Eierschalen im Anfutter „Probier´s doch einfach mal!“

Eierschalen im Anfutter

„Probier´s doch einfach mal!“

Klein zerstoßende Eierschalen, egal ob von gekochten oder rohen Eiern im Anfutter, haben eine  sehr gute optische Wirkung auf die Fische. Die Eierschalen rieseln zusammen mit dem Futter zum Gewässergrund hinab und während dieser Zeit können/werden sie -dank ihres „Glitzer-Effektes“- von den Fischen wahrgenommen. Da Eierschalen sehr viele Minerale enthalten, die auch für Fische wichtig sind, schaden die zerstoßenen auch auf keinen Fall und man kann davon dem Anfutter so viel zugeben, wie man möchte.

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Weißere Keime „Probier´s doch einfach mal!“

Weißere Keime…

„Probier´s doch einfach mal!“

Übrigens:

Um weißere Keime beim kochen von Hanf zu erhalten, gibt man einfach zwei Teelöffel NATRON ins Quell- bzw. Kochwasser J

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„Groß-Zander“ – bei uns am Main –

„Groß – Zander“ – bei uns am Main –

„Probier´s doch einfach mal!“

Vor ca. 20 Jahren wurden im Main – bei uns hier jedenfalls – viele, meist maßige Zander gefangen, und dies nicht nur unterhalb der Schleusen.

Dann kamen die „mageren“ Zanderjahre, in denen die Räuber eher vereinzelt gefangen wurden. Nachdem allerdings die Grundeln ihren nicht aufzuhaltenden Einzug auch in den Main gehalten haben, wachsen die Zander zu gewaltigen Größen heran und auch die Zahl deren Fänge hat enorm zugelegt.

Der Zander, als Dämmerungsräuber bekannt, hat sich scheinbar mit seinen Fresszeiten der Anwesenheit der Grundeln angepasst! Die meisten großen Zander, und damit meinen wir Fische zwischen 90 und (über) 100 cm, werden am Tage, bzw. ca. drei Stunden VOR Dämmerungsanfang gefangen.

Warum? Ganz einfach, weil auch während dieser Zeit die Grundeln sehr aktiv sind (obwohl man die Plage eigentlich den ganzen Tag fangen kann/muss) und sich der Zander die Grundel als Hauptnahrungsquelle erschlossen hat.

Verfolgt man die Berichte in Angelzeitschriften (oder erlebt die Fänge selbst), über die neuerlichen Zanderfänge im Main, stellt man schnell fest:

Unser Main entwickelt sich zu einem sehr, sehr guten Gewässer für Groß-Zander!

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Weizen-Milch-Traubenzucker „Probier´s doch einfach mal!“

Weizen – Milch – Traubenzucker

DER Sommerköder auf Friedfische

„Probier´s doch einfach mal!“

Weizen in einer Milch – Wasser – Traubenzucker – Mischung ca. 24 Stunden einweichen und dann 45 Minuten in der Brühe aufkochen, dann abgießen und abkühlen lassen.

Den Weizen OHNE Flüssigkeit in einem Eimer mit Deckel mindestens 24 Stunden ziehen lassen. Im Sommer genügen 8 Stunden in der prallen Sonne…

Wenn der Weizen dann etwas sauer riecht, ist er als Anfutter und natürlich als Hakenköder bestens geeignet.

Wir verwenden auf 3 kg trockenen Weizen 2 Liter Wasser, 1 Liter Milch und 500 g Traubenzucker. Für diese Menge reicht ein 10-Liter Eimer (mit Deckel) als Behälter aus. Für den Kochvorgang sollte man einen großen Topf – ebenfalls mit Deckel – verwenden.

Einfärben des Weizens eigentlich nicht nötig, wer die goldgelben Körner allerdings etwas dunkler möchte, kann noch ca. 50 g reinen Kakao in die Gärungs- bzw. Kochflüssigkeit geben.

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„Probier´s doch einfach mal!“ <°°))))<

„Probier´s doch einfach mal!“

Probier doch einfach mal…, deine Angelköder in wieder-verwendbare-Behälter mit zum Angelplatz zu nehmen.

Maden, Mais, Bohnen usw. einfach daheim in dafür vorgesehene Mehrwegbehälter umfüllen und diese Behälter dann immer wieder verwenden.

Gewöhnungssache – aber es geht, und am Wasser wird keine Originalverpackung mehr im Gebüsch „vergessen“.

Probier´s doch einfach mal!

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Malzbier & Paniermehl -„Probier´s doch einfach mal!“-

Malzbier und Paniermehl

„Probier´s doch einfach mal!“

Ein äußerst einfaches und trotzdem effektives Anfutter ergibt helles Paniermehl (Brötchenmehl) und einfaches Malzbier.

Das Paniermehl erhält nach dem Mischen mit Malzbier eine leicht bräunliche Farbe, wird süßlich und lockt alle Arten von Weißfischen an. Zusätzliche Aromen sind eigentlich überflüssig, aber jeder Angler kann natürlich noch „Flavour“ seiner Wahl hinzufügen.

