Alter der Karpfenangler

Wenn ich mir die englischen Karpfenzeitschriften, z.B. „Carpworld“, „CARPology“, TOTAL CARP“, usw. die ich abonniert habe, durchlese, fällt mir immer wieder auf, dass das Alter der Fänger von Karpfen zu 90 % unter den Fotos oder in den Berichten steht.
Warum macht man das in unseren deutschen Angel-Fachzeitschriften – hier vornehmlich Lektüre über Karpfen – nicht?
Es wäre doch vielleicht für den einen oder anderen Leser mal interessant zu wissen, in welchem (durchschnittlichen) Alter die „Karpfenspezialisten“ hier bei uns im Vergleich zu England sind.
Verjüngt sich die Szene, oder setzt sie hier in Deutschland langsam „Patina“ an?

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„Fehlbisse“?

Viele Gründe, warum wir manchmal viele „Fehlbisse“ verzeichnen, liegen an uns und nicht am Köder, dem Fisch, oder dem Gewässer. Hier mal einige mögliche Ursachen für Fehlbisse:
– Die Rute ist zu kurz – der Anschlag dringt nicht bis zum Fisch durch.
– Die Schnur hängt durch – der Anschlag kommt ebenfalls nicht durch.
– Unsere Reaktionszeit vom Biss zum Anschlag ist zu lang.
– Die Bißanzeige ist nicht optimal (falscher Schwimmer, zu schweres Bodenblei usw.)
– Der Haken ist nicht frei und wird samt Köder ins Fischmaul gezogen ohne zu „greifen“.
– Der Haken ist zu klein
– Der Köder ist zu groß
– Die Schnur ist zu dick
– Der Haken ist nicht scharf genug

Natürlich gibt es noch viele Gründe mehr für einen Fehlbiss, wenn man aber die o.g. Faktoren ausschließen kann, ist der Weg zum Erfolg schon etwas leichter.

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Kartoffelkloß-Pulver mit Weichkäse -„Probier´s doch einfach mal !“

Zwei Tüten „Kartoffelkloß-Pulver“ (muss nicht von „Pfanni“ sein!) einfach mit 2-3 Ecken Weichkäse vermischen und evtl. mit weißem Soßenbinder solange mittels einer Gabel verkneten, bis die gewünschte Konsistenz des Teigs erreicht ist. -Fertig-
Die kleinen Weichkäse – Ecken gibt es beim Discounter in vier verschiedenen Sorten in einer runden Pappschachtel. Alle Sorten in der Schachtel eignen sich für die Herstellung dieses Teig-Köders.

 

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Haferflocken/Sirup-Teig -„Probier´s doch einfach mal !“-

Billige Haferflocken (250 g) vom Discounter werden GROB gemahlen (Kaffeemaschine o.ä.) und dann in einer Pfanne mit ganz wenig (!) Pflanzenöl gebräunt. Im noch warmen Zustand wird nun erwärmter Zuckerrüben-Sirup (ca. 4-5 EL) zugegeben und beide Komponenten werden zu einem geschmeidigen Teig verknetet. Sollte der Teig evtl. zu trocken werden, gibt man einfach noch etwas erhitzte Butter (1-2 TL) hinzu.
Fertig ist ein fängiger Teig für alle Arten von Weißfischen!

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Karauschen und Alkohol im Winter

Wie schaffen es sog. „Karpfenfische“ (Karauschen, also Goldfische) eigentlich, in zugefrorenen Seen und Teichen den Winter zu überleben?
Ganz einfach: Sie sind „betrunken“! 🙂
Bislang wurde gerätselt, wie es die Fische über den Winter schaffen, aber Wissenschaftler aus Oslo und Liverpool haben das Rätsel geknackt!

Hier die Kurzform: Die Tiere verfügen über zwei Proteine, die es ihnen ermöglichen, Milchsäure in Alkohol umzuwandeln. Milchsäure entsteht, wenn die Muskeln nicht genügend mit Sauerstoff versorgt sind. Wir alle kennen das, wenn wir  „Muskelkater“ haben, oder wenn uns der Sauerstoff ausgeht, dann vergiften wir uns praktisch an der Milchsäure und fallen einfach um…
Die Karauschen/Goldfische haben dieses Problem aber scheinbar gelöst, indem sie bei Sauerstoffmangel einen anderen Stoffwechselweg einschlagen, Milchsäure durch ein Protein unschädlich machen und diese in Alkohol umgewandelt wird. Nun steigt dann die Blutalkoholkonzentration im nahezu Sauerstoff-freien Wasser auf mehr als 50 mg pro 100 ml.
Wir dürften bei solch einem Blutalkoholwert nicht mehr mit einem Kraftfahrzeug am Straßenverkehr teilnehmen !

