Begriff „SPORTfischer“

Immer wieder kommen Diskussionen über den Begriff „Sportfischer“ auf. Ist Angeln ein „Sport“ wie Fußball, Tennis, usw.? Nein! Hier mal eine kleine Erläuterung, die evtl. so mancher Petri-Jünger auch als Antwort benutzen kann, falls dieser auf den Begriff „Sportfischer“ angesprochen wird:

„Allein der Begriff „Sportfischer“ ist für einige (viele) ANDERE Tier- und Naturschützer bereits ein Ansatzpunkt, eine mögliche Interessenkollision mit den Grundsätzen des Tier- und Naturschutzes darzustellen. Allerdings stellt die Bezeichnung „Sportfischer“ einen Traditionsnamen dar, der früher zur Unterscheidung von  erwerbsmäßiger und nicht-erwerbsmäßiger Fischerei diente. Mit dieser Bezeichnung soll klargestellt werden, dass das Bestreben eines Sportfischers nicht auf die Erzielung von wirtschaftlichem Gewinn, sondern ausschließlich auf ein faires natur- und tierschutzgerechtes Verhalten gegenüber der Kreatur „Fisch“ gerichtet ist, das heißt, dass der Fisch schonend behandelt wird und ihm unnötige Schmerzen und Leiden erspart werden“.

Hierzu gehört natürlich auch die Verpflichtung des Sportfischers zur Waid- und Fischgerechtigkeit! 

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Erkältung bei Fischen ?

Die Erkältungswelle wütet aktuell in Deutschland, und so mancher liegt deshalb mit laufender Nase, Husten und Fieber flach. Wir Angler stellen uns (berechtigter Weise) die Frage, können Fische auch eine Erkältung -wie nicht nur beim Menschen, sondern auch bei manchen Tierarten möglich-, bekommen?

Also die frühere Annahme, dass selbst kleinere Temperaturschwankungen Erkältungen bei Fischen hervorrufen können, die evtl. Hauttrübungen, Hautzerstörungen oder Hautablösungen hervorrufen könnten, hat sich als „irrig“ erwiesen.

Jedoch sind plötzliche STARKE Abkühlung (z.B. beim Besetzen in andere Gewässer)   sicher schädlich für die Fische.

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„Frühlingsvirämie der Karpfen“ (Bauchwassersucht) ist meldepflichtig!

Noch beherrscht der Frost das Land, aber bald werden die Gewässer wieder wärmer und dann sollten wir Angler -nicht nur in Vereinsgewässern- unser Augenmerk besonders auf die Karpfen legen. Es ist durchaus möglich, dass die sog. „Frühjahrsviräme“ auch unsere Karpfen erwischt hat. Deshalb hier mal eine kurze Info über diese Karpfenkrankheit, die meldepflichtig ist.

Die sog. Frühlingsvirämie bei Karpfen ist eine hoch-ansteckende Erkrankung des Karpfens.. Diese tritt vor allem bei steigenden Wassertemperaturen im Frühjahr auf und Karpfen aller Altersgruppen können hiervon betroffen sein. Die Frühlings- oder auch Frühjahrsvirämie der Karpfen, ist die AKUTE Form der infektiösen Bauchwassersucht (IBW), die chronische Form ist bakteriell bedingt.

DIE ERKRANKUNG IST IN DEUTSCHLAND MELDEPFLICHTIG !

Nach der Infektion der Fische kommt es zur Virusverbreitung über das Blut und dadurch zum Befall der inneren Organe. Die Ausscheidung des Virus erfolgt über den Kot und überlebende Fische bleiben lebenslange Virusträger.

Der sehr stark aufgetriebene Bauch eines Karpfens KANN als erster Verdacht auf IBW hinweisen. Eine spezifische Therapie ist nicht möglich.

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„Jelly Beans“ als Karpfenköder – „Probier´s doch einfach mal“!

„Jelly Beans“, sind diese weichen Kalorienbömbchen, die -hauptsächlich- in den Vereinigten Staaten gerne gegessen werden (und zusammen mit Hamburgern und Erdnussbutter für dicke Hintern sorgen… 🙂 ). Diese etwa Bohnen-große (daher auch der Name „Beans“) Schellack-überzogenen Gellee-Dinger gibt es in 20 Sorten und Farben. Blaubeere, Brombeere, Saurer Apfel, Banane, Toffee, Kokosnuss, Orange, Erdbeer/Käsekuchen (!) usw. befinden sich zusammen in einer Tüte. Die „Jelly Beans“ werden mit der Boilie-Nadel auf´s Haar gezogen und mit einem Stopper gesichert. Sie halten weite Würfe aus und geben im Wasser sofort ihre – teils eigenartigen – Geruchs- und Geschmacksstoffe ab. Auch dienen sie hervorragend als kleiner Snack für den Angler! Schon nach dem Genuss nur einer einzigen Tüte „Jelly Beans“ (250 g = fast 1.000 kcal), wird dem durchschnittlichen Petrijünger dermaßen übel, das er die kleinen Glukosesirup-Böhnchen gerne den Fischen überlässt… <8))))><

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Der Biber ist übrigens ein Fisch !