Leider eine etwas klebrige Angelegenheit, aber Händewaschen sollte nicht schwer sein, wenn man eh am Wasser ist J

 

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Hartmais ungequollen zum Anfutter -„Probier´s doch einfach mal!“

Hartmais ungequollen zum Anfüttern

„Probier´s doch einfach mal!“

Hartmais muss nicht, wie vielfach behauptet wird, vorgequollen zum Anfüttern benutzt werden. Diese Aussage bestätigen jedenfalls erfahrene Teichwirte, denn kaum ein Teichwirt quillt seinen Mais zum Füttern vor. Dies hat auch einen besonderen Grund: Auch Teichfische – wie deren Verwandten in freien Gewässern – unterbrechen ihre Futteraufnahme bei einem Kaltwettereinbruch für einen oder auch mehrere Tage. Hartmais, der ungequollen gefüttert wird, bleibt dann unter Wasser mehrere Tage noch „frisch“, bzw. wenn der Mais nicht sofort nach dem Einwerfen gefressen wird, treffen die Karpfen auch noch nach einigen Tagen auf Mais, der zum Fressen einlädt.

Genauso verfahren Teichwirte auch z.B. mit Weizen, und den Fischen scheint es nicht zu schaden.

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Übrigens: Der Geruchssinn der Aale… unglaublich!

Wer es noch nicht weiß:  Aale können einen Geruchsstoff in einer Verdünnung von 1 : 2,857 TRILLIONEN riechen…

( 1 ccm Geruchsstoff : doppelte Menge an Wasserinhalt des Bodensees!!!).

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Spargel(spitzen) als Karpfenköder -„Probier´s doch einfach mal…“!

Spargel(spitzen) als Karpfenköder

–„Probier´s doch einfach mal…“! –

Spargel aus der Dose oder aus dem Glas schmecken nicht nur uns Menschen, nein, auch Karpfen mögen diesen!

Hauptsächlich die sog. „Graskarpfen“ haben Spargel zum fressen gern. Am liebsten nehmen diese die Spargelspitzen, was den Angler beim Anködern leider vor ein kleines Problem stellt. Muss es aber nicht. Einfach beim Abschneiden ca. einen Zentimeter der Spargelstange unterhalb der Spitzte „stehen“ lassen und schon kann der Spargel ans Haar.

Grüner Spargel ist etwas fester und hält deshalb auch besser am Haken oder Haar.

Am allerbesten ist es aber, den Spargel frisch zu kaufen und nicht ganz weich zu kochen, so dass die Spitzen noch fester sind, als bei den fertig gekauften in Dosen oder Gläsern.

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Erbsen, Graupen, Weizen usw. -Probier´s doch einfach mal…!“

Erbsen, Graupen, Weizen, Bohnen usw.

 – „Probier´s doch einfach mal…!“ –

Die Geschichten, wenn sich meterlange Aale über nasses Gras zu Erbsenfeldern schlängeln und sich dort mal wieder so richtig satt fressen, kennen wir wohl alle. Ob dies ins Reich der Legenden gehört, kann ich nicht beurteilen, da es bei uns keine Erbsenfelder gibt (und Aale auch nicht mehr viele…).

Jedenfalls sind Erbsen sehr gute Köder für Karpfen, Brassen, Döbel, Barbe und einige anderen Fischarten mehr. Zum Anfüttern mit „Partikel“ (Weizen, Mais usw.) gebe ich gerne auch –grüne- Erbsen hinzu. Die in Dosen erhältlichen Erbsen sind sehr gut als Hakenköder zu verwenden. Hierbei ist zu beachten, dass es unterschiedliche Größen gibt und ich bevorzuge die Großen. Auch weiße Bohnen aus der Dose sind ein Köder, der nicht von jedem benutzt wird, aber jedoch sehr fängig sein kann. Allerdings lassen sich die Bohnen am Haken nicht gut werfen, bzw. sie halten keine weiten Würfe aus. Über Dosenmais braucht man wohl nichts mehr zu sagen, den kennt jeder Angler.

Anders ist es bei Graupen, und  diese sind gute Köder für Brassen und Rotaugen. Beim kochen der Graupen muss man sehr aufpassen damit sie nicht verkochen, denn dann erhält man eine zähe Pampe, die sich nur noch zum anfüttern eignet. Es soll aber auch Angler geben, die diese Pampe absichtlich herstellen, dann mit reichlich Kakaopulver („KABA“ o.ä. Produkt) vermischen, und das braune Zeug dann als Anfutter verwenden. Dies sollte man allerdings nur im Fließgewässer tun. In Seen hält sich die Lockwirkung in Grenzen…

Alle gekochten Hülsenfrüchte werden -insbes. bei sommerlichen Temperaturen- leicht sauer und können dann erbärmlich stinken. Das muss aber nicht unbedingt negativ sein, gegorener Mais schmeckt z.B. Karpfen ja bekanntlich auch sehr.

Wie ich schon mehrfach sagte:

„Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“ J

 

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