Tigernuss-Teig

„Probier´s doch einfach mal“!

Als große Fans von selbst-hergestelltem Angelteig, und ständiger Suche nach Alternativen zu herkömmlichen Ködern, haben wir auch einen Teig aus Tigernüssen hergestellt, ausprobiert und für sehr fängig befunden.
Einfach 150 g Tigernussmehl (auch als Erdmandelmehl, oder Erdmandelflocken im gut sortierten Supermarkt oder Reformhaus erhältlich), mit ca. 80 g Weizenmehl, 2 TL (sehr) weicher Butter, flüssigem Tigernuss-Konzentrat (auch als sog. „Horchata-Konzentrat“ erhältlich), und 2-3 Tropfen Mandelaroma (Backaroma) gründlich mischen und für ca. 24 Stunden in einem geschlossenen Behälter bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Danach nochmals durchkneten und ggf. -wenn der Teig noch zu weich ist- Tigernussmehl hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz, also „Hakenfestigkeit“, erreicht ist.
Wer will, kann den mit Teig beköderten Haken noch vor dem Einwurf ins Wasser in Tigernussflocken „wälzen“, was die Lockwirkung direkt am Haken erhöht.
„Tigernuss-Teig“ ist nicht die billigste Variante von Angelteig, aber eine der wirksamsten!

Im Juli/August 2022 werden wir unsere Tigernuss-Boilies testen!

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Partikelfutter für Fließgewässer -„MAINfutter“

“ Probier´s doch einfach mal“!

Aus Hanf, Weizen und Haferflocken stellen wir unser Anfutter für Fließgewässer, bei uns hauptsächlich der Main, her.
Eine Zusammenstellung aus insgesamt ca. 3 kg Hanfkörnern und Weizen wird mit sehr heißem Wasser übergossen und eine Nacht quellen lassen, danach wird dies unter Zugabe von 5 Esslöffel Puderzucker gekocht, bis die Hanfkörner aufplatzen. Davon wird dann ein Teil durch den Mixer gejagt und anschließend mit Haferflocken, sowie vier Esslöffel Zitronensaft (Zitronensaft gibt es billig im Supermarkt in kleinen gelben Plastikfläschchen) vermischt. Der Zitronensaft beschleunigt die Gährung der Körner, bzw. des Breies, der mit den unzerkleinerten Körnern vermischt, dann 3 Tage in einem Eimer MIT DECKEL an einem nicht zu kühlen Ort vor sich hin „müffelt“. Man kann dem Ganzen auch noch geriebenen Parmesan zugeben (dann stinkt´s noch mehr, aber die Fische lieben den Geruch). Mit Paniermehl vermengt, können daraus Futterballen gemacht werden, die wir zuerst formen und dann einfrieren. So lassen sich diese z.B. mit der Wurfschaufel einwandfrei auch auf weitere Distanzen werfen.

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Hülsenfrüchte noch attraktiver machen

„Probier´s doch einfach mal“!

Die angebotene und auch verwendbare Auswahl von Hülsenfrüchten, die sich zum Angeln eignen, ist sehr groß. Entweder als Anfutter oder als Hakenköder. Für alle Sorten gilt aber, dass sie vor dem Füttern erst eingeweicht werden müssen. Bei Karpfen, welche ja bekanntlich keinen Magen, sondern einen sehr langen Darm haben, spielt das nicht so eine große Rolle, aber es gibt ja noch mehr Fischarten und einige davon bekommen von unbehandelten Hülsenfrüchten im günstigsten Fall „nur Magenschmerzen“.
Unser Tipp: Hülsenfrüchte (Erbsen, Mais, Bohnen, Hanf, Linsen, usw.) sollten vor deren Verwendung erst eingeweicht und dann gekocht werden. Dazu kann man auch verschiedene Suppenpulver (Tütensuppen) mitkochen und somit können die Körner noch attraktiver für die Schuppenträger werden. Unser „Spitzenreiter“ bleibt Tomatensuppe aus der Tüte. Wir verwenden pro Kilo Hülsenfrüchte ein Tütchen von dem Zeug, und dies bereits schon beim einweichen. Tomatensuppe aus der Tüte ist für uns irgendwie nicht „genussfähig“ (es soll angeblich Menschen geben, denen das schmeckt…), die Fische mögen aber die rote Brühe 😉

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Unsere Infos zum Mainwasser…

