Malzbier & Paniermehl -„Probier´s doch einfach mal!“-

Malzbier und Paniermehl

„Probier´s doch einfach mal!“

Ein äußerst einfaches und trotzdem effektives Anfutter ergibt helles Paniermehl (Brötchenmehl) und einfaches Malzbier.

Das Paniermehl erhält nach dem Mischen mit Malzbier eine leicht bräunliche Farbe, wird süßlich und lockt alle Arten von Weißfischen an. Zusätzliche Aromen sind eigentlich überflüssig, aber jeder Angler kann natürlich noch „Flavour“ seiner Wahl hinzufügen.

Leider eine etwas klebrige Angelegenheit, aber Händewaschen sollte nicht schwer sein, wenn man eh am Wasser ist J

 

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Hartmais ungequollen zum Anfutter -„Probier´s doch einfach mal!“

Hartmais ungequollen zum Anfüttern

„Probier´s doch einfach mal!“

Hartmais muss nicht, wie vielfach behauptet wird, vorgequollen zum Anfüttern benutzt werden. Diese Aussage bestätigen jedenfalls erfahrene Teichwirte, denn kaum ein Teichwirt quillt seinen Mais zum Füttern vor. Dies hat auch einen besonderen Grund: Auch Teichfische – wie deren Verwandten in freien Gewässern – unterbrechen ihre Futteraufnahme bei einem Kaltwettereinbruch für einen oder auch mehrere Tage. Hartmais, der ungequollen gefüttert wird, bleibt dann unter Wasser mehrere Tage noch „frisch“, bzw. wenn der Mais nicht sofort nach dem Einwerfen gefressen wird, treffen die Karpfen auch noch nach einigen Tagen auf Mais, der zum Fressen einlädt.

Genauso verfahren Teichwirte auch z.B. mit Weizen, und den Fischen scheint es nicht zu schaden.

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Übrigens: Der Geruchssinn der Aale… unglaublich!

Wer es noch nicht weiß:  Aale können einen Geruchsstoff in einer Verdünnung von 1 : 2,857 TRILLIONEN riechen…

( 1 ccm Geruchsstoff : doppelte Menge an Wasserinhalt des Bodensees!!!).

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Spargel(spitzen) als Karpfenköder -„Probier´s doch einfach mal…“!

Spargel(spitzen) als Karpfenköder

–„Probier´s doch einfach mal…“! –

Spargel aus der Dose oder aus dem Glas schmecken nicht nur uns Menschen, nein, auch Karpfen mögen diesen!

Hauptsächlich die sog. „Graskarpfen“ haben Spargel zum fressen gern. Am liebsten nehmen diese die Spargelspitzen, was den Angler beim Anködern leider vor ein kleines Problem stellt. Muss es aber nicht. Einfach beim Abschneiden ca. einen Zentimeter der Spargelstange unterhalb der Spitzte „stehen“ lassen und schon kann der Spargel ans Haar.

Grüner Spargel ist etwas fester und hält deshalb auch besser am Haken oder Haar.

Am allerbesten ist es aber, den Spargel frisch zu kaufen und nicht ganz weich zu kochen, so dass die Spitzen noch fester sind, als bei den fertig gekauften in Dosen oder Gläsern.

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Erbsen, Graupen, Weizen usw. -Probier´s doch einfach mal…!“

Erbsen, Graupen, Weizen, Bohnen usw.

 – „Probier´s doch einfach mal…!“ –

Die Geschichten, wenn sich meterlange Aale über nasses Gras zu Erbsenfeldern schlängeln und sich dort mal wieder so richtig satt fressen, kennen wir wohl alle. Ob dies ins Reich der Legenden gehört, kann ich nicht beurteilen, da es bei uns keine Erbsenfelder gibt (und Aale auch nicht mehr viele…).

Jedenfalls sind Erbsen sehr gute Köder für Karpfen, Brassen, Döbel, Barbe und einige anderen Fischarten mehr. Zum Anfüttern mit „Partikel“ (Weizen, Mais usw.) gebe ich gerne auch –grüne- Erbsen hinzu. Die in Dosen erhältlichen Erbsen sind sehr gut als Hakenköder zu verwenden. Hierbei ist zu beachten, dass es unterschiedliche Größen gibt und ich bevorzuge die Großen. Auch weiße Bohnen aus der Dose sind ein Köder, der nicht von jedem benutzt wird, aber jedoch sehr fängig sein kann. Allerdings lassen sich die Bohnen am Haken nicht gut werfen, bzw. sie halten keine weiten Würfe aus. Über Dosenmais braucht man wohl nichts mehr zu sagen, den kennt jeder Angler.

Anders ist es bei Graupen, und  diese sind gute Köder für Brassen und Rotaugen. Beim kochen der Graupen muss man sehr aufpassen damit sie nicht verkochen, denn dann erhält man eine zähe Pampe, die sich nur noch zum anfüttern eignet. Es soll aber auch Angler geben, die diese Pampe absichtlich herstellen, dann mit reichlich Kakaopulver („KABA“ o.ä. Produkt) vermischen, und das braune Zeug dann als Anfutter verwenden. Dies sollte man allerdings nur im Fließgewässer tun. In Seen hält sich die Lockwirkung in Grenzen…

Alle gekochten Hülsenfrüchte werden -insbes. bei sommerlichen Temperaturen- leicht sauer und können dann erbärmlich stinken. Das muss aber nicht unbedingt negativ sein, gegorener Mais schmeckt z.B. Karpfen ja bekanntlich auch sehr.

