„Zielfisch“ Barbe im Main ?

Wenn man die Angler hier am Main mal genauer betrachtet, sind die meisten sog. „Zielfisch-Angler“ (oder nennt man das jetzt „Zielfischer“ ? ūüôā ).

Da sind die Karpfenlangzeitansitzer mit allerlei geheimnissvollen Boilies, die Welsj√§ger, welche es mit toten K√∂derfischen, die nicht einmal in eine Pfanne passen, auf 2m Waller abgesehen haben,¬† die Zanderangler, die sich vor Einbruch der Dunkelheit mit ihren Gummik√∂dern rund um die Schleuse versammeln, auch sieht man die Barschbande, die es lediglich auf √ú-45 Barsche abgesehen hat, und dann noch die Fraktion der Gl√∂ckchenangler, deren Zielfisch jener ist, der Flossen hat und den man essen kann (meist wandern viele Grundeln in¬īs heimische T√∂pfchen…). Wo sind aber die Spezialisten, die auf Barben angeln? Selten, sehr selten, ja eigentlich sieht man gar keinen Barben-Spezi… Hier im Main schwimmen aber Barben, die jeden englischen Angler, der auf seiner Insel speziell auf Barben fischt (und das sind viele), vor Freude ins Koma fallen lassen w√ľrden! Barben weit jenseits der 10-Pfund-Marke (nach oben!) sind absolut keine Seltenheit und wer den Main kennt, bzw. wei√ü, wo sich der Sandboden in diesem Flussabschnitt befindet, der wird garantiert auch eine „Barbus barbus“ fangen. Wie wir, und gewiss auch andere Karpfenangler best√§tigen k√∂nnen, fressen „unsere“ Barben auch gerne Boilies, die Hanf enthalten. Auch funktionieren s√ľ√üe Flavour wie Tutti-Frutti o.√§. Wie bereits gesagt, es gibt sie hier, die von Barben bevorzugten str√∂mungsreichen, kiesigen Stellen, man muss „nur“ wissen wo diese zu finden sind, und dann lassen sich die Barben meist in der D√§mmerung, bzw. Nacht auch fangen ūüėČ

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L√∂cher im Twister-Schwanz -„Probier¬īs doch einfach mal!“

Twister √ľben auf Raubfische durch ihre wirbelnden Schwanzbewegungen ein hohen Reiz aus. Das wissen wir. Aber durch das Ausstanzen einiger „L√∂cher“ in den Twister-Schwanz mit einer sog. „Lochzange“, bekommt der Gummik√∂der noch einen zus√§tzlichen Bewegungsreiz, der sich zum Fang von Raubfischen sehr positiv auswirkt. Zwei bis vier, ca. 3 mm gro√üe L√∂cher reichen schon, und der Twister bekommt eine andere Bewegung unter Wasser. Das „L√∂chern“ des Twisterschwanzes kann man auch mit einem Nagel durchf√ľhren, wenn dieser zuvor an einer Kerze gen√ľgend erhitzt wird. ABER: Den Nagel mit einer Zange festhalten und auf eine geeignete Unterlage f√ľr den Twister achten (Holzbrett). Nat√ľrlich kann man auch die Durchmesser der L√∂cher variieren, auch dann verh√§lt sich der K√∂der etwas anders, als andere – nicht-gelochte – Twister.

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Neue Preise f√ľr Fischereischeine in Hessen ab 15.07.2017

Das (Angel)-Jahr neigt sich langsam seinem Ende zu und so mancher wird wohl seinen Fischerei-Erlaubnisschein (man k√∂nnte auch einfach Angelschein sagen…), verl√§ngern lassen m√ľssen.

ABER, UFFBASSE!

Die Preise haben sich auch f√ľr die “ Staatlichen Erlaubnisscheine zum Fischfang“ (klingt noch besser!)¬† erh√∂ht.

So kosten ab dem 15.07.2017:

1-Jahr:                      17,50 Euro

5-Jahre:                   45,00 Euro

10-Jahre:                 86,00 Euro

1-Jahr Jugend:         7,50 Euro

5-Jahre Jugend:    23,00 Euro

Ausländerfischereischein:               12:50 Euro

(Ausl√§nderfischereischeine sind drei aufeinanderfolgende Monate g√ľltig, k√∂nnen jeweils um drei Monate verl√§ngert werden).

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Aalbesatz f√ľr Schultheisweiher (Offenbach) ?

Wie aus einem Artikel – Kampf dem Sumpfkrebs- , der Offenbach Post vom 15.09.2017 zu entnehmen ist, soll der sich im Schultheisweiher zahlreich angesiedelte rote Sumpfkrebs mit einem evtl. Besatz von Aalen „bek√§mpft“ werden. ¬†Der Aal ist ein nat√ľrlicher Feind des amerikanischen Sumpfkrebses, aber allerdings nicht , wie der Sumpfkrebs ebenfalls, im Schultheisweiher zu Hause. Auch stellt sich die Frage, ob der Aal nach Inkrafttreten der Verordnung zur Wiederauff√ľllung des (Aal)-Bestandes (Rat der Europ√§ischen Union, 2007), dort besetzt werden sollte…(?) Aufgrund dieser Verordnung sollen keine Aale mehr in Gew√§sser besetzt werden, bei denen die Abwanderung zum Laichen nicht sichergestellt ist.