Öfter teilen wir ja u.a. auf Facebook den Wasserstand, den pH-Wert, den Sauerstoffgehalt, die Wassertemperatur usw. des Mains mit. Warum eigentlich so viele Informationen, sind diese unbedingt so wichtig? Wir denken für den interessierten Angler – im Besonderen den Karpfenangler – schon.
Hier mal eine kurze Erklärung:
Der Karpfen ist ja als sog. „Warmwasserfisch“ klassifiziert, was für uns Karpfenangler bedeutet, dass er ab einer Wassertemperatur von über +10 °C in stärkerem Maße mit dem fressen beginnt.
Seine optimale Wachstum- und Gewichtszunahme erreicht er bei ca. 18-23 °C und einem Sauerstoffgehalt von wenigstens 4-5 mg/l.
Eine ungenügende Versorgung mit Sauerstoff hat auch bei dieser Fischart eine gesteigerte Atmungsfähigkeit zur Folge, was sein Wohlbefinden, den Stoffwechsel und die Nahrungsaufnahme durch diesen Mangel stark beeinflusst.
Neben dem Sauerstoffanteil ist der pH-Wert für den Karpfen sehr wichtig. Werte zwischen 6,5-8 sind für ihn am günstigsten, doch kann er auch Werte zwischen 5 oder 9 noch verkraften, wenn auch mit Einschränkungen.

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Was ist so faszinierend am Karpfenfischen ?

Zitat eines englischen Karpfenanglers:

„Nichts, absolut überhaupt nichts kommt heran an das Karpfenfischen.
Kein anderes Angeln bietet solche Freude und auch Enttäuschungen.
Es fordert von seinen Jüngern Hingabe bis hin zum Fanatismus, es kann zur Droge und Besessenheit werden.
Wie jede Besessenheit weckt es einen unersättlichen Appetit, und ein Angler, den das Karpfenfieber gepackt hat, lebt wahrhaft nur am Wasser.
Beruf, Gesellschaft oder Familie rücken an die zweite Stelle, sowie durch diese Leidenshaft leicht zum Eremiten werden, der sich von seiner Umwelt komplett absondert“.

<„)))))><

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Ist die Sprache der Karpfenangler eigentlich „Karpfisch“ ? :-)

Englisch, italienisch, griechisch, schwedisch usw, usw. , warum nicht auch unter Karpfenanglern KARPFISCH ?
Sehr viele, oder eigentlich alle Karpfenangler verwenden, wenn es ums Karpfenangeln geht, Anglizismen. So wird z.B. aus einem ordinären „Angelkasten“ ganz schnell eine „Tackle-Box“ usw. 🙂
(Anglizismus = Übertragung einer für (das britische) Englisch charakteristischen sprachlichen Erscheinung auf eine nicht englische Sprache).
Eigentlich sollten wir Karpfenangler mal eine Sammlung der im Zusammenhang mit dem Karpfenangeln verwendeten Anglizismen für den „normalen Angler“ zusammenstellen, oder 🙂 <^^)))))><

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Überlieferte Karpfenköder ca. anno 1900…

Karpfenköder Nr.1

Man besorgt sich ein frisch-gebackenes Weißbrot, knetet gekochte – wenn möglich – noch warme Kartoffeln darunter, fügt Knochenmehl hinzu und mischt reichlich Honig unter den Brei. Daraus Kugeln in beliebiger Größe formen, diese etwas trocknen lassen und dann um den Haken kneten. Gewaltwürfe hält dieser Köder nicht aus, aber ein lockerer „Unterhandwurf“ auf 10m Distanz funktioniert!

Karpfenköder Nr.2
Nehmen Sie ein Handvoll Mistwürmer und geben diese in einen ALTEN Topf. Nun kommt etwas grobkörniger Flusssand in den Topf – am besten aus dem Fluss, in dem Sie auch fischen wollen -, zwei Esslöffel Zucker hinein, nun werden die Würmer, der Sand und der Zucker sorgfältig „verknetet“. Klingt eklig, isses auch… Nach dieser Prozedur wird ein wenig Mehl und Lehm unter die Pampe gegeben, und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, kommt auch noch der Saft von frischem Knoblauch dazu- Diese „Masse“ solange kneten, bis sich Kügelchen daraus formen lassen und diese können dann, wie beim Köder Nr.1, auf geringere Distanz eingesetzt werden.

Vor ca. 120 Jahren funktionierten diese Köder, und wahrscheinlich fangen sie auch heute noch.