Wie ich schon mehrfach sagte:

„Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“ J

 

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„Der Schwimmer mit dem automatischen Anschlag“ -1978-

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Das Teil hat sich wohl nicht so richtig durchgesetzt… 🙂

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Der „Pirsch-Kadett“

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Autos für Angler und/oder Jäger sind keine neuen „Einfälle“ von z.B. Karpfenspezialisten. Schon vor knapp 40 Jahren wurden solche Fahrzeuge schon angeboten (und nicht nur von Opel). 🙂

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EIERSTICH -„Probier´s doch einfach mal!“ –

„Probier´s doch einfach mal!“

Eierstich

Eierstich ist mehr als ein „Verlegenheitsköder“! Überhaupt in den warmen Sommermonaten ist „Eierstich“ ein großartiger Köder für alle Arten von Weißfischen und im Besonderen für Karpfen.

Eierstich ist sehr einfach herzustellen und ruck-zuck fertig.

2 rohe Eier einfach in einer Schüssel mit einem Quirl verschlagen und –wenn sich Eiweiß und Eigelb miteinander vermischt haben – wird ein Teelöffel Mehl hinzugegeben. Wer möchte, kann noch zwei bis drei Tropfen Mandel- oder Vanillearoma (welches zum Backen verwendet wird), hinzugeben und das Ganze nochmals gut durchmischen. Jetzt kommt die noch halbwegs flüssige „Substanz“ in eine zuvor gefettete kleine Blechdose. Im Wasserbad nun ca. 10 Minuten kochen und dann ca. 30 Minuten abkühlen lassen. Sobald die Masse fest ist, kann man sie schon am Haken befestigen.

Natürlich kann auch jedes andere Aroma zugefügt werden.

ÜBRIGENS: Eierstich kann man auch fertig kaufen, allerdings wird es mit dem Aroma etwas schwierig…

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Das „Aalgeheimnis“…

Ein kleiner Teil vom „Aalgeheimnis“ gelüftet

Männliche europäische Aale laichfähig zu bekommen, das war dem französischen Forscher Fontaine bereits im Jahre 1936 gelungen, und 1964 brachte er auch weibliche Aale zum Ablegen von Eiern. Sehr schwierig ist es jedoch, männliche und weibliche Aale gleichzeitig laichreif werden zu lassen, so dass künstliche Befruchtung, Entwicklung der Eier und Schlüpfen von Larven vor sich gehen können. Dies Experiment gelang erstmalig in Japan mit dem japanischen Aal im Jahre 1973. Die männlichen Aale erhielten Injektionen eines künstlichen Hormones; den weiblichen Aalen injizierte man Extrakte von Hypophysen (Gehirnanhangdrüsen) des pazifischen Lachses. Auf diese Weise wurden Aale beiden Geschlechts gleichzeitig laichreif. Die Eier konnten befruchtet werden und entwickelten sich. Schon nach fünf Tagen schlüpften Larven von etwa 5 mm Länge, eine Sensation, denn nie zuvor hatten Menschen so junge Aalbrut zu Gesicht bekommen. Bei einigen Fischen gelang es, sie etwa eine Woche am Leben zu erhalten, bis der Dottersack aufgezehrt war. Es fehlte also das richtige Futter.

Die nächste Schwierigkeit besteht nun darin, den Larven geeignete Nahrung und günstige Umweltbedingungen zu bieten, und darauf wird gegenwärtig in Japan gearbeitet. Wir wissen, dass das nicht ganz einfach ist, da die Umweltbedingungen der geschlüpften Larven über der Tiefsee noch nicht bekannt sind. Man ist also gezwungen, im Experiment die geeigneten Voraussetzungen zu finden. Vermutlich beträgt die Wassertemperatur, in der die Larven aufwachsen, etwas über 20°, die Tiefe mindestens 100 m, und die Nahrung besteht selbstverständlich aus Plankton.

Erst wenn es den Japanern gelungen ist, Aale bis zum Stadium des Glasaals aufzuziehen, werden sie den Engpass, genügend Nachwuchs für ihre Aalteichwirtschaften zur Verfügung zu haben, überwinden. Die Verwendung importierter Glasaale aus Europa und Nordamerika in Japan ist mit größeren Schwierigkeiten verbunden. Offensichtlich eignet sich der japanische Aal für die Aufzucht in Teichen noch immer am besten.

Dies wurde im Jahr 1976 schon veröffentlicht und scheinbar ist man bis zum heutigen Tage mit der Aalzucht nicht viel weiter gekommen…    

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Notfallnummer auf Angelkarte ?

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Hier mal eine Kopie einer englischen Angelerlaubnis.

Wie man sieht ist ein extra Feld eingerichtet, in welches die „Emergency Contact Number“, also eine Notfallnummer eingetragen werden kann. Klar, wenn bei uns „was passiert“ kann man die „110“ oder „112“ anrufen, aber wäre es nicht möglich, auch auf deutschen Angelerlaubnis-Scheinen einen solche „Notruf-Hinweis“ aufzudrucken?

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