Ab Aschermittwoch ist ja wieder für 40 Tage Fastenzeit angesagt (Sonntage ausgenommen!), und wer sich an die „strikten“ Fastenregeln aus dem Jahre 325 (Konzil von Nicäa) hält, der darf kein Fleisch essen, Fisch als Fleischersatz ist aber erlaubt. Viele Klöster legten sich aus diesem Grund Fischteiche an.

Dies führte auch dazu, dass es plötzlich eine neue Fischart gab: den BIBER! Die Mönche erklärten ihn zu einem Wassertier und schon war er eine erlaubte Fastenspeise!  🙂

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Brotkrusten-Reis-Teig -„Probier´s doch einfach mal“!

Brotkrusten-Reis-Teig

Wer gerne mit Teig angelt, der benutzt meist das Innenleben von Weißbrot, oder hellen Brötchen. Allerdings lassen sich auch gute Teige mit Grau- bzw. Mischbrot herstellen, dann bleibt oft die Kruste übrig, aber diese kann man sehr gut zu einem fängigen Friedfisch-Teig verwenden. Da wir ja gerne mit Teig „experimentieren“, hatten wir im letzten Jahr auch einige, vor allem „größere“ Rotaugen und „kleinere“ Karpfen, mit folgendem Teig gefangen:

Die Brotkruste wird abends in einem Wasser-/Milchgemisch eingeweicht und eine (Kaffee-) Tasse Reis weich gekocht. Die Brotkruste wird über Nacht in der Flüssigkeit durchweichen lassen, am Morgen dann gründlich ausgepresst und fein verrieben. Nun kommt der gekochte Reis hinzu und beides wird kräftig zu einer Masse verknetet. Bei ca. 500 g „Reisbrotkruste“ mischt man noch zwei Teelöffel Kurkuma-Pulver hinzu und gibt solange Mehl in den Brei, bis ein fester Teig entsteht. Fertig.

Wie gesagt, Rotaugen und Karpfen stehen drauf (und Grundeln leider auch…).

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180m vor und hinter den Wehrachsen?

Hier nur zur Verdeutlichung der Neuregelung bzgl. des Angelerlaubnisscheines 2018 der Fischerzunft Seligenstadt (180m vor und hinter den Wehrachsen Schleuse Krotzenburg). Die Grafik gilt nur für das Mainufer im Bereich der Gemeinde Hainburg!

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Änderungen Angelerlaubnisschein der Fischerzunft Seligenstadt 2018

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Was wusste Hildegard von Bingen im Jahre 1155 vom Karpfen?

In ihrem „Buch der Fische“ beschreibt Hildegard von Bingen den Karpfen und dessen „Verwendung“ wie folgt:

Der Karpfen hat die Wärme der Moorseen in sich und hat von den Moorseen weiches und wenig nahrhaftes Fleisch. In ihnen sucht er seine Nahrung und hält sich gerne im Schaum der Gewässer auf.

Der Verzehr seines Fleisches schadet dem gesunden Menschen nicht, schädigt aber den kranken ziemlich. Wer gesund ist, kann dessen Milch und Rogen essen, der Kranke aber sollte ihn nicht essen.

Zuweilen jedoch schwimmt der Fisch in die reinen Wasserschichten und wärmt sich in ihnen. Dann nährt er sich auch von reinen Speisen und nimmt dort den Saft einer bestimmten Erde in sich auf und frisst dort bestimmte Kräuter, von denen er seine Fruchtbarkeit empfängt. Wenn diese Zeit gekommen ist, dass die Karpfen ablaichen, so sucht das Weibchen reine Felsen auf und laicht dort einmal, wobei das Männchen hinterher schwimmt. Dort ruhen sie sich aus, wenn sie nicht vertrieben werden, bis das Gelaiche zu atmen beginnt.

Und ein Mensch, der Fieber hat, so dass das Essen ihm widersteht und jede Speise ihn anekelt, der koche diesen Fisch, trenne dann seinen Kopf ab, teile ihn in der Mitte durch und röste ihn an einem Spieß über dem Feuer. Sodann lege er ihn in Wein, füge diesem ein Drittel Essig hinzu und übergieße das Ganze mit etwas Honig. So zubereitet soll er oft von ihm essen; dann wird sein Fieber aufhören, und er wird den Widerwillen gegen das Essen ablegen…

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Trifft das „Blei-Verbot“ bald auch die Angler?

Ab April 2018 gelten neue Bleigrenzwerte in der EU.

Davon betroffen sind nicht nur die „Bleigieß-Fans“ an Silvester, sondern wahrscheinlich bald auch wir Angler (?). Schon seit Jahren wird in der EU ja darüber diskutiert, ein Bleiverbot für den „angelsportlichen“ Bereich einzuführen. Mit den neuen Grenzwerten wird dies wohl von der EU im kommenden Jahr auch durchgesetzt. Also werden wir -sehr bald- auf alternative Gewichte beim Angeln, wie Steine oder Eisen (Steine gibt es im Wasser sowieso, und Eisen verrostet im Laufe der Zeit) zurückgreifen müssen. Allerdings wäre dies auch ein Schritt zum Gewässerschutz, und auch ein Schutz für uns Angler, da selbst beim Anfassen von Blei schädliche Stoffe durch die Haut in den Körper gelangen. Also warten wir mal ab, was der EU bezüglich unserem Angelblei einfällt.

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