünalgen, zu denen auch toxische Arten zählen, verdrängen verstärkt die Kieselalgen. Die Wahrscheinlichkeit „giftiger Algenblüten“ wuchs also beständig. Auch das Auftreten immenser Algenmengen gehört inzwischen weltweit zum trostlosen Bild der industrialisierten, von Giften belasteten Wasserwelt. Bereits im Jahre 1987 kam es an den Küsten von Florida und North-Carolina zu Wachstumsexplosionen unter den Algen, in deren Folge Fische in Massen verendeten und Badende über Atem- und Verdauungsbeschwerden klagten.
Versucht man die Zahlen des in die Nordsee abgelassenen „Nährstroms“ mit den Berechnungen von Wasserökologen in Verbindung zu bringen, dürften die gigantischen Algenblüten kaum mehr überraschen. Sie errechneten, dass 1 g Phosphor und 7 g Stickstoff genügen, um 500 g Algen wachsen zu lassen. Wie die Nordsee und das dieses Jahr aus den Schlagzeilen nicht weg zu denkende Mittelmeer leidet auch die Ostsee unter der Flut der Nährstoffe. Durch stetes Ansteigen ihrer Mengen – die Ostsee hat jedes Jahr 70.000 t Phosphor zu verdauen – kommt es auch in der Kieler Förde fast jährlich zu Massenvermehrungen einzelner Algenarten.
Nach ihrem Absterben sinken sie auf den Meeresgrund und werden dort unter Sauerstoffverbrauch von Bakterien zersetzt. Dieser an und für sich natürliche Prozess entwickelt sich jedoch durch die ungeheuren Massen an Algenkadavern zu einem für das Ökosystem gefährlichen Vorgang. Es wird zu viel Sauerstoff verbraucht, so dass für andere in ihrer Atmung auf dieses Gas angewiesene Organismen ein Leben unmöglich wird. Schließlich tolerieren nur noch die im fauligen Bodenschlamm lebenden Schwefelbakterien die widrigen Bedingungen. Sie produzieren den giftigen Schwefelwasserstoff. In einem verzweifelten Kampf ums Überleben verlassen Würmer und Muscheln den Boden und verenden auf dessen Oberfläche. Die Seesterne drehen sich auf den Rücken, um über die dünne Haut ihrer Körperunterseite die letzten Sauerstoffreste ausnutzen zu können.
Adulte Fische können aufgrund ihrer Mobilität Fluchtversuche unternehmen, doch werden sie von sauerstofffreien Wasser eingeschlossen, kommt es zu den immer häufiger zu beobachtenden Massensterben. Prof. Gerlach vom Meereskundeinstitut Kiel spricht von einem „Überfressen der Systeme“. Die Natur vermag nicht die Aufnahme der „angebotenen“ Nährstoffe zu verweigern, da sie satt ist.
Im Gegenteil, sie schleust alle Stoffe durch ihre Ökosysteme hindurch.
Zwar gelingt im ersten Schritt noch die Verarbeitung der „aufgenommenen“ Stoffe in Form eines vermehrten pflanzlichen Wachstums, doch versagen dann die Systeme des Recyclings. Die Prozesse der Zersetzung verlaufen zu schnell und chaotisieren die natürlichen Regelabläufe der Gewässer. Prof. Heydemann, Minister für Natur und Umwelt von Schleswig-Holstein, beschreibt den Boden der Ostsee als eine Todeszone. 98 % der Organismen seine so sauerstoffabhängig, dass sie bei der schlechten ökologischen Qualität der Ostsee bereits auf einem Viertel des Ostseeraumes – 100.000 km2 – ihre Entwicklungsstadien, die an den Boden gebunden sind, nicht mehr durchlaufen können.
Die Entwicklung der sauerstoffarmen Zonen der Ostsee deuteten sich bereits 1978 an, als die Bodenfauna in einer Tiefe von 15 m abstarb. Bis 1979 war die tierische Atmung noch in einer Tiefe von 12 m möglich. Ab 1981 weitete sich die Todeszone zur Oberfläche hin aus, so dass selbst in Tiefen von weniger als 9 m der Sauerstoff durch übermäßige Zersetzung aufgezehrt worden war. Offensichtlich hilflos gegenüber dem angerichteten Schaden wird nun der Versuch unternommen, durch künstliches Eintreiben von Luft in tiefere Schichten die sauerstofffreien Zonen zu durchlüften, um der Fauna die Rückkehr zu ermöglichen. Wesentlich entscheidender als solche lächerlichen Hilfsaktionen ist jedoch die Verminderung des Nährstoffeintrages in die Binnengewässer und Meere.
Was ist also zu tun? Die Frage ruft nach Konsequenzen auf den verschiedenen Ebenen. Da ist die Landwirtschaft zu nennen, die sich wieder einmal den Vorwurf gefallen lassen muss, die Umwelt unnötig zu belasten. Neben den Waschmitteln und der Industrie ist sie mit ihren landwirtschaftlichen Abwässern maßgeblich an der Eutrophierung der Gewässer beteiligt.