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Nutrias mögen Boilies…

Über die bislang an sehr vielen stehenden und fließenden Gewässern vorkommenden „NUTRIAS“ ist ja schon sehr viel Informiert worden. So ist bekannt, was Nutrias gerne (und viel) fressen, also Wasserpflanzen, sog. „Hackfrüchte“, manchmal Schnecken, Würmer und -wenn vorhanden- sehr gerne Süßwassermuscheln.
Auch über die Lebensweise der Nutrias ist viel bekannt, so z.B. dass sie sich zu jeder Jahreszeit fortpflanzen können, nach einer Tragezeit von ca. 19 Wochen 6-8 recht weit entwickelte Junge zur Welt bringen, die nach 5 Monaten geschlechtsreif sind. 2-3 Würfe pro Jahr sind möglich. Als Behausungen dienen selbst gegrabene Erdbaue, die – im Gegensatz zum Biber – oberhalb der Wasseroberfläche liegen. An Gewässern mit Nutria-Aufkommen muss die Uferbefestigung also ständig kontrolliert werden, um eine evtl. Unfallgefahr für Betretungsberechtigte (z.B. Angler…) auszuschließen!
Leider frisst der Nutria nicht nur die bereits o.g. Nahrung, sondern auch von Anglern eingebrachtes Anfutter z.B. für Karpfen, also auch Boilies! In einem flachen See in Unterfranken (max. 3,5 m Tiefe) wurden mehrfach Nutrias beobachtet, die mit für Karpfen gedachten Boilies im Maul ans Ufer liefen und die Kugeln dann in aller Ruhe fraßen. Ob fischig oder fruchtig, den Nutrias ist es scheinbar egal, welche Boilies.
Wenn sich also Nutrias an/in einem stehenden Gewässer aufhalten und auf das von Anglern eingebrachte Anfutter aufmerksam werden (was garantiert geschieht!), sollte man sich nicht wundern, wenn der angelegte Futterplatz für Fische ständig leer gefressen ist.
Dies aber leider nicht von Karpfen, sondern vom Nutria.
Natürlich kann es auch passieren, dass man mal einen Nutria am Haken hat, der eigentlich den Futterplatz abräumen wollte…
Auch die für ein gesundes Gewässer benötigten Süßwassermuscheln und Wasserpflanzen werden durch den ständigen Hunger der Nutrias stark dezimiert, wenn nicht sogar vernichtet.

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Geflügelpest (Vogelgrippe) 2022

DIES IST KEINE PANIKMACHE, SONDERN NUR EIN HINWEIS !!!!!

Die Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die sich aktuell (Januar 2022) in Deutschland von Norden her in südlicher Richtung ausbreitet.
Die Geflügelpest tritt auch bei verschiedenen Wild- und Wasservögeln auf, deshalb sollten wir als Angler in nächster Zeit ein besonderes Augenmerk auf verendete Vögel am Gewässer haben.

Risikogebiete in Hessen sind u.a.:
– längs des Rheins inkl. Mainmündung
– längs des Mains
– Brutgebiete Wetterau
– Fuldaauen
– Edersee
– Landkreis Marburg/Biedenkopf

Sollte also jemand einen verendeten Vogel am Gewässer auffinden, Berührungen mit dem Vogel vermeiden, umgehend die Polizei oder das zuständige Ordnungsamt informieren, und -wichtig- genaue Angabe des Fundortes bzw. am Fundort bis zum Eintreffen der zuständigen Behörde bleiben.

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Können Fische Schnee „hören“?

„Leise rieselt der Schnee…“, von wegen!
Schneekristalle machen Geräusche, wenn sie als Plättchen oder „Sterne“ auf eine Wasseroberfläche auftreffen und z.B. Delfine können dies hören.
Eine Studie der University of Washington hat ergeben, dass etwa jede zehnte Schneeflocke ein Signal mit einer Frequenz von ca. 50 bis 200 Kilohertz auf der Wasseroberfläche verursacht und ist für uns Menschen nicht hörbar. Ein solches Geräusch könnte in den „Ohren“ der Meeressäuger oder auch anderen Wasserbewohner wie ein feines Glockengeläut klingen.
Wie die Schneeflocken, wenn sie sich -für uns still und lautlos – auf die Wasseroberfläche legen und dann Geräusche produzieren, ist bislang noch nicht vollständig geklärt.
Vielleicht hat es mit ihrer Beschaffenheit bzw. Gestalt zu tun. Die Flocken enthalten ja viel Sauerstoff, und es könnten diese Luftbläschen sein, die diese akustischen Schwingungen hervorrufen.
Bislang wurden die Schneeflocken-Wahrnehmungen nur bei Delfinen festgestellt, aber vielleicht reagieren auch manche heimische Fischarten auf die Schwingungen?
Wie muss es sich dann für die Fische – hauptsächlich in stehenden Gewässern – anhören, wenn dicke Regentropfen auf die Wasseroberfläche prasseln?

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