Rindfleisch-Streifen als Winterköder -„Probier´s doch einfach mal !“-

– „Probier´s doch einfach mal!“ – 

Frisches Rindfleisch als Winterköder
Statt Maden, Wurm oder Köderfisch-Fetzen für den Fang von Fried- oder Raubfischen, bietet sich ein vergessener Köder an der funktioniert: FRISCHES RINDFLEISCH !
Einfaches Suppenfleisch vom Discounter in Streifchen schneiden (etwa die doppelte Länge/Breite einer normalen Fleischmade), und je nach Hakengröße (Zielfisch) ein, oder mehrere Streifchen am Haken am oberen (wo unten und oben ist, kann jeder selbst entscheiden 🙂 ) Stück befestigen und die anderen zwei Drittel des Fleisches sollten dann am Haken „flattern“.
Wer möchte, kann die bereits geschnittenen Köder zuvor noch eine Nacht in flüssigen Lockstoff (Knoblauchöl bietet sich hier sehr an) legen. Das Öl bietet einen zusätzlichen Reiz für die Fische, da es eine Duftspur erzeugt.

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Bald beginnt wieder die Wall(er)fahrt zum Warmwasser-Einleiter…

Auch bei uns hier im Main befinden sich -wie bekannt- definitiv  (sehr) große Waller. Die eigentliche Wels-Saison beginnt ja etwa Anfang April, wenn das Wasser ca. 12 °C erreicht hat. Dann kommt der Waller in Wallung und frisst was ihm vor die „Futterluke“ kommt. Eigentlich ist die Fangzeit recht kurz, da der Wels bei Wassertemperaturen um die 18 Grad heftige Laichgefühle bekommt, und dies ist oft Mitte Mai der Fall. Danach geht´s noch mal richtig zur Sache, was die Futteraufnahme angeht. Der beste Monat ist eigentlich der August, aber auch im September läuft der Waller hier noch. Später dann im Jahr, verfällt der Wels in eine Art „Winterstarre“.
Eigentlich wäre dann die Waller-Saison beendet, wenn es nicht -wie hier bei uns- Warmwasser-Einleiter durch große Kraftwerke gäbe. Dort beginnt die große Zeit der Wels-Profis, wenn die ersten Nachtfröste kommen. Die Wels-Bestände sind hier enorm, und wenn man das dampfende Wasser im Fluss verfolgt, wird man sehr schnell feststellen, wo sich der warme Strom befindet. Hier stehen die Zeichen für den Fang eines Winterwallers dann sehr gut!
Viele Welsangler „pilgern“ dann bei Eis und Schnee an den Wallfahrtsort für Winterwaller-Junkies, nämlich an die gegenüberliegende Seite des Kohlekraftwerkes Großkrotzenburg.
Nachtangeln ist hier bei uns erlaubt, die Benutzung  eines Bootes, oder sonstigen Wasserfahrzeuges allerdings nicht. DIES GILT AUCH FÜR DEN DRILL EINES FISCHES!
Das Abstellen/Parken von Kraftfahrzeugen auf den Wiesen und natürlich am Mainufer ist verboten, allerdings wird das ZÜGIGE Be- und Entladen NOCH geduldet.
Die Wasserschutzpolizei fährt, ebenso wie die Landespolizei und das Ordnungsamt Streife, und kontrolliert die Erlaubnisscheine, sowie die Einhaltung der auf der Erlaubniskarte ersichtlichen Einschränkungen/Verbote.

 

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Zander mit Futterkorb -„Probier´s doch einfach mal!“-

Zander nehmen gerne auch tote Köderfische, nur frisch müssen sie sein, möglichst mit Blutresten, deren Witterung dann im Wasser verströmt wird. Ritzen Sie daher die toten
Köderfische an den Seiten (Flanken) ein. Dies erhöht die Lockwirkung wesentlich!
Aber auch Stücke von frisch zerkleinerten kleinen Fischen sind sehr gute Zanderköder. Aus z.B. einem Rotauge von etwa 15 Zentimetern werden zwei maulgerechte Zanderköder, wenn man dieses in der Mitte zerteilt. Fischstücke, denen noch Blut anhaftet, locken Zander besonders in trübem Wasser, weil sie dann stärker auf der deren Geruchs- und Geschmackssinn einwirken. Wenn Zander also auch Fischstücke fressen, so kann man sie auch anfüttern. Dies gilt natürlich hauptsächlich für stehende Gewässer.
Allerdings funktionieren durch den Fleischwolf gedrehte Fische, bzw. Fischreste, auch in fließenden Gewässern, wenn diese in einen „größeren“ Futterkorb gegeben werden!