 

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Vorweihnachtlicher Pegelstand usw -Main am 22.12.2018-

Es begab sich zu der Zeit, als einige Jünger Petris an den Main bei Hainburg schritten, um
dem Fischfang zu frönen. Auf das man wusste, welch Temperatur das Gewässer aktuell habe, schauten einige auf diese Schrift und wurden gewahr, dass das Wasser eine Temperatur von 5,9 °C hatte. Und siehe, als sie an das Ufer traten, bewahrheitete sich der hier verkündete Pegelstand von 108 cm. Auch die Temperatur der Luft bemühten sie sich zu prüfen, und diese betrug 11,2 °C, wie ebenfalls hier verkündet . Es waren Jünger meist aus der Gegend und Petri sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Sehet ich verkünde euch große Freude beim Fischfang hier am Main, so denn ihr die richtigen Stellen und Köder benutzt“, und die Klarheit Petris leuchtete um sie, die allen Petri-Jüngern widerfahren wird, die sich an die Regeln halten.

In diesem Sinne, allen ein frohes Weihnachtfest und wer in dieser besinnlichen  Zeit ans Wasser geht, Petri ! <°)))))><

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ENDLICH ! Die ZUCHT des Aales ist gelungen (oder nicht…?)

Bei einer sehr großen Handelskette -meist für Großverbraucher-  mit einem „M“ am Namensanfang, wird der „ZUCHTAAL“, geputzt und entschleimt für 34,99 Euro pro Kilo angeboten. ENDLICH ist es scheinbar gelungen, Aale zu ZÜCHTEN!
Welch ein Fortschritt in der Fischzucht, wenn man bedenkt, dass es bisher noch niemandem gelungen ist, Aale zu züchten!
Hoffentlich werden diese Zuchterfolge auch an Forscher weitergegeben…

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Eigentlich komisch, oder ? Schneekanonen ja, Wasser für Lebewesen nein.

2018 war ein sehr trockenes Jahr und viele Flüsse, sowie auch Seen waren/sind fast ausgetrocknet. In diesen Gewässern leben Tiere und Pflanzen und für uns Angler war dies auch nicht so leicht zu ertragen. Viele von uns konnten, bzw. wollten dann einfach nicht angeln gehen. Das Wasser war halt weg.
Wie sieht es aber bei den Skifahrern aus, wenn der Schnee fehlt?
Wenn in den Skigebieten kein Schnee vorhanden ist, dann laufen eben Schneekanonen! Wenn man mal bedenkt, dass für 600 Hektar „Beschneiungsfläche“ durch Schneekanonen ca. 600.000 Kubikmeter Wasser benötigt werden und die „Beschneier“ über 7 Millionen Kilowatt Strom dafür verbrauchen, überlegt man doch, welchen Stellenwert die Natur bei so manchen Leuten hat.
Während den trockensten Phasen dieses Jahres wurde kaum ein Gewässer (freiwillig) mit Wasser unterstützt um die natürlichen Lebensformen darin zu erhalten…
Natürlich stehen die kommerziellen Zwecke im Vordergrund und wen interessiert es schon, dass etliche Zentner Fische in Flüssen oder Seen elendig verenden?

Hauptsache der Rubel rollt und ob durch die Schneekanonen die Natur dauerhaft geschädigt wird, schert die Betreiber der Skigebiete und natürlich viele Skifahrer nicht die Bohne.
Komisch, iss aber so…

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Können Fische eigentlich „Gähnen“ ?

Eigentlich eine, für uns Angler unwichtige Frage… 🙂
„Munter wie ein Fisch im Wasser“, diesen Spruch hat wohl jeder schon einmal gehört, aber: „Müde wie ein Fisch im Wasser“, wohl kaum jemand.
Dabei ist bei verschiedenen Fischarten aber tatsächlich die Vorstufe des Schlafes, das charakteristische „Ermüdungsanzeichen“ des Gähnens, keine unbekannte Erscheinung. Komisch, iss aber so!
Im warmen & sauerstoffarmen Wasser kann man den Fisch eigentlich häufig gähnen sehen. Beim Gähnen öffnet er sein Maul sehr weit, spreizt die Kiemen, hebt seine Bauchflossen und stößt dann das zuvor angesaugte Wasser teilweise durch sein Maul, teilweise durch die Kiemen wieder aus.

Als nächstes werde ich mich wohl mit dem ebenfalls unsinnigen Thema: „Wie laut Furzen verschiedene Fischarten wirklich ?“, beschäftigen… 😉  

<„)))))><

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„Betrunkene Fische“ ? (!)

Obwohl Fische bei ihrem ständigen Aufenthalt im Wasser ein richtiges Durstgefühl wohl kaum kennen werden, verschlucken sie doch schon rein zufällig gewiss eine Menge Wasser, und es ist auch kaum anzunehmen, dass dies für den Aufbau ihres Körper entbehrlich ist. Jedenfalls hatten frühere Versuche der biologischen Anstalt in Friedrichshafen mit gefärbtem Wasser unzweifelhaft ergeben, dass die Fische Wasser in den Magen aufnehmen.
Vor etlichen  Jahren, wo die Hersteller von Hefe den als Nebenprodukt bei der Hefefabrikation gewonnenen Spiritus einfach in Gewässer laufen ließen, da gab es zwar günstige Hefe, dafür aber auch betrunkene Fische, die in diesen Gewässern unmittelbar an dem Auslauf (wahrscheinlich gerne…) lebten 😉

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