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„Ausl√§nderfischereischein“ (Hessen)

Immer √∂fter wird bei unserer Beh√∂rde, oder auch beim ortsans√§ssigen Angelger√§teh√§ndler gefragt, ob es einen „Touristen-Angelschein“, oder „Besucher-Angelschein“ g√§be. Hier noch einmal die Antwort: Ja, gibt es.

Hierbei handelt es sich um den bislang √ľblichen blauen Fischereischein f√ľr das Land Hessen in abge√§nderter Form. Was sagt uns das Gesetz dazu?

Im ¬ß 28 HFischG steht – Ohne Nachweis einer bestandenen Fischerpr√ľfung nach ¬ß 26 kann auf Antrag- ¬†(unter Punkt 3):

Personen, die im Inland keinen Wohnsitz haben oder dem diplomatischen Corps angehören und ihre Sachkunde, insbesondere durch die Vorlage eines ausländischen Fischereischeins oder Fischereierlaubnisscheins, nachweisen, ein Ausländerfischereischein erteilt werden.

Der Schein kostet 12,50 Euro, ist 3 Monate g√ľltig und kann jeweils um 3 Monate verl√§ngert werden. Nat√ľrlich brauch der Antragsteller auch ein aktuelles Foto von sich ūüôā

Das ganze HFischG findet man auch hier auf unserer Seite.

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„Wasserfahrzeuge“ im verbotenen Bereich der Schleuse…

Auf der Erlaubniskarte (Mainkarte) der Fischerzunft f√ľr unseren Gew√§sserabschnitt steht u.a.: „… das Ausbringen von K√∂dern mit Wasserfahrzeugen ist verboten…“. Dies gilt im Besonderen f√ľr den Bereich OBERHALB der Schleuse Krotzenburg!

F√ľr alle, die es nicht wissen (wollen): Die rot-wei√üen runden, gro√üen „Schwimmer“ auf der Wasseroberfl√§che oberhalb der Schleuse, sind Bojen, und diese bedeuten Verbot des¬†Befahrens durch Wasserfahrzeuge¬†in diesem Bereich. Dieses Verbot gilt auch f√ľr die Zufahrt, also das Einsetzen von Booten vom Ufer aus!

Gestern wurde gemeldet, dass ein (Karpfen-) Angler vom Schlauchboot aus in dem verbotenen Bereich gef√ľttert hat. Interessant ist dabei noch, er hat in einer Entfernung von seinem Bootchen aus gef√ľttert, die man auch locker mit einer Boilie-Schleuder oder einem Wurfrohr erreicht (und wurde von dem Zeugen auch noch dabei fotografiert). Das gilt nat√ľrlich nicht nur f√ľr Karpfenangler, sondern auch f√ľr Wallerfischer, die ihre eigenen Bojen, in Form von leeren Kunststoffflaschen, Luftballons usw., ¬†setzen!

Leute, der Bereich oberhalb der Schleuse wurde aus gutem Grund gesperrt und wer meint, er m√ľsse trotzdem dort mit seinem (Schlauch-) Boot das Anfutter, seine Montagen oder Marker (auch NACHTS) ¬†ausbringen, der hat ¬†ganz schnell viel beh√∂rdlichen √Ąrger und dann sehr lange keinen Jahresfischereischein mehr!

Lasst es einfach <¬į))))<

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„Karpfenpl√§tze“ am Main… (…sag mir wo die Karpfen sind, wo sind sie geblieben…?)