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Unbedingt vormerken! Am 24.11.2018 ist der Welttag der Sardine !

Ein sehr wichtiger Termin für alle Fischer, Angler und Dosen-Ölsardinen-Liebhaber!
Am 24. November 2018 ist der Welttag der SARDINE!
Also Getränke kaltstellen, ein paar Dutzend Dosen Ölsardinen kaufen und Dosenöffner bereithalten. Der 24.11.2018 ist übrigens ein Samstag und da kann man die Sardinenbüchse mal so richtig krachen lassen 🙂
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Pegelstand, Wassertemperatur, usw. -Main Krotzenburg- 28.09.2018

Pegelstand Main, Krotzenburg am 28.09.2018, 14:30 Uhr

Bei einer Lufttemperatur von 17,5 °C hat das Mainwasser nur 0,3 °C weniger (17,2 °C), und bei mäßiger Strömung steht der Pegel hier auf 93 cm. Mit einem Sauerstoffgehalt von 9 mg O²/l, einem pH-Wert von 7,9 und geringer Trübung ist das Angeln auf Friedfische angenehm. Zander bevorzugen, so wie gestern Abend, dann doch eher die Dämmerung und Dunkelheit um ihren Appetit zu stillen. Den Barschen scheint dies allerdings egal zu sein, die gestreiften Stachelträger hämmern auch bei Tageslicht auf kleine Spinner oder kleine, in Ufernähe geführte, Wobbler.

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„Hessischer Friedfischköder :-)“ -„Probier´s doch einfach mal!“-

„Handkäse“ ist eine hessische Spezialität und auch ein guter Friedfischköder! „Handkäse“, auch „Harzer Roller“ genannt, wird in einem Topf verflüssigt und zu einem Päckchen Käse werden drei Löffel Honig untergerührt (am besten Käse ohne Kümmel kaufen). Zuvor werden Toastbrot-Scheiben im Toaster „ziemlich dunkel“ gebacken (also nicht schwarz!), abkühlen lassen und in Würfel der gewünschten Größe geschnitten. Sobald der Käse dann flüssig ist, werden die Toastbrotwürfel darin „gebadet, bis sie komplett mit dem Käse/Honig-Gemisch getränkt sind. Die Brotwürfel dann auf einen Teller legen und am besten eine Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen. Fertig ist ein wirkungsvoller Friedfischköder, der am Haken oder Haar auch weite Würfe übersteht.

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Wetteränderung (!?) Aktuell & Prognosen Main bei Hainburg

Main am 19.09.2018, Hainburg

Aktuell hat der Main einen Pegelstand von 104 cm mit einer Wassertemperatur von 20,8 °C. Die Lufttemperatur beträgt momentan um 18:15 Uhr hier 27,9 °C, bei einem Luftdruck von 1017 hPa. Morgen, am 20.09.2018 soll es ja nochmal fast 30 °C werden, ABER ab Freitag „soll“ sich das Wetter ändern (…?).

Bei 80 % Regenwahrscheinlichkeit am Freitag „könnte“ es abkühlen und bei fast konstantem Luftdruck (1021 hPa werden erwartet), stehen die Chancen für uns Angler -nicht nur-  am Main nicht schlecht.

Es bestehen also noch bessere Chancen auf den „dicken Fang“ für Friedfische und nächste Woche, wenn´s denn tatsächlich kühler wird (und das Wasser durch den Regen trüber?), sollte es  auch mit Raubfischen besser laufen.

PETRI (HEIL), allen die am Wasser sind!

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„Probier´s doch einfach mal!“ – „Magenbrot“ als Karpfenköder –

Warum Köder (Boilies) kochen und nicht mal zwischendurch Teig backen? Ein guter Karpfenköder ist sog. „Magenbrot“, welches man fertig im Supermarkt kaufen kann. Allerdings ist es dann eckig, und für unsere Zwecke wären runde Köder dienlicher.

Also, selbst backen!

Hier mal ein Rezept für die Herstellung:

125 g Honig, 150 g Zucker, 2 EL Wasser, 450 g Mehl, 2 EL Kakao, 1 TL Zimt, 2 TL Lebkuchen-Gewürz, 1/2 TL Salz, 75 g. Orangeat, 1 TL Natron, 150 ml warme Milch, 2 EL Speiseöl.

Alles gut vermischen und den Teig eine Nacht „ruhen“ lassen. Wenn die Masse evtl. noch zu weich ist, einfach noch Mehl hinzugeben und nochmals gründlich durchkneten. Dann kann der Teig in „Würste“ gerollt, oder durch die Boilie-Presse gedrückt werden. Wenn man anschließend die Kugeln auf die gewünschte Größe „gedreht“ hat, kommen diese auf ein Backblech mit Backpapier und werden im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Umluft ca. 20 Minuten gebacken.

