„Welsfilet im Kokosmantel und Erdnusssoße“

Der Wels, auch Waller genannt, wird hier mittlerweile ja sehr häufig gefangen und ist auch sehr schmackhaft! Deshalb mal ein Rezept von uns als kleine Anregung für den nächsten Main-Wels, der sinnvoll verwertet werden soll.

 Man(n) nehme:

Ca. 600 g Wallerfilet

Zitronensaft

3 Esslöffel Mehl

Salz (aus der Mühle)

Pfeffer (aus der Mühle)

2 Eier

Kokosraspeln (reichlich!)

Butter zum Braten

1 rote Paprikaschote

1 Stange Lauch

2 TL Sambal Oelek (brennt im Körper zweimal 😉 )

1 kleine Dose Ananas

200 ml Sahne

3 EL Erdnussbutter

Gemüsebrühe

Jetzt fängt die Arbeit an:

Das Filet mit Zitronensaft beträufeln und ca. 15 min. „wirken“ lassen. In der Zwischenzeit das Mehl in einem (tiefen) Teller mit Salz und Pfeffer mischen, die Eier in einem zweiten (tiefen) Teller verquirlen und in einen dritten (tiefen) Teller –ja, da kann der Schrank schon leer werden- die Kokosraspel füllen. Nun das Filet mit einem Papierküchentuch trockentupfen, durch den Mehlteller ziehen, dann im Eierteller baden und zu guter Letzt in den Kokosteller legen. Die Kokosraspeln gut andrücken und den Fisch noch eine Weile zum Trocknen (durchziehen) darin liegen lassen. Solange das Wallerfilet so vor sich hinzieht, ist genügend Zeit, das Gemüse für die Soße vorzubereiten. Den Lauch der Länge nach aufschlitzen (klingt brutal, macht dem Lauch aber nix aus), gut waschen und in dünne Halbringe schneiden. Aus der Paprikaschote den „Strunk“, die Kerne und die weißen Häutchen entfernen und dann in Würfel schneiden (den Paprika, nicht den Strunk usw.!). Die Dosenananas abgießen, aber die Brühe in der Dose nicht wegschütten. Nun reichlich Butter in einer Pfanne schmelzen und das Welsfilet bei nicht allzu großer Hitze braten. Jetzt kommt das Ganze in eine feuerfeste Form und wird bei ca. 100°C im Backofen nachziehen lassen. Nun geht´s zur Soße. Das Gemüse in etwas Butter in einem Topf anschwitzen, Curry und Sambal Oelek zugeben (Vorsicht!) und eine Weile „schmurgeln“ lassen. Den Ananas-Saft nun zum Ablöschen benutzen und gut einkochen lassen. Jetzt kommt die Sahne dazu und das Ganze wird auf 2/3 „einreduziert“ (tolles Wort), dann die Ananasstücke dazugeben. Zum Schluss die Erdnussbutter einrühren. Die Erdnussbutter bindet die Soße, und nun alles mit Salz und Gemüsebrühe abschmecken. Dazu reicht man Reis, aber ein frisches Weißbrot tut´s auch.

Als Getränk empfiehlt sich gut gekühlter halbtrockener Weißwein.

Guten Appetit!

mainkarpfen.de   

     

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