Schon oft wurde zu mir gesagt: „Du angelst doch schon jahrzehntelang am Main, kannst Du mir nicht einen Platz nennen, an dem ich (gro√üe) Karpfen fange ?“ Nein, kann ich leider nicht, sonst w√ľrde ich dort sitzen… ūüėČ Noch vor wenigen Jahren war der langsam-flie√üende Bereich oberhalb der Schleuse Krotzenburg (wie bei den meisten anderen Schleusen am Main oder Neckar auch), pr√§destiniert f√ľr regelm√§√üige Karpfenf√§nge. Da lief es dort noch toll, aber mittlerweile werden hier nur noch vereinzelte Karpfen gefangen, und die auch dann meist nur, wenn man sie tage- und n√§chtelang „aussitzt“. Irgendwann kommt schon ein beschuppter „Wandergeselle“ am Futterplatz vorbei… Die Karpfen im Main schwimmen n√§mlich einige hundert Meter stromauf und stromab, und dies fast rund um die Uhr <¬į))))< Gerade jetzt im Sommer bestehen die gr√∂√üten Chancen auf Karpfen entweder unterhalb der Schleusen in schnellerer Str√∂mung (obwohl der Karpfen eigentlich ruhiges Wasser eher mag und bez√ľglich Sauerstoff im Wasser nicht sooo Anspruchsvoll wie manch anderer Fisch ist), dies scheint aber trotzdem am h√∂heren Sauerstoffgehalt im „Unterwasser“ zu liegen. Auch in den Fahrrinnen der Schiffe lassen sich noch sch√∂ne Karpfen fangen, die Angelei in den Fahrrinnen verlangt aber einiges an Erfahrung und ¬†Materialbeschaffenheit, sowie gut √ľberlegtem Futter-/K√∂der – Einsatz. Die Hafenausfahrt des Kohlekraftwerkes Gro√ükrotzenburg (ehem. eon) bis zum Hafen Hanau ist eine Strecke, an der sich ein Ansitz auf Karpfen – in der Fahrrinne der Schiffe – auf jeden Fall eher lohnt (wenn man einen Angelplatz erwischt…). Auch die Strecke zwischen der Natostra√üe Hainburg bis zur Einm√ľndung der Gerspenz (Schwalbennest) verspricht Erfolg (die Angelpl√§tze dort sind aber zu 80% sehr schwer zu erreichen). ¬†Das Karpfenfischen in gro√üen Fl√ľssen, wie hier dem Main, ¬†ist auf jeden Fall „nicht so einfach“ wie an einem See, also stehendem Gew√§sser, und wer sich dazu entschlie√üt, sollte nicht entt√§uscht sein, wenn er tats√§chlich nach vielen Ansitzen ohne Karpfen nach Hause geht. ABER: Probiert mal was anderes aus als Boilies, diese kennen sogar die Karpfen im Main „schon“ <^))))< Den einen oder anderen (au√üergew√∂hnlichen) K√∂dertipp findet man auf unserer Internetseite (nicht wundern, da sind Sachen dabei, bei denen man nie glauben w√ľrde, dass gesunde Fische sowas fressen ūüôā !)

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Main an der Schleuse Krotzenburg „√úBERFISCHT“

Sieht man sich die Angelplätze ober- und unterhalb der Schleuse an, glaubt niemand, das hier Angler waren, sondern ein Wanderzirkus einige Wochen gastiert habe. Jeder halbwegs gut erreichbare Platz wird ständig befischt, d.h. sobald die Wallerangler weg sind, bauen die Karpfenangler auf (und umgekehrt).

Vom Abfall, den manche „Angler“ (ich verkneife mir den Ausdruck Schweine…), hier hinterlassen, ganz zu schweigen. Scheinbar meint so mancher Petrij√ľnger im Umkreis von 100 km, hier w√ľrden sich die Fische stapeln. Dem ist beileibe nicht so!

Es ist zu √ľberlegen, ob auf und am Schillerplatz (Festplatz), der als Parkplatz von Anglern genutzt wird, nicht ein Parkscheinautomat aufgestellt werden sollte und die Einnahmen davon f√ľr Fischbesatz im Main verwendet werden kann.

Vielleicht hat es schon der eine oder andere Angler, der sein Lager f√ľr einige Tage und N√§chte an der Schleuse Krotzenburg, oder 200 m davor bzw. dahinter aufgeschlagen hat, gemerkt: ES GEHT DORT SO GUT WIE NIX MEHR! Selbst die Mainfische sind nicht unbedingt bekloppt und haben kapiert, wo der B√§r den Honig holt, bzw. kennen mittlerweile den Unterschied zwischen Futter und K√∂der…

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„Fischtreppen“ in der bestehenden Art sinnvoll?

Sind Fischtreppen immer sinnvoll?

Wir haben uns einmal Gedanken √ľber die bestehenden und auch „geplanten“ Fischtreppen, also Aufstiegsm√∂glichkeiten f√ľr sog. Wanderfische, gemacht.¬†

So manches Wehr an unseren Fl√ľssen, hier am Beispiel Rhein-Main-Donau-Kanal, verf√ľgt √ľber sogenannte „Fischtreppen“, die den Wanderfischen eine Aufstiegsm√∂glichkeit bieten (sollen). Allerdings orientieren sich die meisten Wanderfische bei ihren Wanderungen in der Regel nach der Hauptstr√∂mung. Fischtreppen, deren Einlass meist (wenn nicht sogar immer) im str√∂mungsarmen Bereich der Fl√ľsse liegen, werden daher von den Fischen nicht gefunden und verfehlen somit ihren Zweck. Auch zu gro√üe H√∂henunterschiede zwischen den einzelnen Becken, k√∂nnte den Fischen -wenn diese mehr oder weniger zuf√§llig die Fischtreppe finden – , den Aufstieg erschweren, wenn nicht gar unm√∂glich machen (nicht jeder Wanderfisch ist ein sportlicher Lachs…).

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Kaugummi als Friedfischk√∂der -„Probier¬īs doch einfach mal“!-

Ein einfacher, aber wirkungsvoller Friedfischköder ist Kaugummi!

Am besten f√§ngt ein GANZ KURZ „durchgekauter“ Kaugummi mit Pfefferminz-Geschmack. Nat√ľrlich kann man jede andere Geschmacksvariante des klebrigen Zeugs um Haken „kneten“ ¬†. Es gibt ja einige Sorten mit Fruchtgeschmack, die man zwischendurch auch einmal ausprobieren sollte <¬į¬į))))>

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