Natürlich kann man die fertigen Kugeln auch noch mit einer Zuckerglasur versehen, dies muss/kann jeder für sich entscheiden 🙂

Selbstverständlich kann man den Teig auch ungebacken verwenden, auch hier ist er sehr fängig auf Karpfen, Rotaugen und Brassen!

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„Probier´s doch einfach mal…!“ -Zucker für Köderfische (Grundeln)-

Altbekannt zur Haltbarmachung von toten Köderfischen ist Salz. Allerdings funktioniert Zucker (fast) noch besser! Natürlich kann man tote Köderfische einfrieren, aber irgendwann tauen sie halt mal auf, wenn man sie mit ans Wasser nimmt (wohin sollte man sie auch sonst mitnehmen…?). Grundeln in verschiedenen Größen, dienen ja sehr gut z.B. als Zander- oder Barschköder, und „angeblich“ soll Zucker als Konservierungsmittel die Köderfische noch fängiger machen.

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„Mainfischfrikadellen“ (Rezept von Oma Berta)

Eines vorab: Nein, unsere Mainfische sind nicht mit Schadstoffen außerhalb des unbedenklichen Bereiches belastet!

Spätestens wenn der Herbst naht, kommen manche Angler auf die Idee, ihren Fang auf den Tisch zum Verzehr zu bringen. Natürlich schmeckt ein Filet vom Zander sehr gut, aber auch Frikadellen aus Mainfischen sind ein Genuss!

„Angeln macht Spaß und Fischfrikadellen schmecken gut “ (alte Mainfischer-Weisheit…!). Allerdings macht die Herstellung der Frikadellen etwas Arbeit. Es lohnt sich aber, denn sobald man in die erste selbst-hergestellte Mainfischfrikadelle beißt, merkt man es sofort! Da „Mainfischfrikadelle“ ein langes Wort ist, kürzen wir das einfach mit „MFF“ ab. 🙂

Also hier mal ein Rezept, welches von meiner Großmutter Berta „überliefert“ wurde (und die Frau hatte Ahnung vom Mainfisch-Backen !!!):

Ca. 3 kg Mainfische (Brassen & Rotaugen)

300 g Zwiebeln

200 g Speck (oder Dörrfleisch)

2-3 trockene Brötchen (oder trockenes Weißbrot)

2 „Sträußchen“ Petersilie

3 mittelgroße Eier

Paniermehl

Salz

Pfeffer

1 TL Curry

Speiseöl (oder Bratfett)

Und so machte Oma Berta die Frikadellen:  

Die frischen Fische werden geschuppt und erst danach von ihren Innereien befreit. Von Kopf und Flossen getrennt, werden die Tiere solange in „leichtem Salzwasser“ gekocht, bis sich das Fischfleisch von den Gräten leicht lösen lässt. Während die Fische im Salzwasser baden, kann man das Dörrfleisch, die trockenen Brötchen (oder Weißbrot) und die Petersilie zerkleinern. Nun werden die durchgegarten Fische mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser genommen und das Fleisch wird von den Gräten entfernt. Nach dieser -etwas mühseligen Arbeit- kommen Fischfleisch, Dörrfleisch, die Brötchenwürfel, sowie die zerkleinerte Petersilie in einen handbetriebenen (!) Fleischwolf. Im elektrischen Mixer wird die Masse zu fein, geht aber auch (ist halt nicht das Original…). Ist die Masse nun „durch den Wolf gedreht“ und liegt in einer großen Schüssel, kommen die zerkleinerten Zwiebeln und die Eier hinzu. Pfeffer, Salz, sowie Curry werden unter die Masse gemischt, und nun kommt noch soviel Paniermehl hinzu, damit sich die „MFF“ in die bevorzugte Größe mit den Händen formen lassen. Nach der „Formgebung“ werden die „MFF“ noch in Paniermehl „gewälzt“, welches sich in einem Suppenteller befindet. Jetzt sollte sich das Speiseöl, oder das Bratfett in der Pfanne (Stilecht wäre eine Pfanne aus Gusseisen), soweit erhitzt haben, dass man die panierten Fisch-Klopse darin knusprig „ausbacken“ kann.

Am besten schmecken die „“MFF“ war mit Kartoffelsalat und ein kaltes Bier als Getränk dazu ist nicht unbedingt falsch gewählt 😉

Mahlzeit !

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