Ihr Anteil an der Phosphatbelastung der Oberflächengewässer stieg, sicherlich auch durch beitragsvermindernde Maßnahmen in anderen Bereichen, von nur 10 Prozent im Jahre 1975 auf fast ein Drittel, nämlich 30 Prozent im Jahre 1988. Folglich ist die Ausbringung von Dünger und Gülle auf die Felder streng an deren Umweltverträglichkeit und dem Nährstoffbedarf der Nutzpflanzen zu orientieren. Bodenerosion und Gewässerschutz müssen in der Landwirtschaft stärker müssen in der Landwirtschaft stärker berücksichtige Faktoren werden. Schon mit der Schaffung von gewässerbegleitenden Grünstreifen ließe sich eine geeignete Pufferzone gegenüber den landwirtschaftlichen Störungen erzielen. Auch der Gesetzgeber ist aufgerufen, endlich schneller als bisher auf erkannte Missstände zu reagieren und nicht stets auf die Selbstregulierungskräfte der Industrie zu hoffen.
Als in der Schweiz, den Niederlanden und in Japan das Verbot von Phosphaten in Waschmitteln angegangen wurde, glaubten verantwortliche Stellen in der Bundesregierung noch immer den Sprechern der Waschmittelindustrie, dass Phosphate nicht zu ersetzen seien, bzw. dass die Wäsche ohne Phosphate nicht rein werden würde. Immer wieder reagierten die Bundesregierungen zäh und verspätet mit Gesetzen auf Unterlassung, um den augenfälligen, ökologischen Missständen Herr zu werden.
So erließ sie erst im Jahre 1961 das Detergentiengesetz, in dem vorgeschrieben wurde, dass leichter abbaubare Tenside als die bisher in Waschmitteln beigefügten verwendet werden müssen. Da damals die Schaumberge die Gewässer verunzierten und den Betrachter im ästhetischen Genuss störten, beschränkte sich dieses Gesetz eben ausschließlich auf die Beseitigung jener Bilder.
Erst mit der Tensid – Verordnung von 1977 wurde für die meisten der verwandten Tenside eine Primärabbaubarkeit gefordert. Dahinter stand die späte Einsicht, dass Tenside aufgrund ihrer oberflächenaktiven Eigenschaften im allgemeinen sehr ökotoxisch sind. Diese Wirkung verlieren sie jedoch mit den ersten Abbauschritten.
Nachdem jahrelang Biologen auf die sich immer häufiger einstellende sommerliche Grünfärbung der Binnengewässer hingewiesen hatten und wie immer wieder mühevoll auf deren Zusammenhang mit dem stetig anwachsenden Nährstoffschub aus Landwirtschaft und Waschpulverpaket verwiesen hatten, wurde endlich im Jahre 1980 die Phosphathöchstmengenverordnung verabschiedet, die allerdings nur in einem Stufenplan eine Verringerung der Phosphate in Wasch- und Reinigungsmitteln vorsah.
Mit dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz vom 1. Januar 1987 versucht die Bundesregierung, das Instrumentarium für die Beobachtung der Entwicklung in der Produktion und auf dem Markt sowie für eventuelle Eingriffe zu verfeinern. So müssen z.B. nun die Hersteller die Rahmenrezeptur ihrer Waschmittel, also Art und Menge der Inhaltsstoffe, beim Umweltbundesamt angeben, um deren Umweltverträglichkeit überprüfen zu können.
Parallel hierzu setzte in der Industrie die Verwendung von Phosphat-Ersatzstoffen zur Herstellung von Waschmitteln ein. Plötzlich erschienen auf dem Markt immer mehr Anbieter von vor wenigen Jahren offiziell nicht für möglich gehaltenen „phosphatfreien“ Waschmitteln, die vom Verbraucher gut angenommen wurden. Innerhalb kurzer Zeit stieg ihr Marktanteil von 5 Prozent im Januar 1986 auf geschätzte 90 Prozent im März 1989. Wenn auch das Umweltbundesamt aufgrund bisheriger Untersuchungen diesen Substituten Unbedenklichkeit bezüglich ihrer Umweltverträglichkeit bescheinigt, darf nicht das Gefühl des Schuldenerlasses aufkommen, denn jeder Waschgang bringt Chemie ins Wasser – stellt eine Abwasserbelastung dar.
Letztendlich ist also auch der Verbraucher aufgerufen, sein Waschverhalten zu überprüfen, um die den Gewässern aufgenötigten Chemiemengen zu reduzieren. Denn es muss deutlich festgestellt werden:
Wer während der Urlaubstage oder im Fernsehen fassungslos auf Schaumberge oder die glitschigen Spuren der Algenblüte blickt, sollte an seine Waschmaschine denken. Ein umweltfreundliches Waschen gibt es nicht. Waschen belastet immer die Umwelt, egal mit welchen Ersatzstoffen gearbeitet wird und unabhängig davon, wie oft die Silben „Bio“ oder „Öko“ im Namen eines Produktes geführt werden.
J. Pfau & J. Rommelmann

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